Computerexperten haben abermals einen neuen Trojaner entdeckt. Die nach dem deutschen Mathematiker Carl Friedrich Gauß benannte Schadsoftware soll vor allem im Libanon und in Israel eingesetzt worden sein, um im staatlichen Auftrag Kontobewegungen auszuspähen.
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Wer Passwörter für Webseiten ungeschützt im Browser speichert, muss derzeit damit rechnen, dass ein Trojaner diese ausliest und an fremde Server schickt, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
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Der Traum jedes Papierverkäufers: Ein Trojaner reißt die Kontrolle von Firmendruckern an sich - und startet Massen-Druckaufträge in Unternehmen weltweit.
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Die Berliner Polizei warnt vor einem Angriff auf Online-Banking-Kunden, der über das Handy läuft. Betroffen sind Smartphones mit Android-Betriebssystem.
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Großangelegter Angriff auf Internetnutzer: Zahlreiche Werbebanner auf Städteportalen, Nachrichtenseiten und Jobbörsen wurden manipuliert, teilt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik mit. Kriminelle wollen damit offenbar vertrauliche Daten abgreifen.
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Selbst Befürworter der digitalen Überwachung wollten die Ausspähung der Bürger nur in Fällen schwerster Kriminalität erlauben, vor allem bei Terrorismus. Bayern hingegen hat das umstrittene Programm mehrmals eingesetzt - für Delikte, die diese Kriterien bei weitem nicht erfüllen.
Von John Goetz, Frank Müller und Hans Leyendeckermehr...
Auch der deutsche Zoll verwendete bei seinen Ermittlungen Spähprogramme. Allerdings soll es sich dabei nicht um den umstrittenen Fund des Chaos Computer Clubs, sondern um eigene Software-Entwicklungen handeln. Ihnen soll eine entscheidende Funktion des Bayern-Trojaners fehlen.
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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät Internetnutzern, ihre Computer auf die weitverbreitete Schadsoftware "DNS-Changer" zu überprüfen. Betroffene könnten sonst von März an Probleme bekommen, Webseiten aufzurufen.
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Mit einer "Plagiatssoftware" wollen Schulbuchverlage illegale Kopien ihrer Werke auf Schulcomputern aufspüren. Lehrervertreter sprechen von einem "Skandal". Sie drohen mit "Dienst nach Vorschrift" - und umfangreichen Bestelllisten an die Schulbehörden.
Von Tanjev Schultzmehr...
Spähen, lauschen, infiltrieren: Staatstrojaner verwandeln den privaten PC in eine staatliche Spionageanlage. Eine solche Computerwanze ist ein Hohn auf alles, was das Bundesverfassungsgericht zum Schutz der Privatheit geschrieben hat. Aber selbst das höchste Gericht ist an den Auswüchsen der staatlichen Schnüffelei nicht ganz unschuldig.
Ein Kommentar von Heribert Prantlmehr...
Legal, illegal, scheißegal - ist der alte Sponti-Spruch manchmal die Maxime von Behörden beim Kampf gegen das vermeintliche Böse? Die Wahrheit ist: In vielen Institutionen herrscht das blanke Chaos, werden Aufträge für sensible Software an Unternehmen aus dem Dunstkreis von Mitarbeitern vergeben. Über ein System, das längst zum Problem geworden ist.
Von John Goetz und Hans Leyendeckermehr...
Nachdem vor wenigen Tagen der Flashback-Virus für Schlagzeilen sorgte, entdecken Experten schon wieder Schadsoftware: Die beiden Varianten des "SabPub"-Trojaners sind für viele Nutzer zwar ungefährlich, die Zeit der Ruhe dürfte für Mac-Besitzer aber vorbei sein.
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So abgebrüht und witzig hat lange keiner das deutsche Neonazi-Milieu übertölpelt: Begeistert griffen die Besucher eines Rechtsrock-Konzerts in Gera zu kostenfreien T-Shirts mit martialischem Aufdruck. Doch nach dem ersten Waschgang gaben die Shirts ihre wahre Botschaft preis.
Von Marc Felix Serraomehr...
Lange hieß es, Macs seien für Schadprogramme nicht anfällig. Nun konnte der "Flashback-Virus" bis zu 600.000 Apple-Computer infizieren. Der US-Konzern hat angekündigt, an einer Lösung zu arbeiten - doch die findet sich längst im Netz.
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Seit kurzem ist nach Meldungen von Sicherheitsspezialisten ein neuer Trojaner in Umlauf, der Handys mit Symbian-Betriebssystem und "Series-60"-Oberfläche bedroht. Finger weg: "Doomboot.A" verbreitet sich demnach unter anderem über illegale Spiel-Kopien
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Iran, Israel sowie weitere Staaten im Nahen Osten werden Sicherheitsfirmen zufolge seit Monaten von einem neuen Trojaner angegriffen. Wer hinter dem Angriff steckt, ist unklar. Neu ist, dass im Programmcode persische Formulierungen auftauchen.
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Mit welchen Tricks Passwörter und Geheimzahlen ausspioniert werden - ein Überblick über die Methoden und Werkzeuge der Internet-Verbrecher.
Von Alexander Stirnmehr...
Wolfgang Schäuble will dem BKA Online-Durchsuchungen erlauben. Doch das Schnüffelwerkzeug der Behörden stößt schnell an seine Grenzen. "Den ultimativen Bundestrojaner gibt es nicht", weiß der Chaos Computer Club.
Von Christian Wölbertmehr...
Zahlreiche Computer in deutschen Ministerien, darunter auch das Kanzleramt, sind offenbar mit Spionageprogrammen aus China infiziert. Experten versuchen den Abfluss wichtiger Daten zu verhindern - doch die Angriffe dauern an.
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Die Politik ist sich einig: Nach der heftigen Kritik am Digitask-Spähprogramm soll der Staat die entsprechende Überwachungssoftware nun selbst entwickeln. Bundeskriminalamts-Chef Ziercke hatte zuvor eingestehen müssen, dass den Behörden wichtige Informationen über das verwendete Programm fehlten.
Von Susanne Höllmehr...
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