Wie viel Aufklärung wird es geben, wenn der NSU-Prozess beginnt? Beobachter gehen davon aus, dass das einzige noch lebende Mitglied der Zwickauer Terrorzelle, Beate Zschäpe, schweigen wird. Ihre Anwälte könnten versuchen, sie als liebende Frau darzustellen, die keinen Ausweg kannte. Eine Einschätzung.
Von Annette Ramelsberger, Ruth Klaus und Ivonne Wagnermehr...
Im "Tatort" war sein Bild 2001 in der Akte eines fiktiven Sexualstraftäters zu sehen - im wirklichen Leben hatte Uwe Mundlos mit seinen Komplizen damals bereits vier Leute umgebracht. Woher kam das Bild und wie geriet es in den Krimi?
Von Katharina Riehlmehr...
Erstmals informieren Bundesanwaltschaft und Bundeskriminalamt ausführlich zum Stand der Ermittlungen gegen die Zwickauer Terrorzelle. Die Fahnder hoffen auf Tipps aus der Bevölkerung: Ein Plakat soll helfen, mögliche Handlanger zu enttarnen. Im Gespräch ist auch eine Stiftung für Bürger, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren.
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Hier schauen die NSU-Ermittler besonders genau hin: Der Ex-V-Mann "Primus" war oft mittendrin in der rechtsradikalen Szene und ist deshalb ein wichtiger Zeuge. Doch nun gibt es einen frischen Verdacht gegen "Primus".
Von Hans Leyendecker und Tanjev Schultzmehr...
Am 17. April beginnt in München mit dem NSU-Verfahren einer der wichtigsten Prozesse in der jüngeren Geschichte Deutschlands. Alles, was man darüber wissen muss - von A wie Antifa bis Z wie Zschäpe, Beate.
Von Kathrin Hollmermehr...jetzt.de
Gut ein Jahr nach der Entdeckung des NSU sind bereits einige Bücher zu dem Thema erschienen. Sie beleuchten das geistige, soziale und gesellschaftliche Milieu, in dem der Rechtsterror entstehen konnte. Warum die Terroristen so lange unentdeckt blieben und wer ihre Hintermänner waren, bleibt rätselhaft.
Von Tanjev Schultzmehr...
Ein Blick in den Spitzel-Sumpf rund um den NSU verrät:Viele V-Männer treiben ein doppeltes Spiel. Und der Staat ist ihnen dabei stets zu Diensten.
Von Hans Leyendecker und Tanjev Schultzmehr...
Neonazi Thomas S. besorgte Sprengstoff für die Zwickauer Terrorzelle und hatte ein Verhältnis mit der mutmaßlichen Terroristin Beate Zschäpe. Das Berliner Kriminalamt konnte ihn später als V-Mann gewinnen - wie ehrlich er bei den Aussagen war, ist äußerst fragwürdig.
Von John Goetz und Tanjev Schultzmehr...
Seit März soll dem Militärischen Abschirmdienst bekannt gewesen sein, dass er in den Neunzigern eine Akte über den NSU-Terroristen Uwe Mundlos geführt hatte. Dem Untersuchungsausschuss des Bundestages verriet man davon nichts. Nach SZ-Informationen wollte der Militärgeheimdienst Mundlos sogar als Informanten anwerben - erfolglos. Die Abgeordneten sind entsetzt.
Von Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Sie verwaltete das geraubte Geld und mietete die Fahrzeuge für die Morde: Beate Zschäpe war aus Sicht der Ermittler das Herz der Zwickauer Terrorzelle. Die Bundesanwälte wollen sie daher für alle Taten des Trios verantwortlich machen - auch wenn sie wohl nicht dabei war.
Von Hans Leyendeckermehr...
Beate Zschäpe mit Kopftuch, Uwe Mundlos mit Surfbrett, die drei Neonazis im Wohnmobil: Das Bundeskriminalamt veröffentlicht Ferienfotos des Zwickauer NSU-Trios und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Von Hans Leyendeckermehr...
