Vorstandschef Hunold ist zufrieden: Mit dem Kauf von 25 Boeing-Dreamliner 787 Flugzeugen will Air Berlin einen wichtigen Schritt in die Zukunft gehen.
Einen Tag vor der Weltpremiere des neuen Boeing-Langstreckenflugzeuges 787 Dreamliner hat die Fluggesellschaft Air Berlin den Kauf von 25 der Maschinen angekündigt. Die Bestellung habe einen Wert von vier Milliarden US-Dollar (2,9 Milliarden Euro) nach Listenpreis, teilte ein Boeing-Sprecher in Seattle mit.
Air Berlin hat zugeschlagen: 25 Boeing Dreamlinder 787 hat das Unternehmen gekauft. (© Foto: afp)
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Nach Angaben von Air Berlin wurde allerdings ein erheblicher Preisnachlass ausgehandelt. Die Maschinen sollen zwischen 2013 und 2017 geliefert werden. Das Unternehmen habe sich zudem Kaufrechte und -optionen über 25 weitere 787 gesichert.
Air-Berlin-Vorstandschef Joachim Hunold sagte in Seattle, der Kauf sei für das Unternehmen "ein Schritt in die Zukunft". Die Maschine "passt perfekt zu unseren neuen Langstreckenangeboten". Das Flugzeug biete die optimale Kombination von Treibstoffeffizienz, Umweltverträglichkeit und Passagierkomfort. "Die Passagiere werden sich in dieses Flugzeug verlieben", meinte Hunold.
"Air Berlin macht heute Geschichte, indem sie den bisher größten europäischen Auftrag für die 787 zeichnen", sagte Marlin Dailey, Boeing-Verkaufschef für Europa. Die technischen Möglichkeiten der 787 würden Air Berlin helfen, seine Marktposition auszubauen.
Laut Boeing steigt mit der Order von Air Berlin die Gesamtzahl der Betellungen auf 677. In der Boeing-Produktfamilie ist die 787 mit rund 200 bis 300 Plätzen zwischen der kleinen 737 und der größeren 777 angesiedelt. Hauptkonkurrent für die 787 sind die Airbus-Modelle A330 und A350. Die A350 soll im Jahr 2013 in den Liniendienst gehen.
Flugzeuge wie die 787 oder A330/340 und A350 sind vor allem auf Langstrecken mit geringem Passagieraufkommen im Einsatz. Sie fliegen außerdem Strecken von kleineren Flughäfen zu großen Knotenpunkten.
Der Markt für mittelgroße Langstreckenflugzeuge wie A330/340 und A350 sowie Boeing 777 und 787 ist extrem lukrativ und wird für die kommenden 20 Jahre auf rund 1,1 Billionen US-Dollar geschätzt.
Erster Kunde für die 787 ist die All Nippon aus Japan, die im Mai 2008 den Jet in den Liniendienst stellen will. Mit den Flugtests will Boeing Ende nächsten Monats oder im September beginnen, wie 787-Programmchef Mike Bair sagte.
Boeing will mit der 787 neue Standards bei Umweltschutz und Kraftstoffverbrauch setzen. Viele Bauteile bestehen aus Verbundwerkstoffen. Außerdem ist der Jet mit extrem sparsamen Triebwerken ausgestattet.
(dpa)
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...wenn der nicht geil aussieht:
http://tinyurl.com/yrnkg3
"Jedoch der schrecklichste der Schrecken,
das ist der Mensch in seinem Wahn." - Schiller, "Die Glocke"
Hätte wohl besser heissen sollen: Flugwahn
Vielleicht hätten die verantwortlichen Herren ein wenig nachdenken sollen:
Arbeitsplätze in Deutschland (Europa) sichern.
Alternative : Airbus.
Aber was soll's, das Management alles "global player"
mit viel Sachkenntnis und Verantwortung!
Das kennen wir ja schon, insbesondere wenn derartige Entscheidungent als Rohrkrepierer der Zukunft enden.