1987 brachte sie die Geldautomaten auf die Insel, am Ende hatte sie nicht mehr genug Cash, um die eigenen Maschinen zu befüllen: Die Traditionsbank Laiki wollte mit Zypern in die Zukunft und übernahm sich. Jetzt wird sie zerschlagen, Tausende Angestellte entlassen. Um das Geld russischer Investoren buhlen nun andere europäische Steueroasen. Es gibt ja genug.
Von Jannis Brühlmehr...
"Als Bürger dieses Landes fordere ich: Setzt das zügig um": Bernd Scheifele ist Chef eines großen Dax-Unternehmens - und fordert die Zerschlagung der großen Geldinstitute. Normales Bankgeschäft und Investmentbanking sollten in Zukunft getrennt werden, so der Heidelberg-Cement-Chef. Ein Vorstoß, der in Deutschland vor allem die Deutsche Bank treffen würde.
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Luxemburg lockert sein Bankgeheimnis, und Österreich könnte bald folgen. Doch das Einlenken der bekannten Anlegerparadiese geschieht nicht aus Einsicht, sondern aus Furcht um das eigene Geschäftsmodell. Das Bankgeheimnis in Europa ist in Wahrheit längst tot.
Von Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
29 dafür, 26 dagegen: Mit hauchdünner Mehrheit hat das zyprische Parlament dem internationalen Hilfspaket und den damit verbundenen Auflagen zugestimmt. Die Regierung in Nikosia erwartet jetzt das erste Geld - die Kassen dürften nämlich Mitte Mai leer sein.
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Die Regierung in Düsseldorf glaubt offenbar nicht mehr an eine Fusion mit anderen Landesbanken und setzt auf eine Zerschlagung. Doch die Filetierung des Instituts ist schwierig.
Von Helga Einecke und Martin Hessemehr...
Der zu Steuernachzahlungen in Milliardenhöhe verurteilte russiche Ölkonzern steht vor dem Zwangsverkauf seines wichtigsten Förderbetriebs — und damit vor der Zerschlagung.
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Was sind die Motive der Pharma-Gruppe Merck, die Übernahmeofferte des Bayer-Konzerns an Schering zu torpedieren? Es gehe schlicht um Geld, sagen die einen. Merck wolle sich ein Filetstück des Berliner Pharmaunternehmens sichern, meinen die anderen.
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Etappensieg für RAG-Chef Werner Müller: Der Börsengang des Mischkonzerns, in dem die frühere Ruhrkohle aufging, soll offenbar nur im Gesamtverbund erfolgen. Das verlautete aus Koalitionskreisen.
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Die Drillisch AG - neue Hauptaktionärin des Telekom-Unternehmens Freenet - macht keinen Hehl aus ihren Plänen: Sie will das DSL-Geschäft Freenets verkaufen und mit dem Erlös Drillisch und Freenet fusionieren.
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Siemens-Chef Klaus Kleinfeld glaubt offenbar kaum noch daran, dass die Kommunikationssparte (COM) des Konzerns die angepeilten Renditeziele erreichen kann. Er ist nicht bereit, dies hinzunehmen.
Von Markus Balsermehr...
Seit 2003 sitzt der Kremlkritiker Chodorkowskij in Haft. Sein Ölkonzern Yukos wurde zerschlagen. Der Unternehmer wirft der russischen Regierung politische Motive vor - und fordert gemeinsam mit weiteren Klägern 71 Milliarden Euro Schadenersatz. Vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte haben die ehemaligen Yukos-Eigner nun eine Niederlage erlitten. Trotzdem muss sich Russland rügen lassen.
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Die 27 EU-Länder haben sich auf die wesentlichen Züge der Reform des Energiemarktes in der Europäischen Union geeinigt. Die Energiekonzerne haben damit die Wahl, ob sie das Eigentum an ihren Verteilnetzen für Strom und Gas behalten oder sich von ihnen trennen.
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Nur wenig Unterstützung beim Handwerk findet die vom Kabinett beschlossene Reduzierung des Meisterzwangs auf nur noch 29 Berufe. Wirtschaftsminister Wolfgang Clement dagegen hofft auf einen Zuwachs an Existenzgründungen.
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Gewerkschaften und Konzernführung der Bahn sind sich einig. Die neuen Anläufe aus der Politik, das Unternehmen teilzuprivatisieren, sehen sie in der derzeitigen Krise skeptisch.
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Fehlendes Interesse: Die meisten der ursprünglich 30 Kaufinteressenten für die Pin-Gruppe mit 90 Gesellschaften und mehreren Tausend Mitarbeitern sind offenbar abgesprungen.
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Aufgeheizte Stimmung im Streit um die hohen Energiepreise: Umweltminister Sigmar Gabriel pocht auf ein Einlenken der Energiekonzerne. Notfalls will er sie zerschlagen.
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Die Gründung einer europäischen Netz-Gesellschaft soll EU-Sanktionen verhindern - und die Kreditwürdigkeit der Unternehmen sichern.
Von Alexander Hagelüken und Michael Bauchmüllermehr...
Mehr Wettbewerb, weniger Risiko für die Wirtschaft: Union und FDP wollen es möglich machen, Großkonzerne unter bestimmten Umständen zu filetieren.
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Der Wechsel von Bayerns Wirtschaftsminister in den Vorstand der Deutschen Bahn soll dazu beitragen, eine Aufspaltung des Staatsunternehmens bei der Privatisierung in den kommenden Jahren zu verhindern. Wiesheu kümmert sich künftig um die Kontakte der Bahn zur Politik.
Von Klaus Ottmehr...
Der insolvente Parmalat-Konzern soll offenbar aufgespalten werden. Die verlustträchtigen Finanztöchter werden nach Informationen aus italienischen Finanzkreisen aufgelöst.
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