Die Angst vor verseuchtem Regen und Grundwasser treibt Yuko und ihren Freund Yudai um. Auch ihre Beziehung droht unter dieser Last zu zerbrechen. Teil acht ihres Comic-Tagebuchs.
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Yuko hat erfahren, dass in Europa der Eindruck entstanden ist, die Japaner würden die Katastrophe mit stoischer Ruhe ertragen. Dabei sieht die Wahrheit ihrer Meinung nach ganz anders aus. Teil vier ihres Krisen-Tagebuchs.
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Es ist heiß in Tokio. Heiß wie in einem Backofen. Heiß wie im Inneren eines Vulkans. Um sich gegen die Sonne und die Hitze zu schützen, entdecken die Menschen in Tokio die Klimaanlagen des 17. Jahrhunderts neu.
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Wie lebt man weiter, nach einer Katastrophe wie der von Fukushima? Die japanische Illustratorin Yuko Ichimura hat nach dem 11. März 2011 ein Comic-Tagebuch geführt, das sie am Wochenende in Deutschland vorstellt. Im Interview erzählt sie, wie man sich in Japans Hauptstadt seit dem Unglück zu arrangieren versucht.
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Tobias Streichermehr...SZ-Magazin
Das Erdbeben hat auch viele Beziehungen durchgerüttelt. Unsere Kolumnistin Yuko schaut sich in ihrem Freundeskreis um und bemerkt, dass viele Paare enger zusammengerückt sind. Oder sich getrennt haben.
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Tausend Kilometer südlich von Fukushima gelingt es unserer Autorin Yuko, eine garantiert unverstrahlte Gurke zu kaufen. Auf ihre Begeisterung reagieren ihre Kollegen jedoch mit seltsamen Vorwürfen.
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Wenn Yuko sich mit Freunden trifft, dann tun alle erst mal so, als gäbe es kein Fukushima. Irgendwann reden sie aber doch über ihre Sorgen und Ängste. Was ist der Grund für die gestörte Kommunikation? Ein paar Erklärungsversuche.
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Über die Katastrophe in Japan informiert sich unsere Kolumnistin Yuko ausschließlich im Netz. Da gibt es die Blogs von zwei Hausfrauen, die vor jedem Beben seltsame Töne hören. Noch interessanter ist, was ein Arbeiter direkt aus dem Krisenreaktor Fukushima twittert.
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Seit der Atomkatastrophe in Fukushima ist der Strom knapp, heißt es. Deshalb werden die Japaner ständig ermahnt, Strom zu sparen. Soll sie deshalb schwitzend im Dunkeln sitzen, fragt unsere Kolumnistin Yuko? Würde das in einer Metropole wie Tokio überhaupt etwas bringen.
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Yuko Ichimuramehr...
Ein halbes Jahr nach dem Tsunami steht Yuko im Buchladen vor dem neuen Regal mit Katastrophenliteratur. Als sie ein Werk namens "Strahlen sind nicht schädlich" entdeckt, denkt sie darüber nach, was inzwischen eigentlich normal ist.
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Yuko Ichimuramehr...
Seit dem Erdbeben in Japan führt die Zeichnerin Yuko Ichimura für uns ein Tagebuch. Diesmal berichtet sie von ihrem Besuch bei einem Rockfestival am Fuß des Fuji, wo die Atomkatastrophe immer noch Thema war - und ein Star aus Bayern Trost spendete.
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Yuko und Yudai haben sich wieder zusammengerauft. Fast ist es in ihrer Beziehung wieder so, wie vor dem Beben - aber das möchte Yuko eigentlich gar nicht. Teil zwölf ihres Krisen-Tagebuchs
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Tödliche Speisung: Eine verzweifelte Lehrerin will den Mord an ihrer Tochter rächen und injiziert HIV-infiziertes Blut in die Milchpackungen der von ihr verdächtigten Schüler. Wie Regisseur Tetsuya Nakashima in "Geständnisse" eine überdrehte Gewaltorgie inszeniert.
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David Steinitzmehr...
Yuko trifft sich mit alten Freunden aus Übersee, die Tokio im Gegensatz zu vielen anderen Ausländern nicht verlassen haben. Sie ist dankbar für jeden, der bleibt.
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Unsere zeichnende Kolumnistin Yuko genießt den Frühling und freut sich über die Kirschblüte. Aber eigentlich dreht sich nach wie vor alles um das Erdbeben und seine Folgen.
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Nach all dem Stress der letzten Wochen will Yuko endlich mal ein bisschen entspannen. Genau dann bricht ein schweres Nachbeben über Japan herein. Teil vierzehn ihres Krisen-Tagebuchs.
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Yuko schaltet den Fernseher an. Doch aus dem Programm wird sie nicht recht schlau. Wie kann es sein, dass im japanischen Fernsehen der Eindruck vermittelt wird, die Situation sei zugleich ganz unproblematisch und völlig hoffnungslos?
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In Tokio regnet es in Strömen. Mit dem Regen kommt das Unbehagen. Ist der Niederschlag radioaktiv? Yuko macht sich Gedanken, merkt aber, dass viele ihrer Landsleute solche Fragen lieber verdrängen.
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Yuko Ichimuramehr...
Als bei einem Nachbeben alles zu wackeln beginnt, stellt Yuko fest, dass sie seit März ordentlich zugenommen hat. Genauso wie einige Freundinnen von ihr. Woher kommt dieses "Katastrophenfett"? Und wann veschwindet es wieder?
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Yuko Ichimuramehr...
Das Beben hat Tokio verändert, findet unsere Illustratorin Yuko. Der Optimismus und die Leichtigkeit der Gedanken sind verschwunden. Doch für einen politischen Wandel scheinen die Menschen noch nicht bereit zu sein.
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In der kleinen Präfektur Fukui stehen bereits 15 Atommeiler - ein halbes Jahr nach Fukushima plant Tokio dort weitere Anlagen. Die Bedenken der wenigen Kritiker neutralisieren Regierung und Atomkonzerne mit Geld und sanfter Repression.
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Christoph Neidhart, Tokiomehr...
Im Wembleystadion gelingt der englischen Nationalmannschaft eine Überraschung, Basketballer des FC Bayern verlieren zum dritten Mal in dieser Saison, bei einer belgischen Rallye sterben zwei Zuschauer, Arjen Robben hat angeblich Entwarnung gegeben. Sport kompakt.
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Weltverband schließt Nordkoreas Fußballfrauen wegen Doping-Vergehen aus, Lionel Messi zu "Europas Fußballer des Jahres" gewählt, deutsche Hockeyfrauen erreichen EM-Finale, Renault streicht Nick Heidfeld für das Rennen in Spa-Francorchamps, Schalke 04 kündigt Albert Streit fristlos.
Sport kompaktmehr...
Yuko fragt sich, warum es keine Grünen in Japan gibt, warum manche Regale im Supermarkt leer sind und ob sie Fleisch aus dem Norden des Landes kaufen soll. Teil elf ihres Krisen-Tagebuchs.
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Nichts Neues vom Krisen-Reaktor. Nichts Neues von der Krisen-Beziehung. Yuko gönnt sich einen Tag Auszeit vom Nachrichtenticker. Alltag statt Angst - so schön war das Putzen noch nie.
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