Der britische Premier weilt fernab der Heimat, doch das Thema Europa verfolgt ihn bis in die USA. Während David Cameron versucht, mit einem Gesetzentwurf die Diskussion über einen Verbleib in der EU zu beenden, arbeiten die Tories weiter an der Demontage ihres Chefs.
Von Christian Zaschke, Londonmehr...
Der syrische Bürgerkrieg droht zu eskalieren. Das Bombardement durch die israelische Luftwaffe bezeichnete ein syrischer Regierungsvertreter als "Kriegserklärung". Die Arabische Liga fordert die Vereinten Nationen zum Handeln auf.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Eine der schlagkräftigsten syrischen Rebellen-Gruppen hat dem irakischen Al-Quaida Anführer Al-Sawahiri die Treue geschworen. Der zunehmende Einfluss islamistischer Gruppen stellt die europäische Außenpolitik vor ein Dilemma.
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Manche Bürger feierten den Tod von Margaret Thatcher mit Tänzen und Schaumwein. Doch die Debatte um das Erbe der Premierministerin wurde mit Respekt geführt: Im sonst so rabiaten Unterhaus hält Premier Cameron eine glänzende Rede. Und die Opposition schweigt.
Von Christian Zaschke, Londonmehr...
"Für die Zukunft schließe ich nichts aus": Der britische Außenminister Hague hat sich für Waffenlieferungen an die syrischen Rebellen ausgesprochen, falls sich der Krieg länger hinziehen sollte. Auch CDU-Außenpolitiker Mißfelder befürwortet das - entgegen der Linie der Bundesregierung.
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Die nigerianische Islamistengruppe Ansaru hat nach eigener Darstellung sieben gefangengenommene Ausländer getötet. Dies sollen Bilder belegen. Die europäischen Herkunftsländer der Geiseln halten die Nachricht für glaubwürdig.
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Großbritannien in Südamerika: Die Bewohner der Falklandinseln wollen britisch bleiben. In einem Referendum stimmten sie bei nur drei Neinstimmen für den Verbleib. Doch Argentinien will sich damit nicht zufriedengeben.
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Die Zeit ist knapp: Bis Ende des Monats muss sich die EU auf neue Sanktionen gegen den syrischen Machthaber Assad einigen. Doch während London Waffen an Aufständische liefern will, zögern die anderen EU-Staaten.
Martin Winter, Brüsselmehr...
Die EU-Außenminister diskutieren über eine Verlängerung der Sanktionen gegen Syrien. Nicht alle sind dafür, das Öl- und Waffenembargo fortzusetzen - Großbritannien will die Opposition unterstützen. Doch laut UN-Experten gibt es keine Alternative zu einer friedlichen Lösung.
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Sie ist eine der wichtigsten Quellen für westliche Medien, wenn es um Berichte über den syrischen Bürgerkrieg geht: die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Oder genauer: die Beobachtungsstellen. Denn es gab zwischenzeitlich mehr als eine Organisation dieses Namens in Großbritannien. Eine Spurensuche.
Von Jonas Schaible, Londonmehr...
Die Palästinenser wollen die Friedensverhandlungen mit Israel wieder aufnehmen. Sie wollen den israelischen Siedlungsbau stoppen und die Freilassung palästinensischer Häftlinge erreichen - und das in nur sechs Monaten.
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Diplomatische Taktik oder unverhohlene militärische Drohung? Englische Medien berichten, dass Großbritannien Vorkehrungen trifft, die syrischen Rebellen von Seeseite oder aus der Luft zu unterstützen. Der Einsatz könnte dem Militärschlag gegen Libyens Diktator Gaddafi ähneln.
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Zu Gast bei Premier Cameron: Queen Elizabeth II besucht eine Kabinettsitzung in Downing Street No. 10 - erstmals seit mehr als 200 Jahren nimmt somit wieder ein britischer Monarch daran teil. Zum Dank erhält die Königin Platzdeckchen - und gibt künftig 437.000 Quadratkilometer Eisfläche ihren Namen.
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Die internationale Gemeinschaft reagiert verärgert auf die jüngste Fernsehansprache des syrischen Präsidenten: Die US-Regierung sagt, Assad habe alle Legitimität verloren, Ägyptens Präsident Mursi bringt einen Kriegsverbrecherprozess ins Spiel. Teheran dagegen stärkt Assad den Rücken.
