Der Antrittsbesuch des russischen Präsidenten in Frankreich verläuft in eisiger Atmosphäre. Während Putin die Sanktionen gegen Syrien nicht weiter verschärfen will, fordert Hollande den Rückzug des syrischen Machthabers. Auch die USA erhöhen den Druck auf Assad und veröffentlichen nach dem Massaker in Haula Bilder mutmaßlicher Massengräber.
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Assad erfüllt sein Versprechen zur Beendigung der Gewalt nicht: Aktivisten zufolge haben Regierungstruppen einen Vorort der Hauptstadt Damaskus beschossen, am Vortag seien acht Menschen ums Leben gekommen - kurz nachdem Beobachter der Vereinten Nationen zu Besuch waren
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Bei dem Angriff waren mehr als 90 Menschen ums Leben gekommen - darunter viele Kinder. Nach dem Massaker von Hula zeigt sich die internationale Gemeinschaft schockiert. Vertreter der oppositionellen Freien Syrischen Armee fordern ein sofortiges Eingreifen der Vereinten Nationen - und Luftangriffe auf die Assad-Truppen. Unterdessen gibt es Berichte über neue Gefechte zwischen der Armee und Regime-Gegnern.
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Ein Bericht der Vereinten Nationen prangert die anhaltende Gewalt in Syrien an - und kritisiert auch die Gegner von Präsident Assad. Die Opposition gegen das syrische Regime ist zerstritten: Der Vorsitzende des Syrischen Nationalrates, Burhan Ghalioun, soll nun nach dem Willen der Organisation in zwei Wochen zurücktreten.
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Israelis und Palästinenser haben sich nach mehrtägigen Kämpfen auf eine Waffenruhe im Gaza-Streifen verständigt. Laut ägyptischen Verhandlungskreisen gilt die Vereinbarung seit der Nacht. Seit Freitag wurden 25 Menschen getötet und mehr als 70 Personen verletzt.
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UN-Generalsekretär Ban Ki Moon vermutet hinter jüngsten Anschlägen in Syrien das Terrornetzwerk al-Qaida - eine Einschätzung, die dem Assad-Regime zupasskommen dürfte.
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"Das Assad-Regime hat keine Zukunft": US-Außenministerin Clinton spricht deutliche Worte in Richtung Syrien, sie pocht auf einen sofortigen Waffenstillstand. Eine breite internationale Allianz will den Druck auf das syrische Regime erhöhen, militärische Hilfe für die Opposition lehnen die Staaten allerdings ab. In Homs haben Mitarbeiter des Roten Kreuzes mittlerweile begonnen, Verletzte zu versorgen.
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250 UN-Beobachter sollen den brüchigen Waffenstillstand in Syrien überwachen. Darauf einigten sich die Vereinten Nationen und das Regime in Damaskus. Während der Vertrag unterschrieben wurde, gehen die Kämpfe in verschiedenen Landesteilen weiter. Und auch der Rückzug von Soldaten und schweren Waffen aus den Städten kommt kaum voran.
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Syrien kommt nicht zur Ruhe. Trotz eines seit fast einem Monat bestehenden Waffenstillstands. Der internationale Syrien-Vermittler Kofi Annan warnte nun die Weltbevölkerung vor einem möglichen Bürgerkrieg.
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Die "Maras" in Zentralamerika gehören zu den gefährlichsten und brutalsten Jugendgangs der Welt. Doch in El Salvador gibt es Hoffnung auf ein Ende der Gewalt. Auf einer Pressekonferenz im Gefängnis erklärten zwei Bandenchefs die Schulen in ihrem Land zu "Friedenszonen".
Von
Thomas Schmelzermehr...Bilderblog
Libyens Aufständische geraten trotz der Nato-Bomben zunehmend in Bedrängnis. Sie bieten Gaddafi einen Waffenstillstand an - und fordern Waffen von der internationalen Gemeinschaft.
Von
Christiane Schlötzer und Christian Wernickemehr...
300 Unbewaffnete für den Frieden: Die UN-Beobachter sollen die Waffenruhe in Syrien überwachen. Wohl auch unter dem Druck Moskaus macht das Regime in Damaskus Zugeständnisse - wenn auch nur kleine.
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Vor einem Konvoi der UN-Beobachtermission in Syrien hat sich eine heftige Explosion ereignet. An Bord der Fahrzeuge befanden sich der Leiter der Mission und elf weitere Beobachter. Mehrere syrische Soldaten wurden verletzt. Zuvor hatte Sondervermittler Kofi Annan vor einer weiteren Eskalation gewarnt. Auch die Bundesregierung könnte sich bald an der Mission beteiligen.
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US-Außenministerin Clinton will das Regime von Präsident Assad notfalls mit Gewalt zur Einhaltung des Friedensplans zwingen. Zunächst sollen aber noch mehr Beobachter entsendet werden als bislang geplant. Während zehntausende Syrer auf Unterstützung angewiesen sind, geht vielen internationalen Helfern allmählich das Geld aus.
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Der Syrien-Sondergesandte Annan erhebt schwere Vorwürfe gegen Syriens Präsidenten Assad: Der soll seine Truppen noch immer nicht aus den umkämpften Städten abgezogen haben. Zudem sollen die Schergen des Machthabers Menschen, die Kontakt zu UN-Beobachtern hatten, massiv unter Druck setzen.
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Die israelische Armee hat den französisch-ägyptischen Vorschlag zum Waffenstillstand nach den Worten Nicolas Sarkozys angenommen. Auch in den kommenden Tagen sollen jeden Tag Feuerpausen eingelegt werden.
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Der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi zeigt sich der Nato gegenüber verhandlungsbereit - unter einer Bedingung. Kurzmeldungen im Überblick.
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Der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi hat einem Friedensplan der Afrikanischen Union zugestimmt. Nun sollen in Bengasi Gespräche mit den Rebellen geführt werden - doch die wollen nicht reden, sondern kämpfen.
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Trotz des Waffenstillstands bleibt die Lage in Georgien unübersichtlich. Die Regierung in Tiflis wirft Russland vor, Gori bombardiert zu haben. Angeblich bewegten sich russische Panzer auf die georgische Hauptstadt zu - der Generalstab in Moskau bestreitet dies.
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Knapp zwei Wochen nach Beginn des israelischen Militäreinsatzes gegen den Libanon haben die USA ihre diplomatischen Anstrengungen zur Entschärfung der Krise verstärkt: Auf ihrer Reise in den Nahen Osten rief die US-Außenministerin zu einem Waffenstillstand und einer politischen Lösung des Konflikts auf.
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Israels Regierung bleibt trotz internationaler Rufe nach einem Ruhen der Waffen hart - und setzt die Luftangriffe am fünften Tag in Folge fort. Die Welt sieht machtlos zu.
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Am 28. Juni 1919 unterzeichneten deutsche Unterhändler in Versailles den Friedensvertrag. Sein Ziel: ein Deutschland, vor dem seine Nachbarn sicher sind. In Bildern.
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