Der Suhrkamp Verlag gilt seit der 68er-Ära als Legende. Die Frau an seiner Spitze hat ein großes Erbe zu verwalten und ist dabei alles andere als eine geborene Verlegerin. Heute feiert Ulla Unseld-Berkéwicz Geburtstag. Sie wird 60 - vielleicht.
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Im erbitterten Machtkampf um den Suhrkamp-Verlag hat der Minderheitsgesellschafter Hans Barlach vor Gericht einen Sieg errungen. Ihm stehen laut Urteil knapp 2,2 Millionen Euro aus dem Gewinn des Jahres 2010 zu.
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Im komplizierten Streit um den Verlag hat sich Minderheitsgesellschafter Hans Barlach gegen Ulla Unseld-Berkéwicz, amtierende Chefin, durchgesetzt. Damit beweist er, dass er Suhrkamp in eine existenzielle Krise stürzen kann. Nur, um recht zu behalten.
Von Lothar Müllermehr...
Suhrkamp-Chefin Ulla Unseld-Berkéwicz ist einem Gerichtsbeschluss zufolge als Geschäftsführerin abberufen worden. Im komplizierten Streit um den Verlag hatte Minderheitsgesellschafter Hans Barlach kurz zuvor bereits anderen Punktsieg errungen.
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"Wir gehören zum Suhrkamp Verlag, nicht aber in die Gesellschaft eines, der den Verlag aufs Spiel setzen will": In einem Aufruf bekennen sich die Suhrkamp-Autoren zu ihrer Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz. Gleichzeitig erreicht die Dämonologie im Streit um den Verlag eine neue Stufe.
Von Christopher Schmidtmehr...
Die heute veröffentlichte Urteilsbegründung des Berliner Landgerichts in Sachen Suhrkamp hat zwei Seiten. Sie ist deprimierend, weil daraus hervorgeht, wie fahrlässig die Geschäftsführung des Verlags der Eskalation des Konflikts zugearbeitet hat. Aber auch erhellend, weil sie einen Ausweg andeutet.
Von Lothar Müllermehr...
Nach seinem großen Sieg vor Gericht hat der Minderheitseigner des Suhrkamp-Verlages, Hans Barlach, sich zur möglichen Auflösung des Unternehmens geäußert. Auch Philosoph Jürgen Habermas und Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger mischten sich in die Debatte ein - mit teils deutlichen Worten.
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Dem renommierten Suhrkamp Verlag droht drei Jahre nach dem Umzug von Frankfurt nach Berlin die Auflösung. Die Anteilseigner sind komplett zerstritten. Und verlangten an diesem Mittwoch vor dem Landgericht Frankfurt, sich gegenseitig als Gesellschafter auszuschließen.
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"Beide Gesellschafter sehen sich offenbar wechselseitig als Inkarnation des Bösen", so der Vorsitzende Richter des Frankfurter Landgerichts, der über die Zukunft des traditionsreichen Suhrkamp-Verlags entscheiden soll. Für eine Verhandlungslösung gibt es nur zwei Wege.
Von Lothar Müllermehr...
Steht der traditionsreiche Verlag vor dem Aus? Im Frankfurter Suhrkamp-Prozess hatte eine Äußerung eines Richters für Wirbel gesorgt - der auch die Autoren des Verlags nicht kalt lässt. Einer von ihnen, der Schriftsteller Albert Ostermaier, im Gespräch über apokalyptische Szenarien, Gerichtsdramen und seine zweite Haut.
Von Vanessa Steinmetzmehr...
Im Streit um Suhrkamp hat die Familienstiftung nun den ehemaligen Kulturstaatsminister als Mediator berufen. Michael Naumann erklärte der FAZ, er wolle ein Gespräch zwischen den Parteien ermöglichen. Mehrere Suhrkamp-Autoren drohen indes mit ihrem Abschied aus dem Verlag. Peter Handke findet besonders deutliche Worte.
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Wollte Michael Naumann im Streit um den Suhrkamp-Verlag wirklich vermitteln, hätte er seine Worte überlegter wählen sollen. Denn für Minderheitseigner Barlach, dem der ehemalige Kulturstaatsminister in einem Interview "null verlegerische Erfahrung" attestierte, ist Naumann nun als Mediator disqualifiziert.
Von Lothar Müllermehr...
Weihnachtsgeschichte mit Antrag auf Schriftsatznachlass: Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Rainald Goetz über den Suhrkamp-Verlag, den Anspruch auf Gewinn und die Aufgabe des Verlegers.
Von Thomas Steinfeldmehr...
Die Liste ist illuster: Peter Sloterdijk, Jürgen Habermas und Judith Butler sind nur drei der 160 Wissenschaftsautoren, die sich nun in einem offenen Brief gesammelt in den Suhrkamp-Streit einschalten. Anders als ihre Schriftstellerkollegen formulieren sie eine dritte Position.
Von Jens Bisky, Berlinmehr...
Erneuter Schlagabtausch in der Öffentlichkeit: Die Familienstiftung von Suhrkamp-Chefin Ulla Unseld-Berkéwicz wirft dem Miteigentümer Hans Barlach vor, die finanzielle Situation des Verlags schlechter dargestellt zu haben, als sie sei.
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Immer diese Kämpfe: Marcel Reich-Ranicki kehrt dem Suhrkamp Verlag den Rücken. Der Kritiker zieht damit die Konsequenz aus Streitigkeiten mit Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz.
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Marcel Reich-Ranicki hat Ärger mit dem Suhrkamp Verlag. Dort erscheint der erste Band seiner Dichterporträts. Gegen seinen Wunsch. Er ärgere sich über die Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz.
Interview: Bernd Graffmehr...
Abschied in großem Rahmen: Die am 1. Dezember verstorbene Schriftstellerin Christa Wolf wird am Dienstag auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin-Mitte beigesetzt. Bei einer Gedenkveranstaltung am Abend haben sich zahlreiche Weggefährten, Leser und Familienangehörige angesagt.
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Der Umzug des Verlags nach Berlin ist das Symptom einer Krise - nicht der "Suhrkamp-Kultur", sondern des Geschäftsmodells "Suhrkamp Verlag".
Von Lothar Müllermehr...
Literarische Entzündungen und Verleger, die aus der Reihe tanzen: Wie die Kurt-Wolff-Stiftung und Suhrkamp in Berlin feiern.
Von Tobias Lehmkuhlmehr...
Künstler wie DJ Ötzi und Til Schweiger wenden sich mit einem offenen Brief an Kanzlerin Merkel. Sie soll den Schutz des geistigen Eigentums zur "Chefsache" machen. Als Übeltäter haben sie das Internet ausgemacht.
Von Mirjam Hauckmehr...
Die Frankfurter Goethe-Universität will die Literatursammlung des Suhrkamp-Verlags kaufen - mit Hilfe von Stadt und Land. Das Versprechen: Neue Stellen sollen geschaffen werden.
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