Eine Qualifikation ist für einen Münchner Oberbürgermeister unerlässlich: das professionelle Anzapfen eines Bierfasses. Ihre Geschicklichkeit mussten die drei OB-Bewerber der Grünen für die SZ am 100-Liter-Fass unter Beweis stellen. Mit Video.
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Dominik Huttermehr...
Meinung
Die Piraten ziehen ins Berliner Abgeordnetenhaus ein - der Kampf um das freie Internet wird erstmals in ein deutsches Landesparlament getragen. So blass die Partei abseits ihrer Kernthemen ist, so mächtig ist die urliberale Botschaft ihres Erfolgs: Die alten Eliten der Politik müssen aufhören, sich den Chancen des Netzes zu verweigern und seine Risiken zu dramatisieren.
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Stefan Plöchingermehr...
Die Ursachenforschung kann beginnen: Erstmals erntet Philipp Rösler für seinen Europa-Kurs auch aus den eigenen Reihen Kritik. Außen-Staatsministerin Cornelia Pieper bezeichnet die europaskeptische Politik ihres Parteichefs als "unglaubwürdig", das zeigten auch die Wahlanalysen. Rösler selbst zeigt sich unbeirrt - sowohl in Sachen Europa als auch was seine eigene Zukunft betrifft.
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Aus, aus, aus! Das Superwahljahr 2011 ist mit der Berlin-Wahl gelaufen, doch die Folgen wird der Polit-Betrieb in der Hauptstadt noch lange spüren. Die FDP sinkt noch tiefer ins Elend und könnte der Union so die Machtoption rauben. Die Grünen wurden in Berlin auf den Boden geholt, während sich die SPD mal wieder über einen Wahlsieg freut, der eigentlich keiner ist.
Eine Analyse von
Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Wahlsieger Wowereit verwurstelt sich, Wahlverlierer Rösler kommt als populistischer Mainstream-Vertreter rüber und die Piraten fehlen ganz: Trotz Mängel gelang Günther Jauch mit seiner Wahlnachlese eine attraktive Debatte. Eine kleine Nachtkritik.
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Michael Grillmehr...
Von null auf knapp neun Prozent: Mit Netzthemen und dem Kampf gegen "Zensursula" wurde die Piratenpartei bekannt, nun darf sie im Berliner Abgeordnetenhaus zum ersten Mal Landespolitik machen. Die wichtigsten Forderungen der Piraten im Überblick.
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Bilder
Mit 8,9 Prozent der Stimmen ist die Piratenpartei ins erste deutsche Landesparlament gestürmt. Auf der Berliner Landesliste standen 15 Kandidaten - alle sind nun Abgeordnete. Wer sie sind und wofür sie sich einsetzen.
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Zwischen grauen Männern, bunten Brillen und verhackten Flaschenbieren: Jede Partei hat in Berlin die Wähler, die sie verdient - wie ein Blick auf die Gäste ihrer Wahlpartys verrät. Eine Typologie.
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Haben die Berliner den Verstand verloren, dass sie einen Haufen Spinner in jedes Rathaus der Stadt und in ihr Landesparlament holen? Nein, haben sie nicht. Das politische Establishment, vor allem links der Mitte, sollte sich hüten, den Überraschungsangriff der Piraten als Scherz abzutun. Denn die jungen Wilden lassen die Tante SPD alt aussehen.
Ein Kommentar von
Constanze von Bullionmehr...
Parteichef Rösler hat es nicht geschafft, die Liberalen in Berlin über die Fünf-Prozent-Hürde zu bringen. Er konnte weder als Anführer einer durchsetzungsfähigen FDP noch als Vorkämpfer für einen stabilen Euro überzeugen. Mit seinen Äußerungen zu Griechenland dürfte er zwar seinen Bekanntheitsgrad gesteigert haben - die Frage ist nur: zu welchem Preis?
Von
Peter Blechschmidt, Berlinmehr...
Meinung
Am Tiefpunkt: In Berlin scheitern die Liberalen an der Fünf-Prozent-Hürde, auf Bundesebene geben sie ein jämmerliches Bild ab. Die FDP befindet sich in einem nicht regierungsfähigen Zustand. Angela Merkel braucht einen neuen Partner, wenn sie Kanzlerin bleiben will - mit Schwarz-Gilb kann man nicht regieren.
Ein Kommentar von
Heribert Prantlmehr...
Horst Köhler, der zurückgetretene Bundespräsident, ist am Tag der Wahl seines Nachfolgers nicht im Bundestag. Dennoch nutzt Bundestagspräsident Norbert Lammert die Chance, dem früheren Staatsoberhaupt gehörig die Leviten zu lesen.
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Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Angesichts der Kritik am Finanzexperten Paul Kirchhof wird aus dem Kreis der Ministerpräsidenten der CDU die Rückkehr von Friedrich Merz in die erste Reihe gefordert. In der CSU gibt es Bestrebungen, Kirchhof noch vor der Wahl aus dem Kompetenzteam zu entfernen.
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