Beste Freunde werden sie wohl nicht werden, die Bundeskanzlerin und der aussichtsreichste französische Präsidentschaftskandidat François Hollande. Angela Merkel hat nun Forderungen Hollandes nach einer Reform des Fiskalpakts brüsk zurückgewiesen und den Pakt als nicht verhandelbar bezeichnet. Doch der Sozialist gibt sich nicht geschlagen.
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"Politisch nicht klug und unangebracht": SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier wirft der Kanzlerin vor, den französischen Präsidenschaftskandidaten François Hollande unnötig zu provozieren. Der Sozialist gibt sich hingegen zuversichtlich und rechnet für seine Änderungsvorschläge am Fiskalpakt mit breiter Unterstützung.
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Hoffnungsschimmer für 3200 Opel-Beschäftigte in Bochum: Opel-Vorstand Karl-Friedrich Stracke hat Berichte über eine unmittelbar bevorstehende Werksschließung in einem Zeitungsinterview zurückgewiesen. Nicht ausschließen wollte er dagegen Lohnkürzungen oder die Streichung von Zulagen.
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Fünf Umfragen, ein Befund: Derzeit würden die Deutschen die Piratenpartei in ansehnlicher Stärke in den Bundestag wählen. Der Konkurrenz dürfte es mulmig werden: Die Polit-Neulinge erhalten derzeit mehr Zuspruch als die Linke - und sind fast so populär wie die Grünen.
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Vom Schutz deutscher Steuerflüchtlinge ist die Rede und von käuflicher Steuerfreiheit: Die Opposition lehnt das geplante Abkommen mit der Schweiz vehement ab und attackiert die Bundesregierung. Die Kritik richtet sich aber auch gegen die Eidgenossen selbst. Nun soll Außenminister Westerwelle den Botschafter einbestellen.
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Obwohl die Netzpartei interne Diskussionen über Sexismus und Rassismus führen muss, finden die Piraten immer mehr Zustimmung. Erstmals liegen sie in einer Umfrage vor den Grünen. Nach den Ergebnissen könnte aber auch die FDP wieder auf bessere Zeiten hoffen.
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Die beiden bundesweit bedeutsamsten Aussteigerprogramme für Rechtsextremisten haben bisher knapp 550 Menschen den Weg aus der Neonazi-Szene geebnet.
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Mehr als sechs Jahrzehnte lang gehörte die WAZ-Gruppe den Gründerfamilien Brost und Funke. Jetzt hat die Funke-Tochter Petra Grotkamp für geschätzte 500 Millionen Euro den Brost-Anteil übernommen - es ist einer der größten Medien-Deals seit Jahren.
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Zwei Jahre hat er sein Leiden geheimgehalten, nun trägt Rudi Assauer seine Alzheimer-Diagnose in die Öffentlichkeit. Der Ex-Fußballprofi und langjährige Sportmanager hat seinen Alltag mit der Krankheit in einem Buch dokumentiert - und sich von Kameras begleiten lassen.
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Die türkische Regierung hat ihre diplomatischen Beziehungen zum Gaddafi-Regime abgebrochen. Zugleich erkannte sie den Nationalen Übergangsrat der Rebellen in Libyen offiziell an - und versprach Millionenhilfe.
Meldungen
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Acht Zeitungsverlage ziehen gegen die "Tagesschau"-App der ARD vor Gericht. Sie sehen in dem Online-Angebot in der gegenwärtigen Form eine rechtswidrige Konkurrenz.
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Zwar kommt der deutsche Verfassungsschutz zu dem Urteil, dass der norwegische Attentäter Breivik kein Neonazi sei. Die Unions-Innenminister der Länder nehmen die Tat dennoch zum Anlass, den Druck auf deutsche Rechtsextremisten zu erhöhen - und wollen der NPD den Geldhahn zudrehen. CSU-Innenexperte Uhl pocht auf eine konsequente Verfolgung von Volksverhetzung im Netz.
