Der Steuerzahler hat bereits 2,1 Milliarden Euro in die Gesetzliche Krankenversicherung gebuttert. Doch das Geld reicht bei Weitem nicht: Allein im ersten Halbjahr fehlten den Kassen weitere 330 Millionen Euro.
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Die Patientenverfügung zur ärztlichen Behandlung im Notfall wird in Deutschland wahrscheinlich erstmals gesetzlich geregelt. Die Kernfrage bleibt aber weiter umstritten.
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Koalitions-Unterhändler einigen sich in nachrangigen Punkten. Die Kassenvorstände schlagen Alternativen vor.
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Andreas Hoffmann und Stephan Handelmehr...
Die Erfolge der Nationalmannschaft sorgen bei den meisten Deutschen für Euphorie. Doch von der guten Stimmung ist in der Koaltion nichts zu spüren: Der Streit über die Gesundheitsreform wird immer heftiger. Ende völlig offen.
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Bis in die Nacht diskutierten die Spitzen der Koalition über die Gesundheits- und die Föderalismusreform, dann erklärte SPD-Vorsitzende Beck: "Wir kommen gut voran". Der Durchbruch lässt jedoch weiter auf sich warten.
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Eines ihrer zentralen Reformvorhaben bringt der großen Koalition kein Glück: erst monatelanger Streit über die Eckpunkte, dann vernichtende Kritik an den Beschlüssen. Und jetzt soll das ganze Projekt auch noch verschoben werden.
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Als Gesundheitsministerin Ulla Schmidt die Vorzüge ihrer Reform aufzählte, klang das wie eine lästige Pflicht. Die Opposition hatte bei ihrer Kritik sichtlich mehr Spaß.
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Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Die bayerische Sozialministerin Christa Stewens kritisierte die neue Studie heftig und bezeichnete sie als "Armutszeugnis". Prominente Parteikollegen schlagen dagegen plötzlich moderate Töne an.
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Andreas Hoffmannmehr...
Im Koalitionsausschuss streiten Union und SPD in ungewöhnlich scharfer Form über Parteitaktik, gegenseitige Attacken und ein Interview mit Peter Struck.
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Nico Fried und Jens Schneidermehr...
Der siebenstündige Gesundheitsgipfel hat nun doch eine Reihe konkreter Ergebnisse gebracht. Obwohl sich eher die Union durchsetzte, stimmte CSU-Chef Stoiber nur unter Vorbehalt zu.
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Die rot-grüne Koalition hat bei der Abstimmung im Bundestag über die Gesundheitsreform eine eigene Mehrheit erreicht und damit eine Regierungskrise abgewendet. Gerhard Schröder sagte, er sei mit dem Ergebnis "sehr zufrieden".
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Von Philip Grassmannmehr...
Die Etappe ist geschafft, aber der Weg dorthin war nicht einfach: Sechs SPD-Abgeordnete stimmten gegen die Gesundheitsreform - sechs zuviel für SPD-Fraktionschef Franz Müntefering. Der warnte gleich im Anschluss an die Entscheidung die Genossen, ein weiteres Spiel mit dem Feuer dürfe es nicht mehr geben.
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Mit großer Mehrheit hat der Bundestag die Reform angenommen. 517 Abgeordnete votierten dafür, 54 dagegen. Mit 297 Ja-Stimmen von SPD und Grünen hat die Regierung eine eigene Mehrheit erreicht. Bundeskanzler Gerhard Schröder, der vor der Abstimmung mit Rücktritt gedroht hatte, erklärte, er sei "sehr zufrieden" mit dem Ergebnis.
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