Das wilde Wald- und Wiesen-Spektakel "Epic" kann es locker mit "Avatar" aufnehmen. "MansFeld" dokumentiert mit faszinierender Nähe peitschenknallende Jungs beim "Dreckschweinfest". Filmstudent Wolfram Huke testet, wie man mit Anfang dreißig seine erste Freundin findet. Die SZ-Kritiker empfehlen die Filme der Woche.
mehr...
Harte Themen, vulgäre Motive und ästhetische Bilder: Die "Paradies"-Trilogie von Österreichs "Enfant terrible" Ulrich Seidl kommt in den nächsten Wochen vollständig in die Kinos. Ein neuer Bildband präsentiert schon jetzt Motive aus allen drei Filmen, die veranschaulichen, wie Seidl das Medium Film zur Fotografie zurückführt - indem er Tabus bricht.
Von Paul Katzenbergermehr...
Erst "Liebe" und "Glaube", jetzt "Hoffnung": Im Wettbewerb der Berlinale läuft der dritte Teil der "Paradies"-Trilogie von Ulrich Seidl. Der österreichische Regisseur ist der Gegenpol seines erfolgreichen Landsmanns Michael Haneke.
Von Fritz Göttlermehr...
Der österreichische Filmemacher Ulrich Seidl packt gerne Themen an, über die keiner reden will. In seinem Film "Paradies Liebe" geht es um Sextourismus von Frauen. Im Mittelpunkt steht Theresa, die nach Kenia fährt, um sich dort die Liebe zu erkaufen, die sie zu Hause nicht mehr finden kann.
Von Susan Vahabzadehmehr...
Mit "Paradies: Hoffnung" endet Ulrichs Seidls starke Trilogie: Die übergewichtige Melanie muss in ein Trainingscamp, eine Hölle aus Sport und Disziplin. Einziger Lichtblick ist ihr Arzt - der schon bald im Zentrum jugendlicher Verehrung steht. Verheerend.
Eine Video-Rezension von Tobias Kniebemehr...
Nach den Fällen Kampusch und Fritzl: Ulrich Seidl ist für eine Dokumentation in die Keller seiner österreichischen Landsleute gestiegen. Ein Gespräch über menschliche Abgründe, Doppelexistenzen und kollektives Verdrängen.
Interview: Martin Zipsmehr...
Religiöser Fanatismus oder der ganz normale Wahnsinn? Der Filmemacher Ulrich Seidl demonstriert in "Paradies: Glaube", dass zwischen den beiden Bewusstseinsformen kein großer Unterschied ist.
Von Susan Vahabzadehmehr...
Bilder von allem und jedem sind in der Smartphone-Ära allgegenwärtig geworden. Richard Leacock war schon in den sechziger Jahren dicht an seinen Motiven - mit einer selbst entworfenen Kamera, die er locker aus der Hand bediente. So fing er ungewöhnlich unmittelbare Bilder ein.
Von Catrin Lorchmehr...
Es geht um Lebenslügen, die Sehnsucht nach Liebe und die Wahrhaftigkeit: Die Filme im Wettbewerb der Berlinale behandeln das ganze Spektrum an menschlichen Emotionen. Oft stehen dabei Frauen im Mittelpunkt - und die gesellschaftlichen Verwerfungen, die die ganze Welt auf Trab halten.
mehr...
Die neue Kinowoche bietet mit "Silver Linings" American Madness vom Feinsten. Außerdem zeigen großartige Schauspieler die Suche nach Sex - einmal trotz Lähmung, einmal bei Beach-Boys in Kenia.
Rezensionen ausgewählter Filme. Von den SZ-Kritikern.mehr...
Die Berlinale zeigt sich solidarisch mit Jafar Panahi, der in seinem Heimatland Iran unter Hausarrest steht. Deutschlands größtes Filmfestival nominierte den neuen Film des Regisseurs für den Wettbewerb um den Goldenen Bären. Ob der Filmemacher anreisen kann, ist allerdings mehr als fraglich.
mehr...
