Sparen, sparen, sparen. Das verschlimmert die Probleme der hochverschuldeten Krisenstaaten, sagen viele Experten. Sie alle berufen sich auf den britischen Ökonomen John Maynard Keynes, der in der Großen Depression der 1930er Jahre empfahl, in Zeiten der Krise gerade nicht zu sparen. Aber wie würde eine Politik à la Keynes in der heutigen Situation konkret funktionieren?
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Catherine Hoffmannmehr...
Wie lässt sich Europa retten? Mit der Gründung einer Wirtschaftsregierung? Viele Politiker begeistern sich für diese Idee, doch so einfach geht das nicht. In einem Gespräch mit der SZ erläutert Richter Peter Michael Huber, warum ein solcher Schritt an verfassungsrechtliche Grenzen stoße. Es gebe nur einen Weg, um eine Wirtschaftsregierung durchzusetzen - eine Volksabstimmung.
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"Entschlossen, den Euro zu verteidigen": Kanzlerin Merkel und Frankreichs Staatspräsident Sarkozy sprechen sich für eine "tatsächliche Wirtschaftsregierung" in der Euro-Zone aus. Leiten soll sie Ratspräsident van Rompuy. Auch eine Finanztransaktionssteuer schlagen die beiden Regierungschefs vor. Und die vieldiskutierten Euro-Bonds waren am Ende doch Thema des Gesprächs.
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Jürgen Trittin setzt ganz auf Europa. Einen Ausweg aus der Schuldenkrise sieht der Grünen-Fraktionschef vor allem darin, die Politik der Mitgliedsländer stärker zu koordinieren. Dafür ist er auch bereit, Souveränitätsrechte nach Brüssel abzugeben - unter einer wesentlichen Voraussetzung.
Video-Interview:
Thorsten Denklermehr...
Der Vorstoß der Kanzlerin und des französischen Premier sorgte für heftige Diskussionen, am Ende stand ein Etappensieg: Die EU-Staaten in Brüssel einigten sich auf eine engere Abstimmung in der Wirtschaftspolitik.
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Cerstin Gammelinmehr...
Eine neue Mammut-Reform für Deutschland, mehr Macht für Europa: In einem fast gedönsfreien Interview erklärt Gerhard Schröder, wie er sich Wirtschaftspolitik vorstellt. Über Ex-Finanzminister Steinbrück sagt der Altkanzler bedeutungsschwanger: "Er wird noch für andere Aufgaben gebraucht."
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Das Treffen ist vorbei, doch viele Fragen bleiben offen: Mit dem Dreiklang aus Wirtschaftsregierung, Schuldenbremse und Finanztransaktionssteuer wollen Merkel und Sarkozy Europas Wirtschaft neu ordnen und die Euro-Krise vertreiben. Doch die Vorschläge bleiben vage - und es ist unklar, ob sie sich überhaupt realisieren lassen. Antworten auf die wichtigsten Fragen.
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Johannes Aumüller, Thorsten Denkler und Wolfgang Jaschenskymehr...
"Historischer Durchbruch" oder "Etikettenschwindel"? Politiker aus Union und FDP sowie EU-Vertreter loben die Forderungen von Kanzlerin Merkel und Präsident Sarkozy nach einer europäischen Wirtschaftsregierung und einer einheitlichen Schuldenbremse. Die Opposition kritisiert den Krisengipfel als "viel Lärm um nichts" - und fordert weiterhin die Einführung von Euro-Bonds.
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Brüssel schießt quer: Zwar kündigt Kommissionspräsident Barroso eine Steuer auf Finanzgeschäfte an - doch zugleich widersetzt er sich einem zentralen Element des Merkel-Sarkozy-Planes. Er will eine Wirtschaftsregierung für die Euro-Zone vermeiden.
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2011 war ein turbulentes Politik-Jahr: Tauwetter in Birma, Frühling in Arabien und ein heißer Herbst in Europa. Nicht nur der Euro, nein, die gesamte EU musste gerettet werden. Welcher Politiker hat 2011 die beste Figur abgegeben? Stimmen Sie ab!
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Die Euro-Krise sorgt für immer mehr Ärger in der Union: Einem Medienbericht zufolge, lehnen die Christsozialen in einem Positionspaper der Parteiführung eine Wirtschaftsregierung für die Euro-Staaten und einen europäischen Finanzminister entschieden ab - und stellen sich damit gegen die Pläne von Kanzlerin Merkel.
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Haushaltsdisziplin nach deutschem Vorbild: Kanzlerin Merkel und der französische Präsident Sarkozy wollen eine Schulden-Obergrenze für die Euro-Staaten einführen. Außerdem streben sie eine gemeinsame Wirtschaftsregierung an, die Ratspräsident Van Rompuy leiten soll. Und auch die vieldiskutierten Euro-Bonds waren am Ende doch noch Gesprächsthema.
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Nico Fried und Hans-Jürgen Jakobsmehr...
