Google will Urheberrechtsverletzungen stärker als bisher bekämpfen. Künftig benachteiligt der Internetkonzern Webseiten in den Suchergebnissen, die der Verletzung des Urheberrechts verdächtigt sind. Bürgerrechtler sehen das kritisch.
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Ein im Internet veröffentlichter Vertragsentwurf des Handelsabkommens Ceta weist beachtliche Parallelen zum umstrittenen Acta-Abkommen auf. Kommt das vom Europaparlament abgelehnte Acta jetzt durch die Hintertür? Unsinn, sagt die EU-Kommission und wirft den Netzaktivisten vor, an Verschwörungstheorien zu stricken.
Von Pascal Pauknermehr...Digitalblog
Der Bundesgerichtshof hat enschieden, dass Speicherplattformen wie Rapidshare von sich aus gegen illegale Kopien vorgehen müssen. Doch wie weit können diese Pflichten reichen und welche Folgen hat das für die Nutzer?
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Die Europäische Union macht sich für den grenzenlosen Musikgenuss im Internet stark. Komponisten und Texter sollen nach den Plänen aus Brüssel mehr Schutz erhalten - und Verwertungsgesellschaften wie die Gema stärker kontrolliert werden.
Von Cerstin Gammelinmehr...
Auslieferung nicht nötig: Megaupload-Gründer Kim Schmitz wäre unter Umständen bereit, freiwillig in die USA zu reisen, wo ihm eine langjährige Haftstrafe droht. Dass das amerikanische Justizministerium seine Einreisebedingungen akzeptiert, daran glaubt Schmitz allerdings nicht einmal selbst.
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Meinung
Das Anti-Piraterie-Abkommen Acta ist im Europäischen Parlament gescheitert. Die digitale Zivilgesellschaft hat ihren Protest gegen eine Politik der Vergangenheit erfolgreich auf die Straße getragen hat. Jetzt muss die Politik endlich Schlüsse aus der neuen Lebensrealität ziehen und mit den Kritikern Lösungen für ein modernes Urheberrecht finden.
Ein Kommentar von Dirk von Gehlenmehr...
Das Anti-Piraterie-Abkommen Acta ist gescheitert. Das Europäische Parlament hat den internationalen Vertrag, mit dem Produktfälschungen und Internetpiraterie bekämpft werden sollten, mit großer Mehrheit verworfen.
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Der Zorn über das umstrittene Anti-Piraterie-Abkommen Acta hat europaweit Zehntausende auf die Straße getrieben, auch im Netz ist die Empörung groß. Heute stimmt das Europäische Parlament über den Vertrag ab. Scheitert das Projekt, hat die Politik vor dem Schwarmgeist des Netzes kapituliert.
Ein Kommentar von Andrian Kreyemehr...
Gebrauchte Software-Lizenzen dürfen generell weiterverkauft werden, hat der Europäische Gerichtshofs in Luxemburg entschieden. Dies gilt auch, wenn die Software im Internet heruntergeladen wurde. Oracle hatte deswegen ein deutsches Unternehmen verklagt.
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Die Verbraucherzentralen mischen sich erneut in die Debatte um die Zukunft des Urheberrechts ein. Der Bundesregierung werfen sie vor, Internetnutzer nicht ausreichend vor überteuerten Abmahnungen zu schützen. Zudem müsse die Unterhaltungsindustrie kundenfreundlicher werden.
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Alle, die glauben, derzeit im Netz etwas zu verlieren zu haben, sollten nicht in allzu festgefügten Bildern zu denken. Stattdessen sollte der Fokus der Urheber darauf liegen, nicht auch dem nächsten Generationenzyklus wieder mit fünf Jahren Verzögerung hinterherzulaufen.
Von Niklas Hofmannmehr...
Die Musikindustrie hat versagt. Das Urheberrecht ist überholt. Filesharing nicht juristisch kontrollierbar. Der Jurist und Netzaktivist Till Kreutzer sagt in der Debatte um die Zukunft des Internets Besitzstandswahrern den Kampf an.
Interview: Bernd Graffmehr...
Der Gründer und Chef des illegalen Filmportals kino.to ist zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Der 39-Jährige hatte sich vor dem Landgericht Leipzig zu massenhaften Urheberrechtsverletzungen bekannt.
