In São Paulo sind Brasiliens Staatschefin Dilma Rousseff und Bundespräsident Joachim Gauck zusammengetroffen. Beide eint ihre Erfahrung mit Diktaturen und deren Aufarbeitung. Daneben ging es vor allem um die traditionell engen Wirtschaftsbeziehungen der Länder. Beide versicherten, daran arbeiten zu wollen - und zu müssen.
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Deutsche Konzerne werden einem Medienbericht zufolge immer öfter von chinesischen Hackern angegriffen. Und auch die Bundesregierung wurde demnach im vergangenen Jahr von ausländischen Nachrichtendiensten attackiert - mehr als tausend Mal.
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Die Krise bei Thyssen-Krupp trifft auch die Beschäftigten: Um sein Sparprogramm durchziehen zu können, streicht der Konzern 3000 Stellen in der Verwaltung, die Hälfte davon in Deutschland. Zudem will er seine Stahlwerke in den USA und Brasilien verkaufen. Eine schwere Niederlage.
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Gegen Niedriglohn und Ausbeutung: Menschen rund um den Globus demonstrieren am Tag der Arbeit für bessere Arbeitsbedingungen. Auch in Deutschland gehen die Menschen am 1. Mai auf die Straße. In Berlin rüstet sich die Polizei für mögliche Krawalle.
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Deutschland ist ein Land der Waffenproduzenten. Die Rüstungskonzerne verkaufen, was Armeen in Israel, Griechenland und sogar Libyen brauchen. Die tödliche Wertarbeit von EADS, Rheinmetall und Heckler & Koch
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Seine angeblichen Luxusreisen auf Kosten von ThyssenKrupp zwingen Jürgen Claasen zum Rückzug: Das Vorstandsmitglied des Konzerns übernimmt "bis auf weiteres" keine Aufgaben in dem Stahlkonzern mehr.
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Auf den 200. Geburtstag des Stahlkonzerns folgt der Kater: Massive Abschreibungen bescheren ThyssenKrupp einen Jahresverlust von fast 1,8 Milliarden Euro. Schuld sind schlechte Nachrichten aus Brasilien.
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Konzernchef Hiesinger greift bei Thyssen-Krupp durch, der halbe Vorstand wird ausgewechselt, drei Top-Manager müssen gehen. Damit ziehen Konzernchef und Aufsichtsrat die Konsequenzen aus diversen Kartell- und Korruptionsdelikten.
Von Klaus Ott, Essenmehr...
Die Übernahme des kanadischen Stahlherstellers Dofasco hätte gut in die Expansionspläne der ThyssenKrupp AG gepasst. Doch ein Gericht vereitelt nun den Plan.
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Deutschlands größter Stahlkonzern kauft von seinem Großaktionär Iran für rund 406 Millionen Euro rund 16,9 Millionen eigene Aktien. Aus Angst um einen uneingeschränkten Marktzugang sah sich der Konzern zu dieser Maßnahme gezwungen.
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Meinung
Es ist das letzte Mittel, wenn nichts anderes mehr geht. Thyssen-Krupp bietet allen Mitarbeitern, die Korruptionsfälle melden, eine Amnestie an. Dies zeigt: Offenbar vermutet man im Konzern noch viele weitere gesetzwidrige Vorfälle.
Von Caspar Bussemehr...
Der Stahlkonzern Thyssen-Krupp sucht die Whistleblower - und bietet ihnen Amnestie an. Vom Schienenkartell bis zum Autoblechkartell ließ sich das Unternehmen einiges zu Schulden kommen. Jetzt sollen Mitarbeiter illegale Absprachen melden. Dafür drohen ihnen dann keine Konsequenzen - zumindest nicht von Seiten des Unternehmens.
Von Caspar Busse und Klaus Ottmehr...
Die jahrelange Hängepartie mit bereits unterschriebenen und dann doch abgesagten Investoren-Verträgen ist vorbei: ThyssenKrupp verkauft den zivilen Teil der Hamburger Werft Blohm+Voss an den britischen Finanzinvestor Star Capital.
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Der ThyssenKrupp-Konzern kann sich nach einem Urteil eines niederländischen Gerichts fast keine Hoffnungen mehr auf eine Übernahme des kanadischen Konkurrenten Dofasco machen.
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Exklusiv
"Ich mache weiter, solange ich das kann und noch klar im Kopf bin": Berthold Beitz wird im September 100 Jahre alt - und denkt nicht ans Aufhören. Er will an der Spitze der Essener Krupp-Stiftung bleiben und keinen Nachfolgekandidaten nominieren. Auch zum Rücktritt von Aufsichtsratschef Cromme äußert er sich erstmals.
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Meinung
Der Rückzug war lange überfällig, Gerhard Cromme gibt bei Thyssen-Krupp seine Ämter auf. Zu tief war er verstrickt in die Korruptionsaffären und Milliardenverluste des Stahlkonzerns. Der nächste Schritt ist jetzt bei Siemens in München fällig.
Ein Kommentar von Caspar Bussemehr...
Lange war Gerhard Cromme einer der mächtigsten Industrieführer in Deutschland - jetzt ist das Vertrauen von Krupp-Partriarch Beitz aufgebraucht. Cromme muss seinen Posten als Aufsichtsratschef von Thyssen-Krupp räumen. Alle Blicke richten sich nun nach München: Ist Cromme für Siemens noch tragbar?
Von Thomas Fromm, Joachim Käppner und Klaus Ottmehr...
Exklusiv
Brisante Ermittlungen in der Schweiz: Ulrich Lehner soll neuer Chefaufseher bei Thyssen-Krupp werden. Dumm, dass Basler Staatsanwälte eine Millionenabfindung untersuchen, die er bei Novartis genehmigt hatte.
Von Thomas Fromm, Joachim Käppner und Klaus Ottmehr...
Noch thront oben der Kaiser, Berthold Beitz. Doch seine Zeit als Generalbevollmächtigter von Thyssen-Krupp läuft unweigerlich ab: Beitz muss sich Korruption und Misswirtschaft anrechnen lassen. Der Konzern sollte sich dringend von diesem Patriarchen befreien, wenn er überleben will.
Ein Kommentar von Caspar Bussemehr...
Korruption, Kartelle und ein 99-jähriger Patriarch an der Spitze: Eigentlich ein Wunder, dass die Geschäftspraxis von Thyssen-Krupp so lange funktioniert hat. Wenn der Konzern überleben will, muss sich einiges ändern.
Von Marc Beisemehr...
Ein Nachfolger steht fest: Ulrich Lehner wird im Stahlkonzern Thyssen-Krupp den langjährigen Aufsichtsratschef Gerhard Cromme beerben. Zuletzt war er selbst wegen einer Affäre um eine Millionen-Abfindung in die Kritik geraten.
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