Das Rätselraten um die Aufspaltung von TUI geht in die nächste Runde. Nun will sich der Aufsichtsrat beraten - und bald entscheiden.
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Foto: dpa
14.03.2008, 12:322008-03-14T12:32:00 CEST+0100
Das Rätselraten um die Aufspaltung von TUI geht in die nächste Runde. Nun will sich der Aufsichtsrat beraten - und bald entscheiden.
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Die Zukunft des TUI-Konzerns bleibt ungewiss. Am Montag will sich der Aufsichtsrat des Unternehmens mit verschiedenen "strategischen Optionen“ befassen, sagte ein Sprecher.
Wie die Tageszeitung Welt aus Unternehmenskreisen erfahren haben will, wird TUI-Vorstandschef Michael Frenzel dem Aufsichtsrat vorschlagen, den Konzern in das Touristikgeschäft und die Reederei Hapag-Lloyd aufzuspalten. "Offen ist eigentlich nur die Art und Weise, wie das geschehen wird", heiße es aus TUI-Kreisen.
Damit soll Konzernchef Michael Frenzel seinen Widerstand gegen eine Zerschlagung aufgegeben haben. Der norwegische Großaktionär John Frederiksen hatte eine Aufspaltung des Unternehmens gefordert, um die Entwicklung der Schifffahrtstochter Hapag-Lloyd voranzubringen.
Er hält mindestens fünf Prozent der Aktien und hat angeblich auch andere Aktionäre für seine Forderung gewinnen können. Frenzel hatte im Januar dagegen eine Verschmelzung der Konzernzentrale mit der Reedereitochter vorgeschlagen, um Hapag-Lloyd, die als Ertragsperle gilt, besser vor einer Übernahme zu schützen. Die Aufspaltungsspekulationen trieben den Aktienkurs erneut in die Höhe.
Sicher ist dagegen, dass TUI seine österreichische Tochter komplett übernimmt. Die Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) verkauft ihren 25-prozentigen Anteil an TUI Österreich an die TUI Travel, in der das Reisegeschäft des hannoverschen Konzerns gebündelt ist.
TUI will sein internationales Geschäft umbauen und dabei nach und nach die Mehrheit an den einzelnen Auslandstöchtern übernehmen oder diese aufstocken.
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