Wer mit seinen Krankenkassenbeiträgen in Rückstand ist, gerät leicht in eine Schuldenspirale. Die Zinsen auf überfällige Beiträge sind hoch. Innerhalb eines Jahres sind die Rückstände um mehr als 600 Millionen Euro gestiegen. Gesundheitsminister Bahr will mit einem Gesetz gegensteuern.
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Meinung
Im vierten Jahr der Finanzkrise muss genau überlegt werden, wer welche Kosten trägt, damit aus dem Euro keine Transferunion zulasten der Steuerzahler wird. Wenn Banken wackeln, sollten künftig zuerst die Eigentümer haften - wie in der Marktwirtschaft üblich.
Ein Kommentar von Alexander Hagelükenmehr...
Mit der Schonung der Finanzmärkte scheint es vorbei zu sein: Zyperns Rettung hat die Anleger erneut verunsichert. Es gibt Experten, die das durchaus positiv sehen.
Von Harald Freibergermehr...
Moskau äußert Mitgefühl für russische Anleger - will bei Verlusten durch das Rettungspaket für Zypern aber nicht eingreifen. Während vermögende Russen Verluste fürchten, hat die zyprische Staatsanwaltschaft nun Politiker und Unternehmen im Visier, die diese vermeiden wollten.
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Renten runter, Steuern rauf - die zyprische Regierung arbeitet an einem harten Sparprogramm. Doch während der Verhandlungen tritt der Finanzminister zurück. Und auch Präsident Anastasiadis gerät unter Druck. Einer seiner Schwiegersöhne soll Millionen ins Ausland geschafft haben.
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1987 brachte sie die Geldautomaten auf die Insel, am Ende hatte sie nicht mehr genug Cash, um die eigenen Maschinen zu befüllen: Die Traditionsbank Laiki wollte mit Zypern in die Zukunft und übernahm sich. Jetzt wird sie zerschlagen, Tausende Angestellte entlassen. Um das Geld russischer Investoren buhlen nun andere europäische Steueroasen. Es gibt ja genug.
Von Jannis Brühlmehr...
Die EZB liefert Hunderte Millionen in bar, die Polizei bastelt an Einsatzplänen: Zypern stellt sich auf einen Ansturm bei Öffnung der Banken ein. Die soll am Donnerstag erfolgen. Wie viel Geld werden wohlhabende Kunden verlieren?
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Noch ist der Festnetzanschluss keine Rarität, doch zunehmend setzen Leute ausschließlich auf ihr Handy. Das macht Gigaset, dem Münchner Hersteller von Schnurlos-Telefonen, zu schaffen.
Von Björn Finkemehr...
Exklusiv
Steigende Häuserpreise sind kein Problem, findet Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret. Er glaubt nicht an eine Immobilienblase in Deutschland. Die Zypern-Rettung erklärt er im SZ-Interview zum "sehr speziellen Sonderfall".
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Die Schulden der Gemeinde haben einen neuen Höchststand erreicht. Um die finanzielle Schieflage zu korrigieren, fordern CSU und SPD neue Gewerbegebiete.
Von Gregor Schieglmehr...
Die Abstimmung in Italien war auch eine über die Zukunft der Euro-Zone. Weil Berlusconi wieder mitmischt, sind an den Finanzmärkten starke Turbulenzen zu erwarten. Selbst wenn er keine Machtposition erhält, bleibt die Lage kritisch.
Von Markus Zydra, Frankfurtmehr...
Jetzt ist es offiziell: Angesichts der drohenden Staatspleite Zyperns bleiben die Banken des Landes noch bis Dienstag geschlossen. Gleichzeitig wird weiter nach Lösungen gesucht, um den Bankrott des Inselstaates doch noch abzuwenden.
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Was sind die Zypern-Vereinbarungen wert? Wegen der empörten Reaktionen könnte die Regierung des angeschlagenen Landes Kleinsparer weniger belasten als geplant - oder sie sogar ganz von der umstrittenen Zwangssteuer befreien. Wütende Reaktionen auf die Abgabe kommen nun auch aus Moskau.
