Noch ist die Ursache für die erhöhten Dioxin-Werte in einem Großbetrieb in Ostwestfalen nicht geklärt. Nun sind auch bei zwei kleinen Direktvermarktern aus Duisburg belastete Eier aufgetaucht. Das Verbraucherschutzministerium sieht bisher keinen direkten Zusammenhang, hat aber die Stempelnummern der belasteten Eier bekanntgegeben.
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Bilder
Schachtelgroße Schockfotos, Einheitspackungen für Camel & Co., Zigaretten nur noch unter der Ladentheke: Mehrere große Länder gehen in diesem Jahr entschlossen gegen das Rauchen vor. Auch Deutschland unternimmt einen weiteren Schritt, oder besser: ein Schrittchen.
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Die Deutschen sind im Umgang mit Lebensmitteln wenig zimperlich. Im Zweifel gilt: ab in den Müll. Knapp 82 Kilogramm im Wert von einigen hundert Euro wirft jeder Bundesbürger im Schnitt weg. Es reicht schon, wenn das Mindeshaltbarkeitsdatum überschritten ist. Verbraucherschutzministerin Aigner plant eine Aufklärungsinitiative - und fordert ein Umdenken.
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Ausgerechnet auf einem Ökohof sind verseuchte Eier aufgetaucht: In der Ware wurde der Grenzwert des dioxinähnlichen PCB um das Sechsfache überschritten. Die Behörden in Nordrhein-Westfalen haben den Hof dichtgemacht. Möglicherweise hätte der Fall schon früher bekannt werden können: Zwei Wochen lang wurden die zuständigen Stellen nicht informiert.
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In Eiern von zwei niedersächsischen Betrieben sind erhöhte Werte des dioxinähnlichen PCB festgestellt worden. Daraufhin wurden beide vollständig gesperrt, die ausgelieferten Eier zurückgerufen. Warum sie belastet sind, ist noch unklar.
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Müller-Brot bekam noch 2010 einen Bundesehrenpreis, doch schon zuvor musste die Bäckerei Bußgeld zahlen wegen schlechter Ware. Warum die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft keinen Hinweis auf die hygienischen Mängel erhalten hat - und die Verbraucher nichts davon erfahren haben.
Von
Katja Riedelmehr...
Der Fund Antibiotika-resistenter Bakterien auf Hähnchenfleisch hat die Deutschen aufgeschreckt. Kann man noch Geflügel aus dem Supermarkt essen? Wie konnte es überhaupt zu der Verseuchung kommen? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Geflügelskandal.
Von
Christina Berndt, Katrin Blawat und Daniela Kuhrmehr...
Einmal im Jahr sollte man bei Auskunfteien und Adresshändlern seine Daten abfragen - doch wer verschickt schon gerne Anfragen an Dutzende Unternehmen? Die Webseite Selbstauskunft.net soll helfen - sie versendet eine Anfrage per Fax gleich an mehrere Firmen.
Von
Hannah Beitzermehr...
Meinung
Das Hühnerfleisch, das in deutschen Supermarktregalen liegt, ist oft ekelerregend und gesundheitsgefährdend. Im zuständigen Verbraucherschutzministerium kennt man das Problem seit längerem. Doch bislang wurde so gut wie nichts dagegen unternommen - und das ist der eigentliche Skandal.
Ein Kommentar von
Silvia Liebrichmehr...
Die Verbraucher hätten schon deutlich früher von den Missständen bei Müller-Brot erfahren. Wenn denn die Verbraucherschutzminister in 2011 eine Hygiene-Ampel eingeführt hätten. Haben sie aber nicht, denn ausgerechnet Bayern hat ein Veto eingelegt.
Von
Daniela Kuhrmehr...
Aus Einsamkeit im Stillen trinken, aus Überforderung zu Tabletten greifen: Ältere Menschen haben zunehmend Drogenprobleme, vor allem, wenn sie alleinstehend sind. Die Suchtpolitik reagiert mit neuen Strategien. Diese sollen vor allem früh ansetzen - und so verhindern, dass Abhängigkeit überhaupt entsteht.
Von
Caroline Ischingermehr...
Mit knapp 290.000 Euro soll die Drogeriemarktkette "dm" eine Anzeigen-Kampagne des Bundesverbraucherschutzministeriums finanziert haben. Die Opposition prangert das Neutralitätsgebot des Staates an, Staatsrechtler kritisieren die Aktion als verfassungswidrig.
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Könnten Menschen in einem Restaurant in Lübeck mit dem Ehec-Erreger in Kontakt geraten sein? Fieberhaft wird nach der Spur des gefährlichen Bakteriums gefahndet, zugleich wächst die Kritik an der Arbeit der zuständigen Ämter. Gesundheitsminister Bahr räumt derweil Engpässe in einigen Krankenhäusern ein - bei der Versorgung der Patienten herrsche eine "angespannte Lage".
