Selbstverbrennung in Lhasa: Erstmals haben sich in der tibetischen Hauptstadt zwei Mönche aus Protest gegen die Herrschaft Chinas selbst angezündet. Einer der beiden Männer kam ums Leben, der andere wurde schwer verletzt. Die chinesischen Behörden verschärfen nun massiv die Sicherheitsmaßnahmen.
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Spaniens Banken stehen am Abgrund, darunter leidet auch das Vertrauen in den Euro. Anleger fliehen aus der gemeinsamen Währung, der Eurokurs fällt unter 1,25 Dollar, so tief wie zuletzt im Sommer 2010. Händler fürchten, dass die Finanzkrise des Landes die gesamte Euro-Zone belastet.
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Chinas Wachstum kühlt sich ab, die Regierung will gegensteuern. Sie plant ein Konjunkturprogramm, melden chinesische Medien. Die Mächtigen sind unter Druck - mit mehr Wirtschaftswachstum wollen sie die sozialen Spannungen im Land unter Kontrolle bringen.
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Sie sind Nachbarn, aber beste Freunde sind China, Japan und Südkorea bislang nicht. Das soll ein neuer Vertrag ändern: Gegenseitige Investitionen sind nun besser geschützt. Aus dem Abkommen soll in zwei Jahren eine Freihandelszone wachsen. Arbeiten die drei Länder enger zusammen, könnte dies den Druck auf Nordkorea erhöhen.
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Ein starkes Unwetter hat in der nordwestchinesischen Provinz Gansu schlimme Verwüstungen angerichtet: Mindestens 40 Menschen kamen ums Leben, etwa 90 wurden verletzt. In nur einer Stunde löste der Hagelsturm Schlammlawinen aus, zerstörte Häuser, Straßen und Felder.
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Ungeachtet der regionalen Spannungen wegen Streitigkeiten um mehrere Inseln hat China gemeinsam mit Russland ein Marinemanöver im Gelben Meer begonnen. Dass die USA gemeinsam mit der philippinischen Marine gegenwärtig ebenfalls ein Seemanöver abhalten, provozierte ungewöhnliche scharfe Kritik - und eine Warnung an die Amerikaner.
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Der chinesische Bürgerrechtler Chen Guangcheng ist wieder in Freiheit. Nach sechstägigem Versteckspiel in der US-Botschaft hat ihm die Regierung in Peking nun einen sicheren Aufenthalt versprochen und sogar ein Studium in Aussicht gestellt. US-Außenministerin Clinton kündigt an, Chens Schicksal verfolgen zu wollen. Auf die von China geforderte Entschuldigung reagiert sie nicht.
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Chen Guangcheng ist geflohen - der bekannte Menschenrechtsaktivist sitzt jetzt wahrscheinlich in der US-Botschaft in Peking. Die chinesische Polizei nimmt sich nun sein Umfeld vor, während die sozialen Netzwerke offenbar zensiert werden. Die Flucht von Chen bringt die USA in Bedrängnis.
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Der chinesische Bürgerrechtlicher Chen darf China verlassen: Die Regierung in Peking werde ihm ohne Verzögerung Reisedokumente ausstellen. US-Außenministerin Clinton zufolge sei Chen ein Stipendium an einer amerikanischen Universität angeboten worden. Sie sprach von "ermutigenden Fortschritten".
Von
Christoph Giesen und Reymer Klüver, Washingtonmehr...
Wenn sich Chinesen über den Dissidenten Chen Guangcheng informieren wollen, müssen sie seinen Codenamen kennen. Die Zensur ist streng. Doch das Regime in Peking zeigt sich nun überraschend kooperativ: Chen könnte schon bald in die USA ausreisen dürfen. Doch was passiert dann mit seiner Familie in China?
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Sebastian Gierkemehr...
Hat der chinesische Dissident Chen Guangcheng die US-Botschaft in Peking nicht freiwillig verlassen? Der Aktivist ist Medienberichten zufolge massiv von chinesischen Behörden unter Druck gesetzt worden - sie sollen unter anderem seine Familie bedroht haben. Nun will er das Land offenbar verlassen.
