Beim Kampf der beiden weltgrößten Sportartikelhersteller Nike und Adidas-Salomon um das Fußballgeschäft wollen die Deutschen ihren Vorsprung verteidigen.
Adidas-Chef Herbert Hainer schließt aus, dass der umsatzstärkere amerikanische Konkurrent Nike (2002: 10,7 Milliarden Dollar Umsatz) das Herzogenauracher Unternehmen (2002: 6,5 Milliarden Euro) in dieser Sparte überholt. "Es wird nicht passieren", betont Hainer im WirtschaftsWoche-Interview. "Wir verstehen einfach mehr vom Fußball."
Anzeige
Der Ankündigung von Nike-Boss Phil Knight, Adidas bis 2006 die Fußball-Hoheit zu entreißen, entgegnet Hainer: "Das hat er schon mindestens zweimal angekündigt, 1998 und 2002, und was daraus geworden ist, weiß jeder - nichts.
Und 2006 wird Nike seine Prognosen auf 2010 verschieben müssen." Hainer hingegen kündigt für 2004 in den USA "die größte Werbekampagne für Adidas" an, "die wir dort jemals gemacht haben".
Auch werde Adidas trotz seiner derzeitigen Probleme in den USA die Gewinnprognosen einhalten. Hainer: "Wir sind im Jahr 2001 um 15 Prozent beim Gewinn gewachsen, 2002 waren es 10 Prozent, und für dieses Jahr haben wir 10 bis 15 Prozent angekündigt - das werden wir definitiv einhalten."
Putin und Hollande streiten um Intervention in Syrien