Die Süddeutsche Zeitung fühlt sich einer guten, alten angelsächsischen Tradition verpflichtet: sie trennt journalistisch klar zwischen Nachricht und Meinung. Um dies auch optisch zu dokumentieren, erscheinen Kommentare und Editorials auf einer eigenen Seite: der Meinungsseite.

Die Kommentare der SZ-Redakteure sollen den Leser befähigen, sich eine eigene Meinung zu bilden, ihn auch zum Widerspruch provozieren. Politiker, Unternehmer, Gewerkschafter und Wissenschaftler - all jene, die in Deutschland Einfluss haben, schärfen ihre Ansichten an den Kommentaren und Leitartikeln der Süddeutschen Zeitung.

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"Ein Kommentar ist nicht erst dann gut, wenn er in der morgendlichen "Lagebesprechung" im Ministerium zualleroberst liegt. Wenn der Kommentar Parteigremien beschäftigt, schön. Wenn er die Leserinnen und Leser beim Frühstück zur Diskussion reizt, ist es besser. Wenn es gar Spaß macht, daraus vorzulesen, am Besten. Im Übrigen: Wenn man gegen den Strom schwimmt, kann man nicht erwarten, dass der Strom deswegen seine Richtung ändert." Heribert Prantl

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