Die Europäische Zentralbank hat versprochen, im Notfall unbegrenzt Staatsanleihen von Krisenländern aufzukaufen. Allerdings müssen die Regierungen dafür eine Bedingung erfüllen. Einige Notenbanker wollen das nach SZ-Informationen gern ändern. Damit käme es zu einer Aufweichung der Regeln.
Von Markus Zydra, Frankfurtmehr...
Showdown bei der Euro-Rettung: Länder wie Frankreich und Italien wollen den neuen Rettungsschirm ESM mit unbegrenzter Kraft ausstatten. Deutschland ist empört, denn das könnte sehr teuer werden. Doch der Druck, eine ultimative Lösung zu finden, ist groß.
Antworten auf die wichtigsten Fragen von Catherine Hoffmann und Markus Zydramehr...
Rettung ohne Euro-Austritt: Europäische Ökonomen schlagen neue Parallelwährungen für das klamme Griechenland vor. Währungen wie der Geuro, die Neue Drachme oder die Guldenmark sollen den Euro nicht ersetzen, sondern ergänzen. Wenn die EU ihre Finanzhilfen stoppt, könnten die Griechen schon im Juni mit Schuldscheinen bezahlen.
Von Simone Boehringermehr...
Thomas Mayer wird abberufen, David Folkerts-Landau übernimmt seinen Bereich. Dadurch verliert die Denkfabrik Deutsche Bank Research ihre Unabhängkeit. Experten kritisieren die neue Ausrichtung scharf. Sie erkennen immer mehr die Züge einer Investmentbank.
Von Harald Freiberger und Alexander Hagelükenmehr...
Griechenland, was nun? Ganz Europa bangt um das südeuropäische Land - und die vielen Milliarden Euro Hilfsgeld, die zur Rettung vor der Pleite geschickt worden sind. Welche Auswege es nun noch gibt.
mehr...
Euro-Bonds sind nach Ansicht von Bundeskanzlerin Merkel "nicht zielführend." Während Europa über Für und Wider gemeinsamer Anleihen streitet, legt sich Berlin quer: Beim morgigen Spitzentreffen mit Frankreichs Präsident Sarkozy werde das Thema nicht angesprochen. Die FDP droht mit dem Bruch der Koalition, sollte die Union von dieser Position abrücken.
mehr...
Wie gefährlich sind die Herabstufung der US-Staatsanleihen und die Schuldenkrise? Nun werden Warnungen vor Folgen für das Wirtschaftswachstum auch in Deutschland laut - Politiker und Notenbanker verhandeln, um einen Kurssturz an den Weltbörsen an diesem Montag zu vermeiden.
mehr...
Der Kurzzeit-Chef Utz Claassen hat bei Solar Millennium ein extrem üppiges Salär kassiert. Das empörte nicht nur die Öffentlichkeit, sondern beschäftigt nun auch die Staatsanwaltschaft: Sie ermittelt wegen Untreue gegen drei Aufsichtsräte der Erlanger Firma.
Von Markus Balser und Uwe Ritzermehr...
Immer neue, immer gigantischere Solarprojekte versprach Solar Millennium. Auch der Börsenprofessor Wolfgang Gerke rührte kräftig die Werbetrommel. Nun gerät er wegen umstrittener Geschäfte mit dem insolventen Skandalunternehmen in Erklärungsnot. Er fühlt sich hereingelegt.
Von Uwe Ritzer und Markus Balsermehr...
Griechenland bleibt eine Gefahrenzone: Es klemmt bei den Verhandlungen über einen Schuldenverzicht privater Gläubiger. Diese sollen auf mehr Schulden verzichten - dabei haben einige noch nicht einmal den eigentlich schon ausgehandelten Schnitt umgesetzt.
Von Harald Freiberger und Caroline Ischingermehr...
