Nur ein massiver Truppeneinsatz kann den Staat Mali sichern - davon ist UN-Generalsekretär Ban Ki Moon überzeugt. Gleichzeitig überrascht er mit einem ungewöhnlichen Vorschlag: Er fordert einen Kampfverband ohne UN-Mandat, der möglicherweise auch in Nachbaarstaaten eingreifen soll.
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Er war verantwortlich für die Attacke auf das algerische Gasfeld, bei der Dutzende Menschen starben: Jetzt haben tschadische Soldaten den gesuchten Terroristen Mokhtar Belmokhtar nach eigenen Angaben in Mali getötet.
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Der ranghohe Islamistenführer Abu Zeid ist offenbar in Mali getötet worden. Dies bestätigt ein Mitglied von al-Qaida. Der Terrorist Mokhtar Belmokhtar sei allerdings noch am Leben.
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Die in Kamerun entführte und nach Nigeria verschleppte siebenköpfige französische Familie ist wieder frei. Nigerianische Behörden hätten die Geiseln im Norden des Landes verlassen in einem Haus entdeckt, sagte ein ranghoher Beamter der kamerunischen Armee. Der Familie gehe es gut, sie sei nun in Obhut der nigerianischen Behörden.
mehr...Politicker
Die Entsendung dient nach Worten von US-Präsident Obama der Aufklärung und dem Informationsaustausch: Etwa 100 Militärangehörige hat die US-Regierung nach Niger geschickt, um Frankreich bei seinem Einsatz im Nachbarland Mali zu unterstützen.
Von Caroline Ischingermehr...
Der Sudan hat den Tschad als Drahtzieher der jüngsten Rebellenangriffe auf seine Hauptstadt gebrandmarkt und die Beziehungen zum Nachbarland abgebrochen.
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Die im Tschad verurteilten Mitarbeiter der Hilfsorganisation Arche de Zoé werden nach Frankreich abgeschoben. Damit entgehen sie dem Urteil, das sie zu acht Jahre Zwangsarbeit gezwungen hätte.
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Die ägyptischen Behörden gehen unter Berufung auf den arabischen Sender Al-Dschasira davon aus, dass die Entführer der deutschen Touristen aus dem Tschad kommen.
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Drei Wochen vor der Präsidentenwahl kommt das Land nicht zur Ruhe: Aus der Hauptstadt werden heftige Kämpfe gemeldet, zudem droht ein Konflikt mit dem Nachbarland Sudan. Frankreich hat seine 1200 Soldaten im Tschad in Alarmbereitschaft versetzt.
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Die Lage im Tschad spitzt sich weiter zu: Hunderte Rebellen sind in die Hauptstadt N'Djamena vorgerückt und dort mit Regierungstruppen zusammengestoßen. Nun beginnt die Evakuierung von Ausländern aus dem zentralafrikanischen Land.
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Seit Samstag hat die französische Armee rund 840 Ausländer aus dem Tschad ausgeflogen. Nach den heftigen Kämpfen am Wochenende blieb die Lage am Montag weitgehend ruhig.
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War es Nächstenliebe oder Geldgier? Die Staatsanwaltschaft im zentralafrikanischen Tschad wirft neun französischen Mitarbeitern einer Hilfsorganisation die versuchte Entführung von 103 afrikanischen Kindern vor.
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Eine Gruppe von Franzosen und Spaniern sitzt im Tschad in Haft, weil sie angeblich mehr als hundert Kinder entführen wollte. Die Vorwürfe dürften kaum zu entkräften sein.
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Im nordafrikanischen Tschad sind schwere Vorwürfe gegen einige europäische Helfer erhoben worden: Sie sollen versucht haben, mehr als hundert Kinder aus der Kriegsregion Darfur herauszuschmuggeln.
Von Arne Perrasmehr...
Frankreich hat die Auslieferung der sechs Franzosen beantragt, die im Tschad wegen versuchter Entführung von 103 Kindern zu jeweils acht Jahren Arbeitslager verurteilt wurden.
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Die im Tschad wegen Kindesentführung angeklagten Franzosen sind zu acht Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Die Mitarbeiter der Hilfsorganisation Arche de Zoe bestreiten die Vorwürfe.
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Mit großer Sorge beobachtet die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen die dramatische humanitäre Lage in der sudanesischen Provinz Darfur und im Tschad. Vier Jahre nach Beginn der Massaker in Darfur ist die Region demnach noch immer von Gewalt bestimmt. Fast zwei Millionen Menschen sind auf der Flucht.
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Die wegen versuchter Kindesentführung im Tschad verurteilten Mitarbeiter der französischen Hilfsorganisation Arche de Zoé sind wieder frei - nur wenige Stunden nach ihrer Begnadigung durch den tschadischen Präsidenten.
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Die Rebellen im Tschad geben ihren Angriff auf die Hauptstadt N'Djamena auf. Sie werfen den Franzosen vor, in die Kämpfe eingegriffen zu haben. Hunderte Zivilisten starben bei den Zusammenstössen.
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Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy ist am Sonntag überraschend in den Tschad geflogen, nachdem er offenbar schon vorher von seinem Amtskollegen in N'Djamena eine Zusage für die Freilassung von drei französischen Journalisten und vier spanischen Flug-Hostessen erreicht hatte.
Von Gerd Krönckemehr...
Die Armee des Tschad hat nach eigenen Angaben den Rebellen im Osten des Landes eine drastische Niederlage beigefügt. In den Wochen zuvor waren die Aufständischen auf dem Vormarsch.
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Meinung
Gemeinsam gegen die Islamisten in Mali: Unter dem Jubel der Bevölkerung dringen Truppen aus Frankreich und dem Tschad in den Norden des Landes vor und bekämpfen die Gotteskrieger. Doch damit ist die Krise nicht gelöst: Ein beträchtlicher Teil der Herausforderungen liegt in der Hauptstadt Bamako.
Ein Kommentar von Tobias Zickmehr...
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