Gaddafi ist tot, verscharrt in der Wüste. Er war der letzte große Befreiungstheologe und in seiner Bedeutung mit Che Guevara vergleichbar. Der sogenannte Revolutionsführer finanzierte die Eta, die IRA, Carlos, palästinensische Splittergruppen und über Umwege auch die RAF. Niemand hat so massiv in die Weltpolitik eingegriffen wie der Impresario des Terrors aus Libyen. Trotzdem pilgerten erst Schily und Kreisky, später dann Schröder, Blair, Putin, Sarkozy, Berlusconi und Condoleezza Rice zu ihm. Jetzt geht auch ein Kapitel des Staatsterrorismus zu Ende - Zeit, die Archive zu öffnen.
Von Willi Winklermehr...
Eine junge Polizistin wird 1984 mitten in London erschossen, vermutlich von Mitarbeitern der libyschen Botschaft im Auftrag Gaddafis. Ihre Mörder werden nie gefasst. Nach dem Aufstand in Libyen sehen britische Behörden ihre Chance, den Tod von Yvonne Fletcher doch noch aufzuklären.
Von Anja Treibermehr...
Libyens Machthaber bedauert den Tod einer britischen Polizistin, Birgit Homburger wird neue FDP-Fraktionsvorsitzende und bei Gefechten in Pakistan sterben mehr als 50 Menschen.
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