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Nicht Gurken, sondern Sprossen haben nach Angaben der niedersächsischen Behörden die Ehec-Erkrankungen vermutlich ausgelöst. Sie sollen aus einem Betrieb aus Uelzen stammen und direkt oder über Zwischenhändler an Restaurants in Norddeutschland, aber auch in Hessen geliefert worden sein. Der Labortest an den Sprossen steht noch aus. Derweil kritisieren die Grünen das Ehec-Krisenmanagement der Regierung scharf.
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Nun herrscht Gewissheit: Der Ehec-Erreger an den Sprossen des Biohofs in Bienenbüttel entspricht dem aggressiven Darmkeim, an dem bislang mindestens 32 Menschen gestorben sind. Das hat das Bundesinstitut für Risikobewertung mitgeteilt. Gebannt ist die Gefahr aber noch nicht: Gesundheitsminister Bahr hält weitere Todesfälle für möglich.
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Auf der Internetplattform "lebensmittelklarheit.de" können Verbraucher künftig Produkte melden, durch deren Aufmachung sie sich getäuscht fühlen. Während Ministerin Aigner die Webseite als "transparentes Informations- und Meinungsforum" feiert, fürchtet die Lebensmittelindustrie einen Online-Pranger.
Fragen und Antworten
rund um die Plattform.mehr...
Roh verzehrte Sprossen von einem niedersächsischen Biohof wurden als ein Ausgangspunkt für die Ehec-Erkrankungen gehandelt. Doch bislang fielen alle Labortests negativ aus. Auch auf einer mehrere Wochen alten Probe aus dem Betrieb konnte der Erreger nicht nachgewiesen werden. Die Zahl der Ehec-Toten in Deutschland stieg derweil auf mindestens 21. Landwirte und Kliniken fordern von der Politik finanzielle Hilfen.
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Verbraucherschutzministerium, Gesundheitsministerium, Robert-Koch-Institut und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: In Deutschland mangelt es nicht an Behörden, die sich um den gefährlichen Darmkeim Ehec kümmern. Doch trotz der inzwischen 18 Todesfälle scheint niemand an die verunsicherten Bürger zu denken.
Von
Lilith Volkert und Markus C. Schulte von Drachmehr...
Das Verbraucherschutzministerium will Fotos in Sozialen Netzwerken wie Facebook mit einem Verfallsdatum versehen - mithilfe der Software X-pire.
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Ob Kuscheltiere, Kosmetika oder Lebensmittel: Verbraucher haben künftig einen Rechtsanspruch auf Informationen über Produkte, deren Herstellung, Inhalt und mögliche Gefahren. Behörden müssen ihnen alle Erkenntnisse, die sie dazu haben, kostenlos zur Verfügung stellen - auch per E-Mail oder Telefon. Verbraucherschützer sind noch nicht zufrieden.
Von
Daniela Kuhrmehr...
Verstoßen Geflügelmastbetriebe in Deutschland regelmäßig gegen Gesetze? Antibiotika dürfen zwar als Medikament, aber nicht als Wachstumshilfe in der Tierzucht verwendet werden. Denn Bakterien können Resistenzen entwickeln. Einer Studie zufolge kommen sie aber offenbar häufig - und falsch - zum Einsatz.
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Sie galt als heiße Kandidatin fürs bayerische Kabinett: Es wurde spekuliert, dass Ilse Aigner als Finanzministerin nach Bayern zurückkommt - für den scheidenden Georg Fahrenschon. Doch die Bundesministerin dementiert.
Von
Mike Szymanskimehr...
Die CSU kann aufatmen: Georg Fahrenschon tritt mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als bayerischer Finanzminister zurück. Er will Sparkassen-Präsident werden, dennoch hatte er mit seinem Rückzug gezögert - und seine Partei damit in Bedrängnis gebracht. Sein Nachfolger im Kabinett steht auch endlich fest.
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Exklusiv
"Nicht akzeptabel": Das Bundesverbraucherministerium hat die erst kürzlich eingeführten Produktinformationsblätter der Banken scharf kritisiert. Sie sollten eine bessere Beratung der Kunden ermöglichen. Eine Prüfung der sogenannten Beipackzettel durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen ergab nun aber das Gegenteil: Die Informationen seien unverständlich - und die Produkte somit für die Verbraucher nicht vergleichbar.
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Gurken? Sprossen? Ach was. TV-Moderator Reinhold Beckmann sucht die Verantwortlichen für die Ehec-Krise krampfhaft in den politischen Strukturen. Dabei prallt er an einer entnervten Verbraucherschutzministerin und mehreren souverän-gelassenen Ärzten ab. Zum Schluss gibt es wenigstens noch einen wütenden Landwirt.
Eine kleine Nachtkritik von
Hannah Beitzermehr...
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