Er hat seine Meinung geändert: Eigentlich wollte Jörg Kachelmann nie wieder im Fernsehen auftreten. Nach der "gewaltsamen" Veröffentlichung seines "angeblichen Privatlebens" könne er nicht mehr als vertrauenswürdiger Wettermoderator auftreten, so der Schweizer im Herbst 2010. Nun hat er seine Meinung geändert.
Überraschung im Kachelmann-Prozess: Reinhard Birkenstock ist nicht länger Verteidiger des wegen Vergewaltigung angeklagten Wettermoderators. Anwalt und Angeklagter schweigen zu den Beweggründen.
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Hans Holzhaider
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk Großbritanniens hat seinen nächsten Aufreger: Einen BBC-Wettermoderator, der seinem Kollegen live den Mittelfinger entgegenstreckt.
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Ralph Pfister
TV-Wettermoderator Jörg Kachelmann kann vorerst nicht darauf hoffen, aus dem Gefängnis in Mannheim entlassen zu werden. Und sieht sich mit weiteren Anschuldigungen konfrontiert.
Erleichterung für den ehemaligen Wettermoderator: Staatsanwaltschaft und Nebenklägerin im Fall Kachelmann haben ihre Revisionsanträge zurückgezogen. Die Urteilsbegründung des Gerichts sei überzeugend, hieß es.
Um ihr die Gelegenheit zu geben, "zur Wahrheit zurückzukehren", will Kachelmanns Anwalt nochmal dessen Exfreundin aussagen lassen. Der Wettermoderator selbst gibt morgen sein Comeback im deutschen Radio.
Das Mannheimer Landgericht urteilt "im Zweifel für den Angeklagten" und spricht Jörg Kachelmann vom Verdacht der Vergewaltigung frei. Im Gerichtssaal löst das spontane Beifallsstürme und Jubelschreie aus. In ihrem Urteil kritisieren die Richter jedoch Johann Schwenn, den Verteidiger des Wettermoderators. Der schießt zurück.
Ein Radiosender verschenkt bei einem Spiel eine Gratis-Beerdigung. Pietätloser Trash oder skurrile Werbe-Idee? Der Bestatterverband ist sauer. Und dann hat beim Brudersender auch noch ein bekannter Wettermoderator angeheuert.
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Tobias Dorfer
Wenn Österreichs schillerndster Ex-Minister Karl-Heinz Grasser öffentlich auftritt, drängen sich die Schaulustigen. Nun gibt es wieder eine Affäre mit viel Auflauf - und sein Anwalt zieht schon mal flotte Vergleiche mit einem deutschen Wettermoderator.
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Cathrin Kahlweit
Geht es nach der Staatsanwaltschaft, soll Kachelmann vier Jahre und drei Monate hinter Gitter. Er habe sich einer besonders schweren Vergewaltigung strafbar gemacht. Die Anklage steht dem angeklagten Wettermoderator aber mildernde Umstände zu.
Wenn Wettermoderator Jörg Kachelmann dieser Tage vor Gericht mit einem Ring an seinem Finger auftaucht, ist eigentlich klar, was das Schmuckstück zu bedeuten hat. Oder doch nicht?
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Martin Zips
Ziemlich dreist: Der Axel Springer Verlag warb auf Bild.de mit einem Kachelmann-Interview für seine kostenpflichtigen Produkte. Aber der Wettermoderator hatte nie mit Springer-Journalisten gesprochen, das erste Interview hatte Jörg Kachelmann der "Zeit" gegeben. Die Wochenzeitung wehrte sich.
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Katharina Riehl
Vom Gericht freigesprochen - doch öffentlich weiter beschuldigt: Wettermoderator Jörg Kachelmann wehrt sich dagegen, dass seine Ex-Geliebte ihn auch weiterhin bezichtigt, er habe sie "unter Einsatz eines Messers vergewaltigt". Mit Erfolg.
Der Wettermoderator gibt nur wenig über sich preis, doch die Prozessbeobachter analysieren jedes Detail: Jetzt fiel einigen ein Ring an Kachelmanns Finger auf - der sogar Aufschlüsse über die Herkunft der Braut geben soll.
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Das Landgericht Mannheim hat den Wettermoderator Jörg Kachelmann vom Vorwurf der schweren Vergewaltigung freigesprochen. Dem Vorsitzenden Richter zufolge urteilte das Gericht "in dubio pro reo": im Zweifel für den Angeklagten.
Jörg Kachelmann gibt sein erstes Interview - und droht all jenen mit rechtlichen Schritten, die Unwahrheiten über ihn verbreitet hätten. Der Wettermoderator übt sich jedoch auch in Selbstkritik.
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Hans Holzhaider
Cumulus Media statt Meteomedia: Jörg Kachelmanns Firma wird nicht länger für die "Tagesthemen" produzieren. Doch ganz auf seine Dienste will die ARD nicht verzichten.
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Claudia Tieschky
"Du hast mich vernichtet, also vernichte ich dich" - mit diesem Satz lässt sich nach Meinung der Verteidigung das Motiv der Ex-Geliebten von Jörg Kachelmann zusammenfassen. Die Frau habe aus Rache und Hass gehandelt und gezielt falsche Anschuldigungen erhoben. In einem dreistündigen Plädoyer zerpflücken die beiden Anwälte des Wettermoderators den Vorwurf der Vergewaltigung.
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Hans Holzhaider, Mannheim
Der Prozess gegen Jörg Kachelmann ist vorbei, der Schweizer Wettermoderator wurde freigesprochen - jetzt duellieren sich Kachelmann und seine Ex-Geliebte über die Medien - laut dem Moderator ist der Schlagabtausch erst der Anfang.
Im Prozess gegen Jörg Kachelmann kommt ein zweiter Psychologe zu der Ansicht: Die Ex-Geliebte des Wettermoderators könnte bei ihrer Aussage gelogen haben. An Details der angeblichen Vergewaltigung könne sie sich nicht erinnern.
Eine Geliebte des Wettermoderators gab sich bei einem Interview mit der "Bunten" offen - wohl auch, weil eine Menge Geld im Spiel war. Die Vereinbarung legte die Frau nun dem Gericht vor.
Die Bedrohung muss schon gewaltig sein, damit sich die chronisch undisziplinierten und ungehorsamen New Yorker an Vorschriften halten. Die Behörden hoffen, dass sie sich für den großen Tropensturm "Irene" wappnen - denn wer der angeordneten Evakuierung nicht Folge leistet, dem kann im Ernstfall nicht mehr geholfen werden.
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Christoph Bartmann, New York
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Nach der Verkündung des Freispruches von Jörg Kachelmann zeigt sich der Anwalt des Wettermoderators erleichtert. Johann Schwenn äußert jedoch Kritik am Umgang des Gerichts mit seinem Mandanten und kündigt an, eine Enschädigung zu fordern. Alice Schwarzer mahnt unterdessen, dass man dem mutmaßlichen Opfer auch nach dem Freispruch mit Respekt begegnen solle.