Meinung
Wenn sich Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin plötzlich für eine Kulturflatrate ausspricht, mag er damit gegen die Piraten punkten wollen - die Debatte um das Urheberrecht bringt sein Opportunismus nicht voran. Einfache und schnelle Lösungen für Autoren, Filmemacher und Musiker gibt es nicht.
Ein Kommentar von Andrian Kreyemehr...
Die Musikindustrie hat versagt. Das Urheberrecht ist überholt. Filesharing nicht juristisch kontrollierbar. Der Jurist und Netzaktivist Till Kreutzer sagt in der Debatte um die Zukunft des Internets Besitzstandswahrern den Kampf an.
Interview: Bernd Graffmehr...
Netzaktivisten fordern die Abschaffung der altmodisch und bürokratisch auftretenden Gema. Mit der Creative Commons Collective Society, kurz C3S, gibt es nun eine Alternative, die Urheber wie netzaffinem Musikliebhaber nutzen soll.
Von Quentin Lichtblaumehr...jetzt.de
Das Urheberrecht behindert Freiheit und Kreativität? Das ist populistischer Unsinn. Gerade der rechtliche Schutz schafft Anreize für kreatives Wirken - und sichert, dass Künstler selbst entscheiden können, zu welchen Bedingungen sie ihre Werke veröffentlichen.
Ein Gastbeitrag von Konstantin Wegner.mehr...
Gerade schien etwas Sachlichkeit in die Debatte um das Urheberrecht einzukehren, nun gibt es neuen Ärger: Einem Bericht zufolge landeten persönliche Daten von Charlotte Roche, Mario Adorf, Daniel Kehlmann und anderen im Netz.
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Wir kriminalisieren eine ganze Generation, die Musik digital über das Internet kopiert. Dass Copyshops und Mixtapes hingegen legal sind, zeigt: Das Modell der Kulturflatrate ist in vielen Bereichen längst Praxis. Es wird Zeit, über eine Neuauflage zu diskutieren.
Von Dirk von Gehlenmehr...
Nutzer gegen Staat, Staat gegen Konzerne, Konzerne gegen Piraten: Vor einem Jahr erfasste die Expertendebatte um das Urheberrecht plötzlich die gesamte Gesellschaft. Ein ABC zur Klärung der Fronten.
Von Dirk von Gehlenmehr...
Kostenlose Musik- und Film-Downloads im Netz und Streamingdienste sind nicht erst seit dem Aufflammen der Urheberrechtsdebatte ein Thema, das die Öffentlichkeit beschäftigt. Fast jeder hat es schonmal gemacht und weiß, dass es nicht legal ist. Aber was passiert eigentlich genau, wenn man erwischt wird?
Von Marlene Halsermehr...jetzt.de
Monatelang hat Simon Klose die Gründer der Filesharing-Plattform The Pirate Bay in ihrem Kampf mit der Justiz begleitet. Daraus ist eine Dokumentation entstanden, die jetzt auf der Berlinale Premiere feiert - und gleichzeitig kostenlos im Internet. Um seinen Kontostand macht sich der Nachwuchsregisseur im Interview dennoch keine Sorgen.
Von Pascal Pauknermehr...
Wie wird die Zeitung voll, wie entsteht eine Seite Drei und woran erkennt man ein gutes Streiflicht? Zum sechsten Mal lud die "Süddeutsche Zeitung" an diesem Samstag zur "Nacht der Autoren". Die Leser erschienen zahlreich - und brachten viele Fragen mit.
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Viele Thesen und ein paar Gemeinsamkeiten: Mit eigenen Positionspapieren konkretisieren SPD und Piratenpartei ihre Haltungen in Sachen Urheberrecht. Die Sozialdemokraten lehnen eine Kulturflatrate ab, die Piraten halten sich in dieser Frage noch bedeckt.
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Die Autoren und Redakteure der Süddeutschen Zeitung verlassen wieder einmal ihre Schreibtische, um sich ihren Lesern zu zeigen. Hören Sie spannende, lustige und nachdenkliche Geschichten bei der Nacht der Autoren.
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Netzneutralität, Online-Anonymität, Urheberrecht: Mit ihren Vorschlägen zur Netzpolitik beweisen die Grünen, dass nicht nur die Piraten progressive Ideen für das digitale Zeitalter haben - und zwingen damit andere etablierte Parteien zur Positionierung.
