Dieses Mal ist es Viktor Janukowitsch, der Wahlbetrug ausgemacht haben will. Beobachter verweisen auf den großen Abstand des Ministerpräsidenten zu Wahlsieger Juschtschenko und bezweifeln, dass Janukowitsch vor Gericht Erfolg haben wird.
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Der ehemalige Guantanamo-Häftling Murat Kurnaz hat vor dem Verteidigungsausschuss des Bundestags seine Misshandlungsvorwürfe gegen zwei Bundeswehr-Soldaten bekräftigt - und die Abgeordneten offenbar tief beeindruckt.
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Verteidigungsminister Struck hat im Fall der Misshandlungen in Coesfeld Konsequenzen angekündigt. Union und Grüne forderten Struck auf, im Verteidigungsausschuss Rede und Antwort zu stehen.
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Kommende Woche sollte der Bundestag eigentlich über die Verwendung von deutschen Truppen in Nahost entscheiden. Nun wird es wohl doch einige Verzögerungen geben, denn über den Zeitpunkt und den Umfang des Einsatzes herrscht nach wie vor Uneinigkeit.
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UN-Generalsekretär Kofi Annan hofft, dass die Jahre "des Sterbens und Leidens" nun vorbei sind. Auch die USA und die EU sind zuversichtlich für ein vollständiges Ende der Gewalt. Die Bundesregierung denkt bereits über die Entsendung einer Friedenstruppe nach.
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Wirtschaftsminister Michael Glos hatte in einem Interview damit gedroht, dem Rüstungskonzern EADS Aufträge zu entziehen, wenn dieser zu viele Stellen in deutschen Airbus-Werken abbauen sollte. Für diesen Vorschlag muss er heftige Kritik von allen Seiten einstecken.
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Der Bundesregierung liegt erstmals eine offizielle Anfrage der Nato vor, das deutsche Engagement in Afghanistan auszuweiten. Die Nato erbittet Hilfe bei der Luftaufklärung und der Luftraum-Überwachung.
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Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Willfried Penner, hat nach den Fällen von Rekruten-Misshandlungen davor gewarnt, die Bundeswehr "unter Generalverdacht" zu stellen.
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Der Grünen-Politiker Winfried Nachtwei hat den Export von 20 "Fuchs"-Panzern in den Irak als vertretbar bezeichnet, sofern sie nicht gegen Aufständische eingesetzt werden.
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Trotz massiver Kritik innerhalb und außerhalb der Koalition steht das Verteidigungsministerium zum Tornado-Einsatz über dem Camp der G-8-Gipfelgegner. Es habe sich dabei schließlich um verfassungsrechtlich unbedenkliche "Übungsflüge" gehandelt - für den Einsatz in Afghanistan.
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Der Einsatz der deutschen Aufklärungsflugzeuge ist bisher fast reibungslos verlaufen - ungefährlich ist die Mission dennoch nicht.
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Der Chef des Bundeswehrverbands Gertz sieht keine Alternative zum Einsatz eines deutschen Kampfverbands in Nordafghanistan. Für die Opposition ist dies nicht vom Bundestagsmandat gedeckt: Sie fordert Nachbesserungen.
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Der Druck der Nato auf Deutschland wächst, sich an Kampfeinsätzen im von Unruhen heimgesuchten Süd-Afghanisten zu beteiligen. Bei der Parlamentarischen Versammlung der Organisation in Kanada kam es zu einem "offenen Krach", berichteten deutsche Parlamentarier.
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Condoleezza Rice hat sich mit Nachdruck für einen Einsatz von Bundeswehr-Tornados im umkämpften Süden Afghanistans ausgesprochen. In Deutschland geht die Debatte um die Einsätze weiter.
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"Tornados" sind für Aufklärungsflüge in umkämpften Provinzen vorgesehen. Dafür sind 250 zusätzliche deutsche Soldaten nötig.
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Die Ansage des Bundesverteidigungsministers ist deutlich: Untergebene zu misshandeln sei "in keiner Weise tolerierbar". Mittlerweile hat ein Unteroffizier die Tatbeteiligung gestanden.
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Von Reymer Klüvermehr...
Die Forderung der US-Regierung nach deutschen Kampfverbänden für den Süden Afghanistans stößt bei allen Parteien auf Ablehnung. Wo die Grenze des Afghanistan-Einsatzes liegen soll, dazu gibt es jedoch unterschiedliche Ansichten.
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Während sich Bundesverteidigungsminister Jung vorstellen kann, dass die Bundeswehr einen Militäreinsatz im Kongo leitet, bleiben konkrete Zusagen der EU-Staaten für den Einsatz in dem zentralafrikanischen Land aus.
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Der Kanzler hält an seiner Absicht fest, den Export der Hanauer Plutonium-Fabrik nach China zu genehmigen. Die Kritik des grünen Koalitionspartners ficht Gerhard Schröder nicht an. Er versucht, die Angelegenheit zu entdramatisieren.
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Nach dem Attentat auf einen Bundeswehr-Bus in Kabul ist die Diskussion um die Auslandseinsätze wieder aufgeflammt. Die Union fragt, ob die Bundeswehr "in jedem Krisenherd der Welt" eingreifen muss, die Koalition hält an den Einsätzen in Afghanistan und im Kongo fest.
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Deutsche Hilfsorganisationen haben die geplante Ausweitung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan kritisiert: Durch eine höhere Zahl an Soldaten wachse auch die Gefahr. Der Verteidigungsminister entgegnete, Caritas und Diakonie sollten lieber "dankbar" für den Schutz durch deutsche Soldaten sein.
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