Jahrelang konnten Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt unerkannt morden - nun räumt der ehemalige Innenminister Otto Schily (SPD) schwere Fehler bei den Ermittlungen zu einem Nagelbomben-Anschlag ein, den das Neonazi-Trio 2004 in Köln verübt haben soll. Schily hatte am Tag danach erklärt, dass es keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gebe.
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Das Versagen der Sicherheitskräfte im Fall der rechtsradikalen Zwickauer Terrorzelle wird immer offensichtlicher: Die Eltern des NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt geben an, dass sich ihr Sohn und Beate Zschäpe bereits im Frühjahr 2000 erstmals den Behörden stellen wollten.
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In Sachsen sitzt ein NPD-Politiker in dem parlamentarischen Ausschuss, der sich mit der Zwickauer Terrorzelle beschäftigen soll. Geschafft hat er das mit Hilfe der anderen Fraktionen - denn ohne den rechtsextremen Parlamentarier Arne Schimmer wäre das Gremium nicht zustande gekommen.
Von Antonie Rietzschelmehr...
Wie eng sind die Verbindungen zwischen rechtsextremer Partei und rechtsextremen Terroristen? Der stellvertretende NPD-Bundesvorsitzende Frank Schwerdt stand laut einem ARD-Bericht jahrelang mit mehreren mutmaßlichen Mitgliedern und Helfern der Terrororganisation Nationalsozialistischer Untergrund in Verbindung: Uwe Mundlos habe gar als Fahrer für ihn gearbeitet.
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13 Jahre lang lebten sie im Untergrund, legten sich Tarnnamen und falsche Identitäten zu: Die Mitglieder der Zwickauer Neonazi-Zelle wurden von Anwohnern sogar für gutverdienende Grüne gehalten. Beate Zschäpe wahrte die bürgerliche Fassade des Terrortrios. Sie soll gar vor rechter Gewalt gewarnt haben.
Von Hans Leyendeckermehr...
Ohne ihre Helfer aus der Szene hätten Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt wohl kaum so lange untergetaucht bleiben können. Nun hat die Anti-Terror-Spezialeinheit GSG 9 einen weiteren mutmaßlichen Helfer der rechtsextremen Zwickauer Neonazi-Zelle festgenommen.
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Holger G., der als mutmaßlicher Helfer der Zwickauer Terrorzelle verhaftet wurde, hat sich und den ehemaligen NPD-Funktionär Ralf Wohlleben offenbar schwer belastet. Über Jahre hinweg hätten die beiden dem Neonazi-Trio geholfen - auch mit Geld, schreibt der "Spiegel".
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Sie gab Pizza aus und auch mal eine Flasche Prosecco: Beate Zschäpe galt als nette Nachbarin. Jahrelang lebte sie mit Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos als Teil eines Terrortrios unauffällig in Zwickau - und narrte ihre Umgebung mit falschen Namen, falscher Vita und falscher Freundlichkeit.
Von Hans Leyendeckermehr...
Was hat die rechtsextremen Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in den Doppelsuizid getrieben? Eine Zeugenaussage wirft Licht auf die Motive der beiden Männer, die gemeinsam zehn Morde begangen haben. Weder diese Aussage noch der Obduktionsbericht werden jedoch die kursierenden Verschwörungstheorien beenden können.
Von Hans Leyendeckermehr...
Exklusiv
Arbeitete Beate Zschäpe zeitweise für einen Geheimdienst? Nach Informationen von sueddeutsche.de soll der Vater des mutmaßlichen Neonazi-Terroristen Uwe Mundlos vor längerer Zeit ein anonymes Schreiben erhalten haben, das solche Angaben enthält. Aus dem Brief geht offenbar auch hervor, warum die Rechtsextremistin den Deal mit dem Staat suchte.
Von Oliver Das Guptamehr...
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