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Das Urheberrecht ist zu einem Aufregerthema geworden - nun meldet sich die Unionsfraktion im Bundestag mit einem Diskussionspapier zu Wort. Sie spricht sich gegen Netzsperren und für ein Recht auf Mashups aus.
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Seit Wochen wird über die Zukunft des Urheberrechts gestritten. Der Grüne Thomas Pfeiffer will mit einer Internet-Leerabgabe einen Kompromiss zwischen Kulturschaffenden und Konsumenten finden. Im Gespräch erklärt er, wie er Künstler im digitalen Zeitalter vor dem finanziellen Ruin schützen will.
Interview: Pascal Pauknermehr...Digitalblog
Google News, Perlentaucher, die vielen Nachrichtensammler im Internet und das journalistische Eigentum: Wer die Informationsfreiheit verteidigen will, darf das Leistungsschutzrecht ablehnen. Das Urheberrecht aber muss er verteidigen.
Von Heribert Prantlmehr...
Der Konflikt um das Urheberrecht geht weit über Musik, Texte und Filme hinaus: 3-D-Drucker ermöglichen es den Menschen bald, selbst zum Produzenten industrieller Produkte zu werden. Ist dann jede Kopie eine Fälschung, die verfolgt werden muss?
Von Johannes Kuhnmehr...Digitalblog
Meinung
Vom christlichen Mythos in die digitale Gegenwart: Eine Wolke war früher Emanation des Heiligen, heute redet man von der "Cloud". Und der Katechismus für das Internet ist das Urheberrecht. Dessen Gegner behaupten, es sei in der finalen Existenzkrise. Es wäre wohl das erste Mal in der Menschheitsgeschichte, dass das Recht vor einer neuen Technik kapitulieren müsste. Und es wäre eine Katastrophe für die Gesellschaft.
Ein Kommentar von Heribert Prantlmehr...
Viele Thesen und ein paar Gemeinsamkeiten: Mit eigenen Positionspapieren konkretisieren SPD und Piratenpartei ihre Haltungen in Sachen Urheberrecht. Die Sozialdemokraten lehnen eine Kulturflatrate ab, die Piraten halten sich in dieser Frage noch bedeckt.
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Netzaktivisten fordern die Abschaffung der altmodisch und bürokratisch auftretenden Gema. Mit der Creative Commons Collective Society, kurz C3S, gibt es nun eine Alternative, die Urheber wie netzaffinem Musikliebhaber nutzen soll.
Von Quentin Lichtblaumehr...jetzt.de
Der Streit zwischen Künstlern und jenen, die Kunst nutzen, eskaliert. Wir brauchen eine Friedensinitiative. Und ein neues Urheberrecht - denn die digitale Revolution ist eine Realität, die nicht verschwinden wird.
Von Dirk von Gehlenmehr...
Bislang hatte die EU-Kommission Acta verteidigt. Doch jetzt erklärte ausgerechnet EU-Kommissarin Neelie Kroes auf der Republica in Berlin das Aus für das umstrittene Abkommen. Ein Erfolg der Netzaktivisten.
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Gerade schien etwas Sachlichkeit in die Debatte um das Urheberrecht einzukehren, nun gibt es neuen Ärger: Einem Bericht zufolge landeten persönliche Daten von Charlotte Roche, Mario Adorf, Daniel Kehlmann und anderen im Netz.
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Das Hamburger Landgericht verpflichtet YouTube zur strengeren Kontrolle hochgeladener Musiktitel und stärkt damit die Gema im Grundsatzstreit um den Schutz von Urheberrechten. Für das Videoportal bedeutet das Urteil erhebliche Mehrkosten - und auch der Schaden für die YouTube-Kultur könnte beträchtlich sein.
Von Johannes Kuhnmehr...
Erfolg für die Verwertergesellschaft Gema gegen Google vor dem Hamburger Landgericht: Der Internetkonzern muss einige Musiktitel auf seiner Videoplattform YouTube sperren - und künftig Wortfilter einsetzen, um urheberrechtlich geschütztes Material zu löschen. Damit könnte die Zahl der blockierten Videos in Deutschland weiter steigen.
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