Seinen Ursprung hat das Trampolinturnen im Zirkus: Dort ließen sich die Artisten nach ihren Nummern ins Sicherheitsnetz fallen, dessen Sprungeigenschaften schließlich die Idee für spezielle Turngeräte lieferten. Als Erfinder gilt der US-amerikanische Turner George Nissen, der auch die ersten Trampoline - nach dem spanischen Wort für Sprungbrett - professionell herstellte. Olympisch ist Trampolinturnen oder Trampolinspringen seit dem Jahr 2000. Bei Wettkämpfen besteht eine Übung auf dem Trampolin aus zehn Sprüngen, die mit bis zu zehn Punkten bewertet werden. Geturnt werden jeweils eine Pflichtübung, bei der die Ausführung der vorgegebenen Übungsteile bewertet wird, und eine Kürübung, bei der Ausführung und Schwierigkeit der gezeigten Schrauben und Salti beurteilt werden. In London kämpfen 16 Männer und 16 Frauen um zwei Goldmedaillen.
Dong Dong ist Olympiasieger im Trampolinspringen, Naomi Flood fährt natürlich Kanu und das Badminton-Duo Bruce/Li verliert einen Kampf: Manche Olympiateilnehmer machen ihren Namen alle Ehre - doch wie überwand der Brite Paul Drinkhall seine Niederlage? Die schönsten Namen der Spiele in der Übersicht.
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