Fischer, Krabbenzüchter, Hoteliers: Lang ist die Liste der von der Ölpest im Golf vom Mexiko Geschädigten. Neben den Hunderten privaten Klagen werfen US-Behörden BP Verstöße gegen den Wasser- und Vogelschutz vor. Der britische Energiekonzern kämpft mit den finanziellen Folgen der Katastrophe - und versucht, sie auf Partnerunternehmen abzuwälzen.
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Andreas Oldag, Londonmehr...
Mit gekauften Suchergebnissen will der BP-Konzern seine Sicht der Ölkatastrophe im Netz populär machen. Doch den Kampf um die öffentliche Meinung hat das Unternehmen dort längst verloren.
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Johannes Kuhnmehr...
An der beschädigten Ölplattform des Konzerns Shell in der Nordsee ist ein zweites Leck entdeckt worden. Der Konzern spricht von einer "komplexen Infrastruktur" der Unfallstelle - Umweltschützer gehen angesichts der abwiegelnden Haltung von Shell auf die Barrikaden.
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Es ist noch unklar, ob aus dem lecken Bohrloch im Atlantik weiterhin Öl austritt - da hat die brasilianische Regierung bereits eine Strafe von 28 Millionen Dollar gegen den US-Mineralölkonzern Chevron verhängt. Es dürfte nicht die letzte Strafe sein.
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Trotz der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko spendierte Transocean seinen Managern Boni - weil 2010 ein so sicheres Jahr gewesen sei. Doch unter dem öffentlichen Druck knickt das Management jetzt ein.
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Trotz des weiter sprudelnden Öls gibt sich US-Präsident Obama optimistisch - und empfiehlt den US-Bürgern sogar einen Urlaub an der Golfküste. Alles halb so schlimm, so die Botschaft. Doch BP soll viele Milliarden zahlen.
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Kritik am Präsidenten: In einem Zwischenbericht bescheinigt eine Expertenkommission Barack Obama schlechtes Krisenmanagement bei der verheerenden Ölkatastrophe im Golf von Mexiko.
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Auch der Norden der USA ist nun von einer Ölpest betroffen. Aus einer Pipeline im Staat Michigan sind etwa 3,8 Millionen Liter Öl in den Kalamazoo-Fluss getreten und könnten nun den Michigan-See bedrohen.
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Sicherheitssysteme mit bis zu 30 Knöpfen, widersprüchliche Anweisungen an die Mitarbeiter: Die Besatzung der Ölplattform Deepwater Horizon war nach einem Zeitungsbericht denkbar schlecht auf kritische Zwischenfälle vorbereitet.
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Bereits im Juni 2009 warnten Ingenieure des Ölrisen BP vor Gefahren auf der Deepwater Horizon. Das Management ignorierte sie. Das Öl sprudelt ungehindert weiter ins Meer.
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Während der BP-Konzern fieberhaft versucht, das Bohrloch im Golf von Mexiko zu schließen, zieht Präsident Obama Konsequenzen - und verbietet für mindestens sechs Monate Ölbohrungen vor den Küsten.
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Christian Wernicke, Washingtonmehr...
BP versucht sich im Internet ein gutes Image zu verschaffen. Doch die Online-Gemeinde wehrt sich - und rechnet auf ihre Weise mit BP ab.
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Angelika Slavikmehr...
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