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Hat die jetzige Chefin des Internationalen Währungsfonds einem französischen Unternehmer vor Jahren Hunderte Millionen Euro zu Unrecht zugeschanzt? Die Justiz ermittelt schon seit geraumer Zeit - eine Razzia in der Privatwohnung Lagardes soll jetzt Klarheit bringen.
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Der Plan B nimmt Gestalt an: Nach stundenlangen Verhandlungen haben sich Zyperns Politiker auf einen Rettungsplan verständigt. Wichtigster Punkt: Ein neuer Fonds, der mit Kapital von Kirche, Rentenkasse und anderen Einrichtungen gefüllt wird. Doch egal, was in Nikosia beschlossen wird, die Troika der Geldgeber muss erst zustimmen - und das ist höchst ungewiss.
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Gute Ideen, aber zu wenig Geld, sie umzusetzen? Auf Crowdfunding-Plattformen im Internet kann man sich Kapital beschaffen - eine Methode, die auch in Deutschland mehr und mehr Anhänger findet.
Von Helge Denkermehr...
Wetten auf Nahrungsmittel und gegen Schwellenländer: Die europäischen Grünen und Nichtregierungsorganisationen haben eine Auszeichnung der Schande vergeben. Gesucht wurde das gefährlichste Finanzprodukt.
Von Javier Cáceresmehr...
Die privaten Sparbücher bleiben unangetastet, hatte Zyperns Präsident Anastasiades erst versprochen. Im Parlament muss er um Zustimmung für den radikalen Kurswechsel fürchten. Zur Besänftigung verspricht Anastasiades den geprellten Sparern Aktien der geretteten Banken - und stellt Anlegern, die ihr Geld trotz dieses Vertrauensbruchs im Land lassen, weitere Entschädigungen in Aussicht.
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Jeden Tag geben 1000 italienische Firmen auf. Drei von fünf Unternehmen müssen einen Kredit aufnehmen, um die Steuern bezahlen zu können, die Bevölkerung dreht jeden Cent dreimal um. Italien erlahmt.
Von Ulrike Sauer, Rommehr...
Ob zyprischer Rentner oder reicher russischer Anleger - zur Kasse gebeten werden alle, wenn es um die Rettung Zyperns geht. In den Geldinstituten der Mittelmeerinsel haben sich hektische Szenen abgespielt. Doch das Privatvermögen der Bankkunden ist bereits eingefroren. Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Brüsseler Beschluss.
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Die Abstimmung hat begonnen: Das zyprische Parlament hat sich mehrheitlich für einen Solidaritätsfonds ausgesprochen und will außerdem mit einer Kapitalverkehr-Begrenzung verhindern, dass Geld von der Insel abgezogen werden kann. Die Zeit für weitere Entscheidungen drängt - am Montag könnte die EZB die Banken des Landes kollabieren lassen.
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Meinung
Spanier und Italiener sind viel reicher als die Helfer im Norden. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der europäischen Notenbanken. Es ist eine ehrliche Debatte nötig, wer wie viel zur Rettung der Währungsunion bezahlen sollte. Ohne deutschen Schaum vor dem Mund - und ohne südeuropäische Ausflüchte.
Ein Kommentar von Alexander Hagelükenmehr...
Die Zeit wird knapp. Die zyprische Regierung sucht nach Lösungen, um das Land vor der Pleite zu bewahren. Die Ideen aus Nikosia begeistern deutsche Politiker jedoch wenig, eine Zustimmung im Bundestag ist fraglich.
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Wenn Kinder vernachlässigt werden, ist häufig ein Elternteil drogenabhängig. Gerade Säuglinge sind dann existenziell bedroht. Die Stadt München hilft nun mit einem neuen Projekt drogenabhängigen Müttern, den Alltag zu bewältigen.
Von Sven Loerzermehr...
Das Münchner Amtsgericht fürchtet um die Sicherheit seiner Gerichtsvollzieher. Immer häufiger treffen sie auf aggressive Schuldner, es kommt zu verbalen Ausfällen und sogar gewalttätigen Übergriffen. Und das nicht nur in sozial schwachen, sondern auch in gutbürgerlichen Gegenden.
Von Christian Rostmehr...
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