Meinung
Nicht alles, was ungewöhnlich ist, ist auch verboten. Und: Wohlstand, auch großer Wohlstand ist ein Ergebnis von Freiheit. Was dagegen verboten ist, ist der Gesetzesverstoß. Wer die Steueroasen austrocknen will, dem bleibt nur ein mühsamer Weg.
Ein Kommentar von Marc Beisemehr...
Zyperns Parlament hat die Debatte über die umstrittene Einbeziehung von Bankeinlagen in das Rettungsprogramm erneut verschoben und will nun erst am Dienstag darüber beraten.
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Die Euro-Finanzminister haben Zypern mehr Spielraum bei der umstrittenen Zwangsabgabe auf Bankguthaben zugebilligt. Kontoinhaber mit geringen Guthaben müssten nun doch nicht unbedingt besteuert werden, entschieden sie in einer Telefonkonferenz. Entscheiden muss nun die Regierung in Nikosia.
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Das Hitlerbärtchen störte die Polizei nicht, nur das Bild der Kanzlerin mit Hakenkreuz und Naziuniform: Ein linker Demonstrant, der einmal Tomaten auf Neonazis warf, wird beschuldigt, den Nationalsozialismus zu verherrlichen. Nun muss er für das Merkel-Plakat bezahlen. Im Gericht kommt es zu hitzigen Auseinandersetzungen.
Von Christian Rostmehr...
Die Schuldenkrise in Europa wird auch im neuen Jahr das bestimmende politische Thema sein. Die Eurokrise muss politisch gelöst, nicht nur diskutiert werden. Trotz Bundestagswahlkampf. Eine Analyse.
Von Stefan Korneliusmehr...
Ein weiteres Euroland ist pleite. Staatliche Hilfen darf es für Zypern trotzdem nicht geben. Die Zeche sollen diejenigen zahlen, die bislang mit dem Land ordentlich verdient haben. Mit Steuergeldern sollten keine russischen Oligarchen finanziert werden.
Von Marc Beisemehr...
Die umstrittene Zwangsabgabe für die Kunden zyprischer Banken hat das Land in die Krise gestürzt: Nachdem die Parlamentsabstimmung über das mühsam ausgehandelte Hilfspaket nach massiver Kritik erneut verschoben wurde, bleiben die Banken des Landes nun vorerst geschlossen.
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In Zypern geht es an die Sparbücher der Bürger, um die Finanzkrise zu überwinden. Das kann nur ein Teil der Lösung sein. Denn vielmehr gefährdet man damit die Stabilität des Euro, sowie das gesamte System - und die anderen europäischen Sparer werden unruhig werden.
Heribert Prantlmehr...
"Himmelschreiender Blödsinn oder verachtenswertes Kalkül": Kurz vor Erscheinen des neuen Buches von Thilo Sarrazin greift Finanzminister Schäuble den umstrittenen Autor mit scharfen Worten an. Auch Sarrazins Auftritt bei Günther Jauch erregt die Gemüter.
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Die Deutsche Welle soll Deutschland in der Welt als Kulturnation und Rechtsstaat verständlich machen. Klingt gut. Ist es das auch? Eine US-Journalistin hat eine Woche lang das Programm auf sich wirken lassen - von Geschichten zu Bäumen über Madonnas Architekten in Madrid bis zu "People and Politics".
Ein Gastbeitrag von Gina Pace, New Yorkmehr...
Italien steckt in der Rezession, die politische Sackgasse nach den Wahlen sorgt für Unruhe. Die Finanzmärkte reagierten mit starken Kursverlusten, die Zinsen für Staatsanleihen klettern kräftig. Insgeheim hoffen viele auf Rettung aus Frankfurt.
Von Ulrike Sauer, Rom, und Markus Zydra, Frankfurtmehr...
"Ich habe nie behauptet, seine Mutter sei ein Hamster": Der bloggende Nobelpreisträger Paul Krugman ist richtig böse auf EU-Kommissar Rehn. Der vertrete Ideen, die sich im Klo nicht runterspülen lassen. Brüssel antwortet via Twitter - und versucht sich ebenfalls im Bösesein.
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Die Arbeitskosten in Deutschland steigen stärker als im EU-Durchschnitt. Das bedeutet nichts Gutes für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und für die Beschäftigten. Denn der Trend gefährdet Deutschlands Stellung als Exportnation, von der bislang alle profitiert haben.
Ein Kommentar von Sibylle Haasmehr...
Soziologe Ulrich Beck und Daniel Cohn-Bendit haben ein Freiwilliges Europäisches Jahr gefordert. In den vergangenen Wochen ernteten sie dafür Kritik, ihr Vorhaben wurde als europäischer Zivildienst kritisiert. Nun setzt Beck sich in einer Antwort zur Wehr.
Von Quentin Lichtblaumehr...jetzt.de
Griechenlands Staatsfinanzen sind eine Katastrophe - aber die der Niederlande? Jetzt hat auch die Regierung in Den Haag ein Defizitproblem, dabei galt der Staat als solide. Dank dem Populisten Wilders könnte das zu einer neuen Staatskrise mitten in Nordeuropa führen. Immerhin: das griechische Hilfspaket ist auf dem Weg.
Von Cerstin Gammelin und Martin Winter, Brüsselmehr...
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist gut. Der Ifo-Index zeigt: Die Unternehmen gehen mit Optimismus ins neue Jahr. Die Verbraucher sind ebenfalls in bester Kauflaune. Von großer Krise keine Spur?
Von Marc Beisemehr...
Rückschlag für die Regierung in Rom: Nach dem Warnschuss durch die Ratingagentur S&P wird auch Italien zum Gegenstand der Debatte um die Staatsschulden in der Euro-Zone - und belastet weltweit die Finanzmärkte.
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Meinung
Deutschland war ein Großmeister der Kunst, sich kleinzumachen, doch in der Eurokrise geht das nicht mehr. Die Bundesrepublik steht nun als dominierende Macht in der Mitte Europas - und diese Macht verbreitet Furcht bei anderen Euro-Staaten. Die deutsche Regierung darf deshalb Festigkeit in Sachen Euro-Stabilität nicht mit Arroganz verwechseln. Denn eine Einigung ist lebenswichtig.
Ein Kommentar von Joachim Käppnermehr...
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