Europa braucht einen radikalen Schritt, um die Euro-Krise zu überwinden: Die Staaten müssen eine unauflösliche Währungs- und Haftungsgemeinschaft bilden und eine gemeinsame Wirtschaftsregierung einführen - nach dem Vorbild des deutschen Länderfinanzausgleichs. Ohne eine ehrliche Transferunion zerfällt Europa in nationale Egoismen.
Ein Gastbeitrag von
Christian von Bechtolsheimmehr...
Angela Merkel erhält unerwartete Rückendeckung von Altkanzler Gerhard Schröder. In einem Interview bestärkt der SPD-Politiker die Regierungschefin bei ihrem Projekt einer europäischen Wirtschaftsregierung. Aus dem eigenen Lager erfährt die Bundeskanzlerin hingegen Widerspruch.
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Mit deutlichen Worten widerspricht Kanzlerin Merkel Stimmen, die die Europäische Zentralbank zum letzten Rettungsanker in der Schuldenkrise erklären. Und kontert Forderungen nach einer europäischen Wirtschaftsregierung. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler ist dagegen ganz auf Kuschelkurs.
Von
Ruth Klaus und Marcel Kammermayermehr...
Meinung
Sie waren schon länger nur noch das Trugbild eines harmonischen Paares. Doch bisher verhandelte der französische Präsident auf Augenhöhe mit der Kanzlerin. Das ändert sich jetzt spätestens mit der Abwertung Frankreichs durch die Ratingagentur Standard & Poor's. Das deutsch-französische Kräftegleichgewicht in Europa ist gestört.
Ein Kommentar von
Michael Kläsgenmehr...
In Brüssel haben sich Merkel und Sarkozy mit ihrer Idee von einer europäischen Fiskalunion durchgesetzt - gegen den Willen Großbritanniens. Doch wann geht es los mit dem neuen Vertrag? Was passiert jetzt mit den Briten? Ist die Euro-Krise vorbei?
Die acht wichtigsten Fragen und Antworten zum neuen Europa.
Von Martin Winter, Brüsselmehr...
Nicolas Sarkozy und Angela Merkel sind sich einig: Es soll eine gemeinsame Wirtschaftsregierung geben, die aus den Regierungschefs aller 27 EU-Staaten besteht. Zudem wollen sich beide für eine Finanzmarkttransaktionssteuer stark machen.
Von
C. Hulverscheidt und N. Friedmehr...
Zweimal griff Sarkozy an, zweimal scheiterte er an Merkel: erst bei der Mittelmeerunion, jetzt bei der Wirtschaftsregierung. Der Zukunftsplan, über den auf dem EU-Gipfel beraten wird, trägt die Handschrift der deutschen Kanzlerin.
Ein Gastbeitrag von
Claire Demesmaymehr...
Die Bundesregierung plant mit mehreren Euroländern ein Konzept für einen Europäischen Stabilitätsfonds. Dabei soll nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" eine neue Institution die Mitgliedsländer disziplinieren. Paris fordert darüber hinaus eine starke europäische Wirtschaftsregierung - ohne die Briten.
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Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker hat sich ganz der europäischen Idee verschrieben - er war dabei, als der Euro erfunden wurde, er führte die Feder beim Ringen um die Regeln des Stabilitätspakts. Nun aber gefährdet die Griechenland-Krise den Zusammenhalt der EU und die wirtschaftspolitischen Entscheidungen sind umstritten. "Wir spielen mit dem Feuer", sagt Juncker.
Von
Cerstin Gammelinmehr...
Das Bundesverfassungsgericht billigt Deutschlands Beitrag zur Euro-Rettung. Das Urteil gibt dem Parlament mehr Macht - es definiert aber auch die Grenzen des Machbaren. Die Bedenken der Richter stecken im Detail. Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Urteil.
Von
Heribert Prantlmehr...
Die USA stecken in einer tiefen Krise, doch Barack Obama teilt kräftig aus: Die Europäer mit ihrer Schuldenkrise seien es, die eine Mitschuld an der US-Misere trügen. Was Europas Politiker als Angriff des Präsidenten empfanden, war eigentlich an andere gerichtet. Dummerweise kam die Botschaft dort aber nicht an.
Von
Frederik Obermaiermehr...
Karstadt-Retter Nicolas Berggruen lädt zu einem privaten Krisengipfel in ein Pariser Nobel-Hotel. Wortgewaltig mit dabei: Deutschlands früherer Kanzler Gerhard Schröder. Der findet für die Brüsseler Beschlüsse milde Worte, gibt Angela Merkel noch einen kleinen Stoß mit - und prophezeit den Briten eine schwere Zeit.
Von
Michael Kläsgenmehr...
Die Stimmung zwischen Brüssel und Berlin war in den vergangenen Monaten deutlich abgekühlt. Nun schlug Merkel versöhnliche Töne an und verkündete, dass Deutschland eine gestärkte EU wolle. Zu den umstrittenen Punkten schwieg sie sich aus.
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Martin Winter, Brüsselmehr...
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