Wer schneller schießt, lebt sicherer? Ein neues Gesetz in South Dakota erlaubt erstmals flächendeckend in einem US-Bundesstaat, dass Schulpersonal bewaffnet wird und folgt damit einem Vorschlag der Waffenlobby.
Von Christopher Pramstallermehr...
Nach dem Amoklauf von Newtown meldet sich die NRA zu Wort: Sie will jede Schule in den USA mit bewaffnetem Sicherheitspersonal ausstatten - gerne auch mit Ex-Soldaten. Die Verantwortung für Gewalttaten schiebt sie den Medien und brutalen Videospielen zu. Während die Lobbyisten vor der Presse sprechen, tötet ein Amokschütze 200 Kilometer entfernt vier Menschen.
Von Jakob Schulzmehr...
Irre Logik: Waffen gegen Waffen fordert die amerikanische Waffenlobby NRA eine Woche nach dem Amoklauf in Newtown. Für den Vorstoß wird sie aufs Schärfste kritisiert - von Prominenten, Medien und Politikern.
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Waffenhändler in den USA freuen sich über das gute Weihnachtsgeschäft. Das Schulmassaker in Newtown hat nichts an der Liebe der Amerikaner zu Waffen geändert. Im Gegenteil: Der Run auf halbautomatische Waffen ist größer als je zuvor.
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Gegen Druck hilft nur Gegendruck - nach dieser Devise macht Amerikas mächtige Waffenlobby Stimmung gegen die Regierung, die nach dem Amoklauf von Newtown die Waffengesetze verschärfen will. In ihrer Medienoffensive beschränken sich die Lobbyisten aber nicht auf die Politik - auch die Medien selbst geraten ins Visier. Ein britischer Moderator soll abgeschoben werden.
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Der weltweite Waffenhandel ist ein Milliardengeschäft. Die Vereinten Nationen wollen jetzt Vorschriften festlegen, die die Verbreitung von Waffen einschränken. Der Amoklauf von Newtown gibt den Befürwortern solcher Regulierungen neue Argumente - doch die mächtige Lobbygruppe NRA kämpft auch auf internationaler Ebene.
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Sind gewaltverehrrlichende Videospiele schuld an Amokläufen? Die Diskussion kommt der Waffenlobby sehr gelegen. Sie versucht, die Verantwortung für solche Gräueltaten auf die Hersteller von Ballerspielen abzuwälzen - ein zynisches Spiel nach dem Tod von 20 Erstklässlern.
Von Moritz Koch, New Yorkmehr...
Der amerikanische Vizepräsident Joe Biden bestellt Vertreter der Spiele-Industrie nach Washington: Es soll über schärfere Gesetze gegen gewalttätige Computerspiele beraten werden. Das begrüßen auch die Waffenlobbyisten von der NRA.
Von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
Stetes Lächeln, silberner Haarschopf, flotte Brille: Manche halten NRA-Präsident Keene für die Marionette hochbezahlter Funktionäre. Doch obwohl er den stramm rechten Charakter der NRA in den vergangenen Jahrzehnten nicht erschaffen hat, so kämpft er doch mit allen Propagandamitteln für die Waffenlobby.
Von Christian Wernickemehr...
Das Aus droht, es geht für die FDP in Niedersachsen um jede Stimme. Diese Unterstützung ist ihr trotzdem nicht recht: Der Waffenfreunde-Verein "Prolegal" ruft zur Wahl der Liberalen auf. Er pflegt Kontakte zur umstrittenen US-Waffenlobby NRA und preist deren kompromisslose Haltung nach dem Schulmassaker von Newtown.
Von Oliver Das Gupta, Hannover, und Oliver Klasenmehr...
Mehr Waffen, mehr Sicherheit - auch nach dem Amoklauf von Newtown wiederholt die US-Waffenlobby ihr Mantra. Jetzt bietet die mächtige NRA ein Gratis-Ballerspiel im iTunes-Store von Apple an, ursprünglich freigegeben ab vier Jahren. Im Netz regt sich Protest. Inzwischen wurde das Freigabealter heraufgesetzt.
Von Tobias Dorfermehr...
Erstmals seit dem Massenmord von Newtown hat der US-Senat über schärfere Waffengesetze beraten. Neben NRA-Vertreter LaPierre meldete sich die bei einem Attentat verwundete Ex-Abgeordnete Giffords zu Wort - mit einem emotionalen Plädoyer.
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