Die Geschäfte des Sprachbuch-Verlags Langenscheidt laufen schon lange nicht mehr gut. Nach 156 Jahren soll das Familienunternehmen nun einen neuen Herren bekommen.
Von Michael Tibudd und Caspar Bussemehr...
Trotz Kritik von schwarz-gelben Netzpolitikern wird der Bundestag am Freitag mit seiner Regierungsmehrheit das umstrittene Leistungsschutzrecht verabschieden. Doch wird es jemals in Kraft treten? Der Bundesrat könnte das Gesetz blockieren - und Brüssel prüft inzwischen, ob es nicht ein Wörtchen mitzureden hat.
Von Johannes Kuhnmehr...
Der Frankfurter Eichborn Verlag, bekannt für die Comics vom "Kleinen Arschloch" zieht nach Berlin. Für fast die Hälfte der Mitarbeiter bedeutet das den Verlust ihrer Jobs.
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Kein Grund für Masochismus: Bertelsmann wächst, allerdings vor allem wegen des Erfolgs der Erotikromane "50 Shades of grey". In anderen Konzernsparten knistert es weniger.
Von Caspar Busse, Berlinmehr...
Der Verlag Hoffmann und Campe springt Bundespräsident Wulff zur Seite und bestätigt die Darstellung des Unternehmers Maschmeyer zu den Werbeanzeigen für das Wulff-Buch "Besser die Wahrheit". Das sei "ein absolut normaler Vorgang". Nachfragen von sueddeutsche.de in der Verlagsbranche ergeben ein anderes Bild: Dort heißt es, das Vorgehen sei "verrückt".
Von Michael König und Oliver Das Guptamehr...
Tausende Gamer pilgern zu Europas größter Videospielmesse in Köln. Auf der Gamescom lässt sich erahnen, wie die Strategen der Spielehersteller die neuen Herausforderungen der Branche meistern wollen. Doch der große Wurf, der sie wirklich voranbringen könnte, ist nirgends zu sehen.
Von Pascal Paukner, Kölnmehr...
"Berlin Gothic" und auch "Fifty Shades of Grey" sind Bestseller, die es zunächst ausschließlich digital gab. Die Verlagsbranche stellt mittlerweile fest, dass manche Titel als E-Book sogar besser funktionieren. Das hat viele Gründe.
Von Dieter Sürigmehr...
Zeitschriften kämpfen um ihre Leser, die Branche hofft auf ein Wunder. Stephan Scherzer, seit Januar Hauptgeschäftsführer des Verbands der Zeitschriftenverleger, sieht den deutschen gegenüber dem amerikanischen Markt im Vorteil. Mit Paid-Content habe man hier "fast zu lange gewartet", nun gebe es "große Dynamik".
Von Claudia Tieschkymehr...
Die Musikindustrie hat versagt. Das Urheberrecht ist überholt. Filesharing nicht juristisch kontrollierbar. Der Jurist und Netzaktivist Till Kreutzer sagt in der Debatte um die Zukunft des Internets Besitzstandswahrern den Kampf an.
Interview: Bernd Graffmehr...
"Ich fühle mich nicht wie die Freiheitsstatue": In Berlin erzählt Salman Rushdie mit britischem Humor von seinem Leben nach der Fatwa. Jede Religion müsse sich beleidigen lassen, findet er - und empfiehlt Muslimen, in Sachen Satire von den Mormonen zu lernen. Auch zur Feigheit westlicher Regierungen hat er Anekdoten parat.
Von Jannis Brühl, Berlinmehr...
Die Menschen kaufen immer weniger gedruckte Bücher. Bertelsmann will auf das Zeitalter des elektronischen Lesens vorbereitet sein - und um jeden Preis wachsen. Die komplette Übernahme von Gruner + Jahr ist gerade gescheitert. Jetzt möchte Konzernchef Rabe den Buchverleger Random House mit Penguin zusammenführen. Für ihn steht einiges auf dem Spiel.
Von Caspar Busse, Münchenmehr...
Suhrkamp-Chefin Ulla Unseld-Berkéwicz ist einem Gerichtsbeschluss zufolge als Geschäftsführerin abberufen worden. Im komplizierten Streit um den Verlag hatte Minderheitsgesellschafter Hans Barlach kurz zuvor bereits anderen Punktsieg errungen.
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Hauptsache prominent: Der Fall Wulff gewährt den Deutschen Einblick in ein Netz von Unternehmern, Politikern und Wissenschaftlern. Und mittendrin sitzt Carsten Maschmeyer, ein Mann, der sich von ganz unten hochgearbeitet hat. Wie der Aufsteiger in Hannover Karrieren förderte - auch die des heutigen Bundespräsidenten.
Von Hans-Jürgen Jakobsmehr...
Wenn Bertelsmann nun den größten Buchverlag der Welt schafft, geht der Verdacht in Richtung Trash und Quote. Doch so einfach ist die Rechnung nicht. Warum die Konzentration unter den Verlagen nicht unbedingt einen Verlust an Vielfalt bedeuten muss.
Von Johan Schloemannmehr...
Eigentlich könnte der Schweizer Verleger Jürg Marquard in den Ruhestand gehen. Stattdessen denkt er an neue Titel, Akquisitionen und Allianzen mit anderen Medienhäusern.
Interview: Helmut van Rinsummehr...
Nach 21 Jahren verlässt Jürgen Todenhöfer die Chef-Etage von Burda: Ein Gespräch über Tops, Flops und die Zukunft der Printmedien.
Interview: Caspar Busse und Hans-Jürgen Jakobsmehr...
Bestseller oder Ladenhüter? Die Diebstahlquote zeigt es: Je häufiger ein Buch auf der Leipziger Buchmesse gestohlen wird, desto vielversprechender sind die Verkaufsprognosen.
Von Alex Rühlemehr...
Elektronische Lesegeräte fristen in Deutschland ein Nischendasein. Der technische Fortschritt könnte ihnen aber bald zum Durchbruch verhelfen. Ein Ausblick auf 2010.
Von Christian Aichnermehr...
Ließ Google Geschäftsverhandlungen mit einer Microsoft-Tochter platzen, weil diese das Unternehmen beim Kartellamt angeschwärzt hatte? Die Behörden ermitteln nun.
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Während der Burda-Verlag einmal mehr Google angreift, zeigt sich auf dem Zukunftskongress Digital - Life - Design, dass die technische Entwicklung auch beunruhigende Seiten hat.
Von Johannes Kuhnmehr...
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