Die neue Version von Apples iPhone kostet einen Euro - aber nur, wenn im Monat 89 Euro Grundgebühr gezahlt werden. Es gibt aber auch eine günstigere Lösung.

Die lange erwartete zweite Version des Multimediahandys iPhone vom US-Computerhersteller Apple soll in Deutschland schon für einen Euro zu haben sein.

Voraussetzung sei dafür aber, dass der Kunde einen teuren Zwei-Jahres-Vertrag abschließt, kündigte der Chef von T-Mobile Deutschland, Philipp Humm, in der Welt am Sonntag an.

Dadurch entstehen den Kunden hohe Kosten: 89 Euro kostet die monatliche Grundgebühr, auf zwei Jahre gerechnet macht das 2136 Euro. Wer monatlich nur 29 Euro ausgeben will, muss für das neue Multifunktionshandy 169 Euro zahlen.

"Massenmarkt" im Visier

Die erste Version des iPhones war noch deutlich teurer gewesen: Zu Beginn kostete das Handy 399 Euro, auch hier war ein Zwei-Jahres-Vertrag Bedingung.

135,11 €   +0,71   +0,52%  

Mit dem günstigeren Preis wolle T-Mobile nun den "Massenmarkt erreichen", begründete Humm den niedrigeren Einstiegspreis. Während die erste iPhone-Version weltweit 5,4 Millionen Mal über die Ladentische ging, blieb das Gerät in Deutschland angeblich ein Ladenhüter. T-Mobile selbst veröffentlichte seit Januar keine Verkaufszahlen mehr, damals hatte die Telekom-Tochter 70.000 iPhones verkauft.

Apple-Chef Steve Jobs hatte das neue iPhone am vergangenen Montag vorgestellt. Die neue Version hat einige zusätzliche Funktionen und soll vor allem mit der UMTS-Technologie ausgestattet sein, die ein deutlich schnelleres Surfen im Netz ermöglicht.

Apple

135,11 €    +0,71   +0,52%   20.11.09  

WKN: ISIN: Typ: Branche:
865985 US0378331005 Aktie Computertechnik

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Leserkommentare (8)



16.06.2008 17:49:26

trendsetzer: Besonnenheit...

und Immunität gegenüber Marketing-Tricks, massenkompatiblen Trends und Marken-Hypes spart eben doch bares Geld und lässt ganz individuelle Kostenstrategien zu.

Die Quälgeister, die stolz und für Jedermann sichtbar vor einem Jahr ihr iPhone auf dem Cafétisch positionierten und sich für besonders innovativ, smart und trendorientiert hielten, lassen das "alte" Modell heute verschämt in der Innentasche des vom Munde abgesparten Armani-Zweireihers stecken.

Zumal das "Neue" mit besserer Leistung, mehr Speicher, mehr Funktionen und ohne Knebelvertrag für ca. die Hälfte beim 08/15 Handyshop um die Ecke oder für den Stundenlohn eines 1-Euro-Jobbers im T-Punkt erhältlich ist...

Ob der blanke Konsum von ästhetisch-technisch ausgefeilter Kommunikationstechnik aus dem Benutzer einen besseren Menschen macht und/oder die Kommunikationsqualität bzw. das Unvermögen sich eloquent und intelligent zu artikulieren steigert bzw. ausgleicht, bleibt dahingestellt...


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