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In Deutschlands drittgrößtem Verlagshaus soll es einen Gesellschafterwechsel geben: Familie Grotkamp will Familie Brost für sehr viel Geld aus dem WAZ-Konzern herauskaufen.
Von
Christopher Keilmehr...
Ein Ende der Diskussion ist nicht in Sicht: Vertreter von Union und FDP fordern weiterhin, über eine geordnete Insolvenz Griechenlands nachzudenken. Außerdem soll dem Land ein Ausscheiden aus der Eurozone können. Andere warnen davor, diesen Konflikt in der Öffentlichkeit auszutragen. Die Opposition spricht von einer "Angstkampagne" und fordert Neuwahlen.
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Gegenwind für die Kanzlerin: CSU-Chef Seehofer widerspricht Merkels Einschätzung in der Eurokrise und facht den Richtungsstreit in der schwarz-gelben Koalition noch einmal an. Die Opposition empfiehlt die Auflösung des Bündnisses - und bietet der Kanzlerin ihre Unterstützung an.
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Der Medienkonzern Axel Springer möchte Teile der WAZ-Gruppe kaufen. Nach Angaben einer Sprecherin habe man ein "unverbindliches Angebot" abgegeben. Auch eine vollständige Übernahme des Essener Regionalzeitungskonzerns schließt Springer nicht aus - die WAZ-Gesellschafter weisen das Angebot allerdings zurück.
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Betrugs- und Untreueverdacht in den eigenen Reihen anstatt Qualtitäskontrolle der Medienbranche: Die Journalistenorganisation Netzwerk Recherche machte zuletzt vor allem mit fehlerhaften Abrechnungen Schlagzeilen. Jetzt will das Netzwerk einen Neuanfang mit neuem Vorstand. Ein Mann vom "Stern" folgt Gründer Thomas Leif nach.
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In der Koalition ist offener Streit über den Umgang mit der NPD ausgebrochen: Die FDP spricht sich für einen Verbotsantrag aus, die CSU dringt stattdessen auf eine rasche Neuregelung der Vorratsdatenspeicherung. Niedersachsens Innenminister Schünemann will auch künftig V-Leute einsetzen. Die Ermittlungen zur Neonazi-Mordserie könnten heute entscheidend vorankommen - Beate Z. will angeblich auspacken.
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Kaum steht nach langem Gezerre die neue Regierung in Belgien, schlagen ihr schon massive Proteste entgegen: Zehntausende Menschen gehen in Brüssel gegen die Sparpläne des designierten sozialdemokratischen Premiers Di Rupo auf die Straße.
Kurzmeldungen
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Die Bieterschlacht um den drittgrößten Zeitungskonzern Deutschlands ist entschieden: Gründer-Tochter Petra Grotkamp übernimmt die Führung der WAZ. Nun soll das Unternehmen eine neue Struktur erhalten - Vorbild könnte Axel Springer sein.
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Claudia Tieschkymehr...
Die umstrittene CDU-Politikerin und Vertriebenen-Chefin Erika Steinbach hält die Gründung einer neuen konservativen Partei neben der Union für möglich - und steht damit nicht allein da.
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Namhafte US-Wirtschaftsbosse wie Warren Buffett und GE-Chef Jeffrey Immelt schwören Konjunkturpessimisten auf mehr Zuversicht ein. Außerdem: Der ZEW-Index sinkt überraschend stark. Das Wichtigste in Kürze.
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Journalisten beschäftigen sich mit Krisen und Kämpfen, das ist ihr Alltag. Mal ergreifen sie Partei für den amerikanischen Präsidenten oder die deutschen Lokführer, mal dagegen; je nach Standpunkt. Nur mit einer Gruppe beschäftigen sich die meisten von ihnen fast nie: der eigenen. Mittwoch jedoch war Kampftag, auch in der SZ. Dafür gibt es Gründe.
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Detlef Esslingermehr...
Während Griechenland um seine Zukunft in der Euro-Zone bangt, wächst in der Berliner Koalition der Widerstand gegen den neuen Euro-Rettungsschirm.
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