Ländliches Elend mal drei im Wettbewerb: Ulrich Seidl schickt ein Mädchen ins Diätcamp in "Paradies: Hoffnung", Matt Damon will die Umwelt retten in "Promised Land", und bei Malkgoska Szumowska verdreht ein Pfarrer allen den Kopf.
Von Tobias Kniebemehr...
Wenn sich Filmfestivals mit der Konkurrenz messen wollen, sind Weltpremieren
so etwas wie eine Währung der Relevanz. Die wichtigsten Filme der heute beginnenden Berlinale sind jedoch in anderen Teilen der Welt längst angelaufen. Leider ist das ein Beleg für den kontinuierlichen Abstieg der Berlinale.
mehr...
Das Beste vom Besten - das in etwa ist der Anspruch, den der Wettbewerb von Cannes hat. In diesem Jahr war die Zahl hochdekorierter Filmemacher besonders hoch, ob Michael Haneke, Ken Loach oder Cristian Mungiu. Die Siegerfilme und weitere wichtige Werke.
mehr...
Löwen für die besten Filme: Bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig bekam der südkoreanische Regisseur Kim Ki Duk den Hauptpreis für das Drama "Pieta". Zwei Auszeichnungen gingen an das Sekten-Drama "The Master" von US-Regisseur Paul Thomas Anderson.
mehr...
Venedig zeichnete in diesem Jahr Werke aus, die sich mit Fragen der Religion abquälen. Der Wettbewerb hat Buh-Rufe für einen angeblich reaktionären Film und eine Blasphemie-Anzeige provoziert - gegen einen Film, in dem eine Nonne mit einem Kruzifix ins Bett geht.
Von Tobias Kniebe und Susan Vahabzadeh, Venedigmehr...
Gut, dass Robert Redford mit seinem Film "The Company You Keep" die Filmfestspiele Venedig am Ende doch noch aus der Melancholie aufweckt: Der politische Film im Kostüm eines Thrillers mit Susan Sarandon und Shia LaBeouf erinnert an den linken Terrorismus in den USA.
Von Susan Vahabzadehmehr...
Von wegen "nur Film": Schauspielerin Franziska Petri erscheint ihrem Regisseur "wie von einem anderen Stern", Michael Cimino restauriert seinen legendären Film "Heaven's Gate" und Spike Lee analysiert Michael Jackson.
Von Tobias Kniebe, Venedigmehr...
Die Filmfestspiele von Venedig sind in die Jahre gekommen - kein anderes Großfestival hat sich so wenig entwickelt wie das Mostra di Venezia. Doch der neue Festivalleiter Alberto Barbera will das nun ändern - mit Newcomern und vielen Frauen.
mehr...
Ist Wein nur noch Design? Der Inhalt wurscht? Für diese Fragen hat die SZ einmal streng nach Etikett eingekauft. Ausgewählt wurden die Flaschen, die den Kunden am lautesten anschrien. Bedingung: Der Preis sollte ungefähr zwischen fünf und zehn Euro liegen. Aufkleber und Inhalt in der Analyse.
mehr...
"Was soll die Aufregung? So ist doch die Wirklichkeit" - Ein Porträt über Ulrich Seidl, Österreichs ungewöhnlichsten Filmemacher.
Von Martin Zipsmehr...
Gus van Sant hat seinen Hauptdarsteller aus dem Internet, während Ulrich Seidl in Sexkabinen und Sterbestation filmt. Aber die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben.
Von Tobias Kniebemehr...
Wenn am 16. Mai das Filmfestival von Cannes startet, wird ein großes Thema die Liebe sein - ob im Zusammenhang mit Demenz und Tod oder in abgründigen Konstellationen wie weiblichem Sextourismus. Zwei mit Spannung erwartete Filme wurden allerdings nicht rechtzeitig fertig. Ein erster Blick in das Programm.
Von Tobias Kniebemehr...
Hinweis: Die Angabe der E-Mail-Adresse dient nur zum Versenden sowie dazu,
den Empfänger zu informieren. Die Adressen werden nicht für Werbe- oder andere
Zwecke verwendet.