Deutsche Industrielle sind unzufrieden mit der Vorbereitung der Afrika-Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel: Sie fühlen sich außen vor gelassen.
Das Programm sei erarbeitet worden, ohne die Industrie einzubinden, und liege den mitreisenden Firmenvertretern bis heute nicht vor, kritisieren Wirtschaftsverbände.
(© Foto: ddp)
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Merkel besucht von morgen an für vier Tage Äthiopien, Südafrika und Liberia. Vor allem Südafrika ist für deutsche Unternehmen interessant.
Weltmeisterschaft lockt
Sowohl am Bau als auch im Energiesektor besteht weniger als drei Jahre vor der Fußballweltmeisterschaft 2010 ein großer Investitionsbedarf.
Auch jenseits des Kapstaates haben sich die Perspektiven zuletzt deutlich aufgehellt. Afrikas Wirtschaften wachsen im Schnitt mit mehr als fünf Prozent pro Jahr. Die Direktinvestitionen aus den Ausland haben sich seit 2003 verdreifacht und stiegen schneller als in Asien.
Deutsche Firmen fürchten, gegenüber Investoren aus anderen Ländern ins Hintertreffen zu geraten. Fast zur gleichen Zeit wie Merkel reist Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy mit einer erheblich größeren Delegation nach Afrika. Auch die USA und China bemühen sich verstärkt um Wirtschaftskontakte zu afrikanischen Staaten.
(SZ-Primetime)
DFB-Elf vor der Europameisterschaft
Es wäre wichtig, zu wissen, warum sich Frau Merkel so entschieden hat.
Vielleicht sind Informationen über die Hintergründe wichtiger, als die Inhalte obigen Artikels.
Wenn ich mir einige Kommentare hier ansehe, dann wundere ich mich nicht, warum Parteien wie die Linkspartei im Ansehen gewinnen und die Zuversicht in Deutschland sinkt.
Andererseits, was erwartet man von Leuten, denen offenbar nicht bewußt ist, dass Geld nicht aus dem Automaten kommt, sondern der Wert durch eine Wirtschaftsleistung erarbeitet wurde.
Nachdem Nordkorea und Kuba keine Einwanderer aufnehmen, bleibt als Alternative nur, dass alle einigermassen Vernünftigen schnellstens das Land verlassen. Der Rest kann dann gerne eine DDR2 einführen. Ist doch das Ziel, dass es allen gleich gut bzw. schlecht geht.
..sollte Kanzlerinberater Heinrich von Prierrer seinen Manager- Kollegen (welche fälschlicherweise gern als "Unternehmer" tituliert werden) einmal erklären wie man in Ländern wie Südafrika Geschäfte anleiert!
Siemens hat auf dem Gebiet ja langjährige Erfahrung...
Selbst den Bimbes in die Hand nehmen, und nicht immer gleich nach dem Staat rufen, kann ich da nur sagen!
...hab ich fast vergessen.
An alle diejenigen, die hier über die Industrie lästern:
Die Industrie sind diejenigen, die Aufträge reinholen, die den Menschen Arbeit gibt, die dann ihr Auskommen haben, und dann auch noch Steuern zahlen, von denen Infrastruktur (auch Internet) und Sozialsysteme finanziert werden.
Auch in einfachen Kommentaren wie unten nachzulesen kann man viel Dummheit unterbringen!
Während die anderen Staaten schon längst die Märkte bearbeitet haben, fängt D nun an, über neue Kunden nachzudenken. Wow, das ging ja richtig schnell.
Blöd nur, dass die wesentlichen Geschäfte alle schon gemacht sind, und zwar mit anderen Ländern. Während man in D unter "Vorbereitung" versteht, erst einmal die Menschenrechtslage und Umweltstandards zu analysieren und wie man angemessen darauf reagieren müsse, ist die Tinte auf den Verträgen mit anderen Nationen bereits längst getrocknet.
Am Ende tröstet sich die langsame deutsche Seele damit, ach es ist ja auch nicht so wichtig, Geschäfte in einem Land zu machen, die ihren Müll nicht trennen und die keine Menschenrechtekennen... und dreht dann die Heizung auf, mit Gas aus Russland!
lol
Paging