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Weil Gerüchte über einen Staatstreich im Netz hohe Wellen schlugen, greift Peking hart durch: Die staatliche Internet-Behörde lässt sechs Internet-Nutzer wegen der "Erfindung von Gerüchten" verhaften, 16 Online-Seiten müssen vom Netz. Zwei prominente Twitter-Klone haben sich zudem verpflichtet, vorerst ihre Kommentarfunktion zu schließen.
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In der chinesischen Führungsspitze tobt ein erbarmungsloser Machtkampf. Der einstige Spitzenkader und stramme Maoist Bo Xilai ist nicht nur seiner Ämter enthoben worden - seine Frau soll in den mutmaßlichen Mord an einem britischen Unternehmer verwickelt sein. Die Herrscherclique wird so einen unliebsamen Konkurrenten los, der bereits als sicherer Anwärter auf höchste Parteiämter galt.
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Christoph Giesenmehr...
Der "Super-Bulle" wurde dem "Prinzling" zum Verhängnis: Der chinesische Parteifunktionär Bo Xilai ist nach einem Skandal um seinen Polizeichef entlassen worden. Damit ist der Machtkampf in der künftigen politischen Führungsgeneration Chinas entschieden.
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Das Bundeskabinett hat eine Reform der Sicherungsverwahrung für Schwerstverbrecher beschlossen. Künftig müssen Straftäter nach verbüßter Haft intensiv betreut werden, damit sie für die Allgemeinheit weniger gefährlich sind.
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Meinung
Früher wäre ein Politstar wie Bo Xilai nicht so leicht ins Wanken geraten. Die Führer der Kommunistischen Partei hätten die Korruptionsaffäre um einen ihrer besten Männer totgeschwiegen, die Öffentlichkeit hätte nichts erfahren. Der Absturz des Politikers zeigt nun, dass Chinas Regierung die Forderungen des Volkes zu hören beginnt.
Ein Kommentar von
Christoph Giesenmehr...
Pjöngjang will wieder Kontrolleure der Internationalen Atomenergiebehörde ins Land lassen. Zugleich provoziert Nordkorea den Westen - und beharrt darauf, eine Langstreckenrakete ins All schießen zu wollen.
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Seit einigen Tagen kursiert im Netz das Gerücht, es habe in China einen Staatsstreich gegeben. Blogger berichten, ein ehemaliger Minister habe einen Putschversuch unternommen. Niemand weiß genau, was hinter den Mauern des Parteihauptquartiers geschehen ist - und so gibt es immer wildere Spekulationen.
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Christoph Giesenmehr...
Nordkorea bereitet laut südkoreanischen Angaben womöglich einen dritten Atomwaffentest nach dem für die kommenden Tage geplanten Start einer Langstreckenrakete vor.
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Der aufstrebende Politiker Bo Xilai ist nun auch vom Politbüro der Kommunistischen Partei ausgeschlossen worden. Dem populären Funktionär wird Korruption vorgeworfen - und seine Ehefrau soll einen Briten ermordet haben.
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Ob Atomsprengkopf oder Satellit: Raketen sind immer nur Träger des jeweiligen Transportguts. Dennoch gibt es Unterschiede in der Technik - beim Treibstoff, bei der Reichweite, und vor allem bei der Sicherheit. Zwei Experten erklären, woran man die unterschiedlichen Raketentypen erkennt.
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Vor 20 Jahren brach der Politrentner Deng Xiaoping zu einer Fahrt in den Süden Chinas auf. Mit dieser Tour zwang er die Regierung, die Wirtschaft zu liberalisieren. Die Reise ist der zweite Gründungsmythos der Kommunistischen Partei.
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Christoph Giesenmehr...
Zerstörte Fahrzeugfenster, zerbissene Reifen: Eine Reisegruppe ist in einem chinesischen Wildtierpark Opfer eines Tigerangriffs geworden. Die Raubtiere zerlegten das Fahrzeug, während sich die Urlauber unter den Sitzen versteckten.
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Nur noch wenige Zeitzeugen des Holocaust sind am Leben. Und je weniger sie werden, desto mehr schwindet auch das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Verbrechen der Nazis im Dritten Reich. So kann jeder fünfte Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren einer Umfrage zufolge nichts mit dem Begriff Auschwitz anfangen.
Kurzmeldungen
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Selbst für die an Smog gewöhnten Einwohner von Peking ist die Abgasglocke, die derzeit über der Stadt liegt, extrem. Die Führung reagiert - allerdings nur mit kurzfristigen Maßnahmen.
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