Deutschland ist etwa alle acht Jahre an der Reihe, Israel saß noch nie im Weltsicherheitsrat. Nun bewerben sich beide Länder für einen nicht-ständigen Sitz im wichtigsten Gremium der Vereinten Nationen.
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Einst als brutal und rüpelhaft abqualifiziert, wird Kevin-Prince Boateng jetzt von den Vereinten Nationen aufgrund seiner "moralischen Tugenden" eingeladen. In Genf redet er engagiert gegen Diskriminierung im Profifußball an. Ein Vorfall in der deutschen Bezirksliga zeigt: Das Thema ist auch hierzulande aktuell.
Von Saskia Aleythemehr...
Handelt es sich um einen Racheakt seiner Vorgesetzten? Ein UN-Experte macht auf krumme Geschäfte aufmerksam. Kurz danach wird er gefeuert, verhaftet und seine Wohnung durchsucht - ohne Gerichtsbeschluss. Erst sechs Jahre später erhält er eine Entschädigung. Die Höhe ist bedenklich.
Von Reymer Klüvermehr...
Neun Tage lang wurde verhandelt - und doch scheiterte nun auch die zweite UN-Konferenz zur Regulierung des internationalen Waffenhandels. Die Blockierer: Iran, Nordkorea und Syrien. Für einen Vertrag gibt es aber trotzdem noch Hoffnung.
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Zum ersten Mal in der Geschichte soll es weltweite Standards für den Handel mit konventionellen Waffen geben. Dazu hat die UN-Vollversammlung einen Kontrollvertrag mit großer Mehrheit gebilligt - dagegen votierten nur Iran, Nordkorea und Syrien. Amnesty International spricht von einem "historischen Moment".
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Tausende Tote, mehr als eine halbe Million Erkrankungen: Haiti wird seit Jahren von einer der weltweit schlimmsten Epidemien heimgesucht. Schule daran sollen UN-Soldaten sein, die die Krankheit anscheinend eingeschleppt haben. Doch die UN verweigert Entschädigungszahlungen.
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Die Entscheidung kam in letzter Minute: Die UN-Frauenkonferenz hat sich auf eine Erklärung geeinigt. Staaten sollen in Zukunft die Rechte von Frauen genauso schützen wie die von Männern. Am heftigsten wehrten sich die Muslimbrüder aus Ägypten gegen das Papier.
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Nordkoreas Atomtests könnten Sanktionen nach sich ziehen - so lautete bislang stets die Drohung gegen Pjöngjang. Diesmal muss sich der junge Diktator Kim Jong Un tatsächlich sorgen: Das dem Regime nahestehende China scheint im UN-Sicherheitsrat Strafmaßnahmen nicht blockieren zu wollen.
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Ende einer tiefen Spaltung: China und Russland haben ihre starre Haltung zum Syrien-Konflikt gelockert. Erstmals konnte der UN-Sicherheitsrat eine Resolution zu dem Bürgerkrieg verabschieden. Doch das Ergebnis ist schwammig.
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Plötzlich soll es ein historisches Ereignis sein, wenn die Palästinenser am Katzentisch der Vereinten Nationen einen Platz aufrücken dürfen. Dabei handelt es sich höchstens um einen Etappensieg. Es ist ein bisschen Bewegung in den Friedensprozess gekommen. Jetzt gilt es, klug mit dem Ergebnis umzugehen - sonst bleibt als Alternative nur ein Kreislauf sinnloser Gewalt.
Ein Kommentar von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Im Südsudan sind beim Abschuss eines Hubschraubers der Vereinten Nationen alle vier Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Nach UN-Angaben liegt die Schuld bei der südsudanesischen Armee.
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Der weltweite Waffenhandel ist ein Milliardengeschäft. Die Vereinten Nationen wollen jetzt Vorschriften festlegen, die die Verbreitung von Waffen einschränken. Der Amoklauf von Newtown gibt den Befürwortern solcher Regulierungen neue Argumente - doch die mächtige Lobbygruppe NRA kämpft auch auf internationaler Ebene.
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Die Vereinten Nationen planen, die Aktivitäten der Rebellen im Osten der Demokratischen Republik Kongo mit Drohnen zu überwachen. Doch dagegen regt sich Widerstand.
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Wenn der aktuelle Gipfel der Vereinten Nationen zur Regulierung des Internets scheitern sollte, ist das nur auf den ersten Blick ein Erfolg: Die Übergriffe der Nationalstaaten auf die zentrale Infrastruktur unserer Gegenwart nehmen zu - diese zu schützen, ist eine internationale Aufgabe.
Von Johannes Kuhnmehr...Digitalblog
Erfolg für die Palästinenser oder bloß ein Pyrrhussieg? Die internationale Presse ist sich uneins, was die UN-Entscheidung für den Friedensprozess im Nahen Osten bedeutet. In deutschen Medien wird vor allem das Votum Berlins diskutiert - von "echter Außenpolitik" ist die Rede und einer "mutigen Enthaltung", aber auch einem deutlichen "Bruch" mit der bisherigen Israel-Politik.
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Weniger Luftangriffe und ein ungewöhnlich harter Winter - erstmals seit sechs Jahren ist die Zahl der in Afghanistan getöteten Zivilisten zurückgegangen. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Vereinten Nationen hervor. Doch gleichzeitig töten die Taliban gezielt Mitarbeiter der Regierung Karsai.
Von Antonie Rietzschelmehr...
Deutschland wird sich bei der Abstimmung in der UN-Generalversammlung über den künftigen Status von Palästina bei den Vereinten Nationen enthalten. Der ehemalige israelische Regierungschef Ehud Olmert spricht sich hingegen für den palästinensischen Antrag auf staatliche Anerkennung aus.
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An diesem Donnerstag sollen die Vereinten Nationen über die Aufwertung des palästinensischen Beobachterstatus entscheiden. Warum ist dieser Schritt für die Palästinenser so wichtig? Welche Positionen vertreten die Mitgliedstaaten? Und wie reagiert Israel?
Ein Überblick von Felicitas Kockmehr...
Jubel, Autokorso, Fahnenmeer: Die Palästinenser im Westjordanland und im Gazastreifen feiern ihre Aufwertung durch die UN-Vollversammlung zum Beobachterstaat. Tausende hatten sich versammelt, um die Abstimmung live mitzuverfolgen.
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Die Entscheidung ist gefallen: Die UN-Vollversammlung hat den Palästinensern einen Beobachterstatus bei den Vereinten Nationen eingeräumt. Von den 193 UN-Mitgliedstaaten stimmten in New York 138 Staaten dafür - die USA votierten dagegen und die Deutschen enthielten sich.
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Die Gewalt nimmt zu, die UN ziehen sich zurück: Der Weltsicherheitsrat hat beschlossen seine Beobachter aus Syrien abzuziehen. Nach nicht einmal vier Monaten nimmt die Mission ein klägliches Ende.
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Die zersplitterte syrische Opposition sucht in Katar eine gemeinsame Stimme: Aufständische in Syrien selbst verlangen von den Verhandlungsführern, interne Rivalitäten endlich beizulegen. Denn ein Scheitern der Gespräche könnte die Oppositionellen wichtige internationale Hilfe kosten.
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