Ein gebürtiger Kubaner als unermüdlicher Veterinär in Hamburg: Tierarzt Doktor Oriol Specht. Seit fünf Jahren fährt er kreuz und quer mit seiner Ambulanz durch die Hansestadt.
Süddeutsche Zeitung TV bringt am Montag, 2.4., um 23:00 Uhr bei Vox die Dokumentation "Unser Tierarzt Dr. Specht: Einsatz für Hamburgs Haustiere".
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Die Hamburger sind mindestens so versessen auf das Wohl ihrer Tiere wie die Berliner, und ebenso freigiebig wie die Münchner. Unter den zahlreichen Tierärzten der Stadt ist auch der vielleicht ungewöhnlichste in Deutschland: Oriol Specht, 41, ein gebürtiger Kubaner.
Er ist zweifacher Tierarzt: Nach seiner veterinärmedizinischen Ausbildung an der Universität von Havanna wanderte er vor zehn Jahren nach Deutschland aus - und musste sein gesamtes Studium wiederholen, da der Abschluss in Deutschland nicht anerkannt wird. Nach einiger Zeit als "gewöhnlicher" Veterinär entdeckte er eine Marktlücke: Die fahrende Ambulanz. Seit fünf Jahren fährt er kreuz und quer durch Hamburg und arbeitet Aufträge und Notrufe ab: Von der schlichten Katzenschnupfen-Impfung bis zur Operation auf dem Küchentisch.
Specht ist 24 Stunden im Einsatz - nur mittwochs nicht, da kümmert er sich um seine 2½-jährige Tochter. Das Auto ist nicht auf den ersten Blick als Tierarzt-Fahrzeug zu erkennen: Tiefschwarz mit einer Fahne in den kubanischen Landesfarben. Wenn Specht die Sehnsucht packt, steht er am Hafen und sieht den Schiffen nach: "Das ist wie Kuba. Nur ohne Palmen", sagt er.
Für Süddeutsche Zeitung TV porträtiert Christian Bock den unermüdlichen Veterinär. Petra Glinski moderiert.
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