Von Dirk von Gehlenmehr...
Zu viel Selbstbeschäftigung, zu wenig bayerische Themen: Zuletzt herrschte Frust bei den Piraten im Freistaat. Auf dem Landesparteitag bleibt nach langen Diskussionen dennoch zunächst alles beim Alten - auch an der Spitze. Eine womöglich interessante Diskussion über die Finanzen bleibt aber aus.
Von Oliver Hollenstein, Maxhütte-Haidhofmehr...
Am Wochenende wollen die bayerischen Piraten entscheiden, mit welchem Führungsteam sie in den Landtagswahlkampf ziehen. Doch derzeit herrscht "Katerstimmung" - die Kritik an der bundespolitischen Fixierung der Partei wächst.
Von Oliver Hollensteinmehr...
Der Musiker Beck hat in diesem Jahr den Vogel der Pop-Avantgarde abgeschossen, in dem er seine Musik auf dem Notenblatt veröffentlicht hat. Sein "Song Reader" ist jetzt Ansporn für Instrumentenbesitzer auf der ganzen Welt, den Noten ihren Klang folgen zu lassen.
Von Max Scharniggmehr...jetzt.de
Der Internet-Bürgerrechtler Jérémie Zimmermann kämpft gegen Versuche der Politik, das Netz stärker zu kontrollieren und zu überwachen. Ein Gespräch über das G-8-Treffen, Zensur in Frankreich und den Dilettantismus der Piratenpartei.
Interview: Alex Rühlemehr...
Sie geben sich bewusst originelle Namen und wollen die Internetkompetenz ihrer Parteien stärken. CNetz, D64 und Digiges heißen die Antworten der etablierten Parteien auf den Erfolg der Piratenpartei. Doch leisten die Vereine das, was sie versprechen?
Von Michael König und Johannes Kuhnmehr...
Alle sprechen über Pinterest, und sogar die Zahlen sprechen für den Online-Dienst zum Teilen von Bildern. Vermeintliche Konkurrenten können einiges von Pinterest lernen - dem aber am Ende dennoch nur die Nische bleiben wird.
Von Johannes Kuhnmehr...Digitalblog
Halina Wawzyniak ist die netzpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag. Im Süddeutsche.de-Fragebogen erklärt sie, warum Kopierverbote sinnlos sind, Abmahnungen verboten werden sollten und weshalb das gegenwärtige Urheberrecht Züge des Neokolonialismus trägt.
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"Vergüten statt verfolgen": Im Süddeutsche.de-Fragebogen erläutert Grünen-Netzpolitiker Malte Spitz seine Vorstellungen einer Urheberrechtsreform. Dabei plädiert er für eine stärkere Unterscheidung zwischen kommerzieller und nicht-kommerzieller Nutzung.
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Wie sieht das Urheberrecht der Zukunft aus? In der Süddeutsche.de-Debatte erläutert Björn Böhning, netzpolitischer Sprecher der SPD, im Fragebogen seine Vorstellungen. Das Recht des Künstlers an seinem geistigen Eigentum muss seiner Meinung nach geschützt werden - "nicht aber jedes jedes Verwerter- oder Geschäftsmodell".
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Der Bundestagsabgeordnete Jimmy Schulz sitzt für die FDP in der Enquête-Kommission Internet und digitale Gesellschaft. Im Süddeutsche.de-Fragebogen erklärt er, warum nicht alles in den Topf "Acta" geworfen werden darf, welche erfolgreichen Bezahlmodelle es im Internet bereits gibt - und was die Aufgabe des Staates dabei ist.
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Der Bundestagsabgeordnete Peter Tauber gilt als Vorzeige-Netzpolitiker der CDU. Im Süddeutsche.de-Fragebogen erklärt er, warum Acta neu formuliert werden muss und wie er sich eine Urheberrechtsform vorstellt, die ohne Kulturflatrate auskommt.
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Sebastian Nerz ist Vorsitzender der Piratenpartei. Im Süddeutsche.de-Fragebogen erklärt er, warum das derzeitige Urheberrecht unsinnig und veraltet ist, weshalb Repression nicht fruchtet und wie Künstler dennoch Geld verdienen können.
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