Film über Veit Harlan —
Für zwei Millionen Grauen
Ein Film von Felix Moeller, "Harlan - Im Schatten von Jud Süß" ist ein neuer Versuch, den Filmemacher Veit Harlan zu begreifen - und sein berüchtigtes Werk, den antisemitischen "Jud Süß".
Von
Fritz Göttler
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Bundesverfassungsgericht —
Ein Gericht hebt ab
Meinung
Die Verfassungsbeschwerde, mit der sich jeder an Karlsruhe wenden kann, gehört zu den wunderbarsten Dingen in Deutschland. Man muss nicht Juristerei studiert haben, um ans Bundesverfassungsgericht zu schreiben, man muss auch keinen Anwalt haben; manche Schreiber machen das dadurch wett, dass sie sich rührend bemühen, juristische Formeln zu verwenden. Das erscheint einigen Karlsruher Koryphäen lächerlich. Sie wollen einen Abwimmelmechanismus etablieren. Das ist gefährlich und schädlich.
Ein Kommentar von
Heribert Prantl
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100 Jahre Filmstadt Babelsberg —
Drei Leben jung
Liebe, Leidenschaften, Intrigen und Katastrophen - schon bei der ersten Produktion in den Filmstudios von Babelsberg ging es um all das, was Menschen im Kino sehen möchten. Die Filmstadt in Potsdam erlebte Nazis und Kommunisten, bevor sie in der Neuzeit ankam, doch zu ihrem 100. Geburtstag ist sie so vital wie nie zuvor.
Eine Studiogeschichte von
Hans Helmut Prinzler
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Tomas Harlan: "Veit" —
Veitstanz
In der Psyche eines Nazikünstlers: Thomas Harlan, Sohn des Propaganda-Regisseurs von "Jud Süß", schreibt mit "Veit" einen verzweifelten Brief an seinen Vater.
Von
Helmut Böttiger
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Filmcasino Gauting —
Eine Heimat für die Klassiker
Qualität zahlt sich aus: Das Filmcasino Gauting gehört zu den besten in Deutschland - es ist nicht der einzige Preisträger aus dem Landkreis.
Von
Blanche Mamer
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"Jud Süß - Film ohne Gewissen" —
Oskar Roehler zeigt Führer und Verführer
Originalaufnahmen, die keine sind und obszöne Sexszenen: "Jud Süß - Film ohne Gewissen" erzählt die Geschichte des berüchtigten Propagandafilms der Nazis. In München hat er Premiere gefeiert.
Von
Kathrin Haimerl
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Zum Tod von Thomas Harlan —
Was niemand wissen wollte
Thomas Harlan quälte sich als Sohn des Regisseurs von "Jud Süß" sein Leben lang, um der Wahrheit der NS-Zeit auf die Spur zu kommen - und drehte selbst einen der grausamsten Filme aller Zeiten.
Von
Willi Winkler
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Im Kino: Jud Süß —
Armer schwarzer Peter
Massenverführungsmittel: Oskar Roehlers "Jud Süß" erzählt die Geschichte des NS-Propagandafilms schlechthin - und rührt an die Natur des Kinos selbst.
Von
Fritz Göttler
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"Jud Süß - Film ohne Gewissen" —
Erfolgsgetrieben und naiv
Das deutsche Kino beginnt, den heikelsten Teil seiner Vergangenheit aufzuarbeiten: ein erster Blick auf "Jud Süß - Film ohne Gewissen" von Oskar Roehler.
Von
Tobias Kniebe
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Neuer Tarantino-Film —
Eine Prozedur namens Skalpieren
Was plant Quentin Tarantino wirklich in Berlin? Im Netz kursiert ein Drehbuch, das puren Sprengstoff enthält: den Aufprall der Popkultur auf Nazideutschland.
Von
T. Kniebe
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Ungarn wird immer antisemitischer —
Johlen zu "Jud Süß"
Der ungarische Antisemitismus steigert sich bedrohlich. Nun musste Budapests Polizei gegen Film-Aufführungen einschreiten.
Von
Kathrin Lauer
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Überwachung —
Wogen des Misstrauens
Nach der Erfahrung der NS-Diktatur entwickelten viele Deutsche eine Aversion gegen staatliche Kontrolle - und wehrten sich. Gegen Wiederbewaffnung, Volkszählung und Online-Durchsuchungen.
Von
Helmut Kerscher
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Berlinale: "Jud Süß" —
Der Teufel und sein Schmierenkomödiant
"Jud Süß" war das perfideste Werk aus der Propagandaschmiede der Nazis. Oskar Roehler zeigt die Entstehung des antijüdischen Hetzfilms.
Von
Tobias Kniebe
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