Eine Finanzmarkttransaktionssteuer nur in der Euro-Zone? Dieser Plan von Angela Merkel stößt nicht nur in der FDP auf Widerstand, sondern auch in ihrer eigenen Partei. Der politische Gegner springt der Kanzlerin bei: An mangelnden Mehrheiten müsse die Einführung der Börsenabgabe nicht scheitern, tönt SPD-Fraktionschef Steinmeier - die SPD sei dabei.
mehr...
Wie schlimm entwickelt sich die Weltwirtschaft 2012? IWF-Chefin Lagarde äußert große Sorgen, Finanzminister Schäuble beruhigt - die Euro-Krise ist längst nicht ausgestanden, befürchten allerdings auch führende Ökonomen. Die Deutsche Bank schaut vor allem auf ein Krisenland: Italien.
mehr...
Furcht vor der globalen Finanzschmelze: Die Europäische Währungsunion steht am Abgrund. Staaten kämpfen gegen die Schuldenlast, Banken stecken in Geldnot, Anleger flüchten aus dem Euro. Und jetzt? Ein Fünf-Punkte-Programm für den Weg aus der Krise.
Von Catherine Hoffmannmehr...
Thomas Mayer, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, über Finanzhilfen für Griechenland, warum sich Berlin nicht bereichert - und er alleine den Mittelmeerstaat nicht retten kann.
Interview: Melanie Ahlemeiermehr...
Die Notenbanken pumpen Billionen in die Wirtschaft - und schüren so die Furcht vor hohen Teuerungsraten. Doch die Sorgen sind übertrieben.
Von C. Hoffmannmehr...
Führende deutsche Ökonomen fürchten eine Teuerungsrate von vier Prozent. Außerdem: Hunderttausende Versicherte wechseln ihre Krankenkasse. Das Wichtigste in Kürze.
mehr...
Die Politik will den Euro schützen, "koste es, was es wolle". Aber lohnt sich die Verteidigung einer Währung? Etliche wünschen sich inzwischen die D-Mark zurück. Dabei gilt: Das gemeinsame Europa braucht eine gemeinsame Währung.
Ein Gastbeitrag von Thomas Mayermehr...
Erst Griechenland, dann Irland - und jetzt Portugal? Thomas Mayer von der Deutschen Bank wäre nicht überrascht, wenn Lissabon noch unter den Rettungsschirm schlüpfen würde.
mehr...
Er soll den Euro retten - und könnte neben der Europäischen Zentralbank eigenständig existieren: der Notfallfonds der EU. Doch die Ökonomen sind uneins, wie ein solcher Fonds ausgestaltet sein müsste.
mehr...
Gibt es demnächst einen zweiten Griechenland-Fall? An den Finanzmärkten spekulieren Anleger, ob Irland schon bald in den Rettungstopf der Euroländer greifen muss.
Von Helga Eineckemehr...
Video
Erst New York, dann Tokio, schließlich Frankfurt: Nach der Herabstufung Griechenlands brechen weltweit die Börsenkurse ein. Verzweifelt versucht die Politik, die Panik zu bändigen - zugleich wird der Druck auf die Banken erhöht, an der Hilfe mitzuwirken.
mehr...
Die US-Notenbank hat die Notbremse gezogen und völlig überraschend den Diskontzins gesenkt. Prompt schießen die Aktienkurse in die Höhe. Der amerikanische Dow Jones verbesserte sich zeitweise um mehr als ein Prozent.
Von Helga Eineckemehr...
Die gute Konjunktur beschert den Beschäftigten der Metallindustrie den höchsten Lohnzuwachs seit 1992. Gewerkschaft und Arbeitgeber haben sich in Baden-Württemberg auf 4,1 Prozent mehr Lohn geeinigt - und so einen bundesweiten Arbeitskampf abgewendet.
Von Dagmar Deckstein und Sybille Haasmehr...
Hinweis: Die Angabe der E-Mail-Adresse dient nur zum Versenden sowie dazu,
den Empfänger zu informieren. Die Adressen werden nicht für Werbe- oder andere
Zwecke verwendet.