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Nach vier Tagen ist das Geiseldrama auf dem algerischen Gasfeld In Amenas blutig zu Ende gegangen: Das algerische Militär stürmte die von Islamisten besetzte Anlage. Alle Terroristen sind tot. Die verbliebenen sieben Geiseln waren offenbar zuvor von den Islamisten umgebracht worden.
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Ecuador und Großbritannien steuern auf eine schwere diplomatische Krise zu. Die Regierung in Quito hat entschieden, Julian Assange vor der Strafverfolgung in Großbritannien zu schützen und ihm Asyl zu gewähren. Der Wikileaks-Gründer harrt seit Monaten in der Botschaft des Landes in London aus, um einer Auslieferung zu entkommen. Der britische Außenminister Hague reagiert "enttäuscht".
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Israels Premier Netanjahu droht, den Militäreinsatz im Gazastreifen auszuweiten - die Angst vor einer Eskalation wächst: Großbritanniens Außenminister Hague warnt eindringlich vor einer Bodenoffensive. Israel könnte so Unterstützung "in aller Welt" verlieren. Bei einem Luftangriff auf ein Haus in Gaza kamen nach palästinensischen Angaben zehn Zivilisten ums Leben.
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Ist eine weitere Eskalation im Gazastreifen unvermeidlich oder gibt es doch noch eine diplomatische Lösung? Vertreter beider Seiten sprechen derzeit mit Ägyptens Präsident Mursi in Kairo über eine mögliche Waffenruhe. Israels Premier Netanjahu ist prinzipiell zu weiteren Verhandlungen bereit, hält sich aber auch die Option einer Bodenoffensive offen. Auch die Palästinenser dämpfen Hoffnungen auf eine schnelle Einigung.
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Kommunikationstechnik für Rebellen: Großbritannien erhöht seine Unterstützung für die syrischen Rebellen und stellt ihnen fünf Millionen Pfund, etwa 6,3 Millionen Euro, für Kommunikationstechnik und medizinische Hilfsgüter zur Verfügung.
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Syrische Regierungsgegner beklagen ein neues Gemetzel mit mehreren Dutzend Toten - allerdings nicht aus der hart umkämpften Metropole Aleppo. Nach seinem Rückzug als UN-Sonderbeauftagter sieht Kofi Annan indes immer noch Chancen auf eine Befriedung.
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Syrische Regierungstruppen haben ihre Offensive gegen die von Rebellen besetzten Teile Aleppos gestartet - und nach Aussagen der Aufständischen herbe Rückschläge einstecken müssen. UN-Generalsekretär Ban forderte von Assad die Zusicherung, dass auf keinen Fall chemische Waffen eingesetzt werden.
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"Böswillige Politik": Seit diesem Sonntag darf Iran kein Öl mehr in die EU exportieren und kündigt deshalb Gegenmaßnahmen an. Die Regierung in Teheran behauptet, bereits neue Käufer gefunden zu haben, die "Europa ersetzen".
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Israelische Armee sperrt Straßen um den Gazastreifen +++ Raketen schlagen südlich der Stadt Jerusalem ein +++ Hamas und Israel feuern weiter aufeinander +++ Ägyptischer Präsident Mursi sichert Palästinensern Unterstützung zu +++ Ban Ki Moon kündigt Besuch in Nahost an
Die Entwicklungen des Tages zum Nachlesenmehr...
Schon vor Beginn ihres Treffens zweifeln die Vetomächte daran, dass sie das Ende der Gewalt herbeiführen können. Wenn China und Russland nicht einlenken, werde eine Einigung scheitern, glaubt der britische Außenminister Hague. Seit Tagen steht ein Vorort der Hauptstadt Damaskus steht unter Dauerbeschuss, Dutzende Menschen starben.
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Arbeitslose und Familien sollen sparen, das Außenministerium dagegen lässt ein teures Spezialisten-Team eine uralte Schlange restaurieren. Im Netz witzelt man über "steuerfinanziertes Schlangen-Stopfen" und fragt, welche Sparsamkeit eigentlich gemeint sei. Wie ein Geschenk aus dem 19. Jahrhundert zum Politikum wurde.
Von Charlotte Theilemehr...
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