Der Todesschütze von Dachau ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Zudem stellte das Landgericht München II die besondere Schwere der Schuld fest. Im Januar 2011 hatte Rudolf U. einen Staatsanwalt während der Urteilsverkündung, erschossen. Inzwischen ist er schwerkrank, beide Beine wurden ihm amputiert.
Während des Prozesses löste sein Verhalten Befremden aus, bei der Urteilsverkündung fehlte Wahlverteidiger Maximilian Kaiser. Einen Tag nach dem Urteil gegen den Dachauer Todesschützen hat er nun Revision eingelegt.
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Höchststrafe für den Dachauer Todesschützen: Für den Mord an einem Staatsanwalt muss Rudolf U. lebenslänglich ins Gefängnis. Für Hinterbliebene und Kollegen, die bei der Tat dabei waren, ist das Geschehene immer noch unfassbar. Sie vermissen Reue bei dem schwerkranken Mann.
Von Gregor Schiegl und Susi Wimmermehr...
"Kaltblütig ermordet": Im Januar hat Rudolf U. im Dachauer Amtsgericht um sich gefeuert und dabei einen jungen Staatsanwalt tödlich getroffen. Nun ist er dafür zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht München II stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest.
Aus dem Landgericht von Anna Fischhabermehr...
Im Januar hat Rudolf U. im Dachauer Amtsgericht um sich gefeuert und dabei einen jungen Staatsanwalt tödlich getroffen. Nun ist er dafür zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht München II stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest.
Aus dem Landgericht von Anna Fischhabermehr...
"Kein herzloses Monster": Im Prozess gegen den Dachauer Todesschützen fordern Anklage und Pflichtverteidiger lebenslänglich. Die Witwe des getöteten Staatsanwaltes wendet sich direkt an den schwer kranken Angeklagten - und der entschuldigt sich bei der Familie seines Opfers.
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Der Psychiatrische Gutachter hat den Todesschützen von Dachau mehrere Stunden lang untersucht - und hält ihn für schuldfähig. Rudolf U. sei "absichtsvoll, dosiert, gesteuert und geplant vorgegangen".
Von Annette Ramelsbergermehr...
Rudolf U. ist angeklagt, im Dachauer Amtsgericht einen Staatsanwalt erschossen zu haben. Seine Freunde beschreiben ihn dennoch als einen herzlichen Menschen, der immer für seine Kumpels da war. Sie wollen nichts Schlechtes über ihn sagen und nur langsam stellt sich heraus: Rudolf U. hatte noch ein anderes Gesicht.
Von Annette Ramelsbergermehr...
Er hat einen Staatsanwalt erschossen, Mordgedanken hatte Rudolf U. aber offenbar schon zuvor. Laut einer Zeugin soll der Angeklagte im Dachauer Todesschützen-Prozess bereits 2008 gesagt haben, er werde irgendwann mit der Kalaschnikow ein Gericht stürmen.
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Eklat im Prozess gegen den Dachauer Todesschützen: Der Richter will Strafantrag gegen den Wahlverteidiger stellen. Der spricht von einem Justizskandal. Der Angeklagte spricht nun mit seinem ungeliebten Pflichtverteidiger - und lässt sich Leberkässemmeln bringen.
Von Annette Ramelsbergermehr...
"Ich habe den Staatsanwalt erschossen": Überraschend gesteht der Dachauer Todesschütze vor Gericht in München seine Tat - und räumt ein, dass er auch den Richter töten wollte. Als es um sein Motiv geht, wird der schwerkranke Angeklagte auf seinem Krankenbett laut.
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Nach wochenlangem Hin und Her beginnt in München der Prozess gegen den Todesschützen aus dem Dachauer Amtsgericht. Ohne den Angeklagten. Der schwerkranke Diabetiker Rudolf U. hat 80 Kilo abgenommen und ernährt sich nur von Schokolade und Chips. Das Landgericht will ohne ihn verhandeln, jetzt muss das Oberlandesgericht entscheiden, ob das geht.
Aus dem Landgericht von Anna Fischhabermehr...
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