Viele Organisationen kritisieren Fonds, die in Agrarrohstoffe investieren, als "Spekulanten des Todes". Die Wissenschaft kann solche Vorwürfe allerdings nicht bestätigen: Studien haben ergeben, dass Indexfonds nach aktuellem Wissensstand nicht für Hungerkrisen verantwortlich gemacht werden können.
Ein Gastbeitrag von Thomas Glauben und Ingo Piesmehr...
Die Gästeliste der Geburtstagsparty des Deutsche-Bank-Chefs muss veröffentlicht werden - das hat Verbraucherschützer Thilo Bode erkämpft. Im Interview erklärt der Foodwatch-Chef, warum er sich nach der Lebensmittelindustrie nun den Banker vorknöpft.
Interview: Bastian Brinkmannmehr...
Foodwatch-Chef Thilo Bode über riskante Lebensmittel, die Tricks der Nahrungsmittelproduzenten und - den verlorenen Kampf um die Ampelkennzeichnung.
Interview: Silvia Liebrich und Hans von der Hagenmehr...
Thilo Bode ist Leiter der Berliner Organisation Foodwatch. Er beklagt mangelnde Transparenz auf dem Lebensmittelmarkt und die Passivität der Verbraucher.
Von Marten Rolffmehr...
Foodwatch-Chef Thilo Bode macht Finanzinvestoren wie die Deutsche Bank für den Hunger in der Welt verantwortlich und fordert: Der Handel mit Nahrung muss eingeschränkt werden. Der Wirtschaftsethiker Ingo Pies hält das für den falschen Weg. Ein Streitgespräch
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Spekulanten tragen eine Hauptschuld daran, dass viele Menschen heute Hunger leiden. Das sagt Thilo Bode, Geschäftsführer von foodwatsch. Der Wirtschaftsethiker Ingo Pies ist da ganz andere Meinung. Ein Streitgespräch.
Von Andrea Rexermehr...
Sie wollen nicht für den Welthunger verantwortlich sein: Immer mehr Geldhäuser beenden deshalb ihre Spekulationen mit Nahrungsmitteln. Neuester Aussteiger ist die Landesbank Berlin. Nun wächst der Druck auf die Deutsche Bank - doch die ziert sich nach wie vor.
Von Andrea Rexer, Frankfurtmehr...
Rückzug aus umstrittenen Geschäften: Das zweitgrößte deutsche Geldhaus wirft Grundnahrungsmittel aus seinen Anlageprodukten. Die Commerzbank will sich nicht mehr dem Vorwurf aussetzen, sie verdiene am Hunger der Menschen in armen Ländern. Die Verbraucherlobby Foodwatch fordert nun, dass sich auch andere große Banken ein Beispiel daran nehmen.
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Ein Blog veröffentlicht Dokumente zu Angela Merkels Ackermann-Einladung aus dem Jahr 2008. Wer damals im Kanzleramt zu Gast war, ist zwar längst bekannt. Interessant aber ist das Schreiben eines Regierungsdirektors aus der für die Wirtschaft zuständigen Abteilung 4.
Von Nico Fried, Berlinmehr...
Seine Schnitzel waren sogar schon Thema in einem Gerichtsverfahren. Ulrich Kerz kocht seit elf Jahren für Kanzlerin Merkel. Er weiß, was die Mächtigen dieser Welt gerne essen.
Von Nico Fried, Berlinmehr...
Zweieinhalb Würfel Zucker in einer Tasse Tee: Der Babynahrungshersteller Hipp ist von Tausenden Verbrauchern zum größten Etikettenschwindler gewählt worden. Der Konzern hat auf den Druck reagiert.
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"Light", "gut für das Immunsystem", "ohne Geschmacksverstärker": In der Parallelwelt der industriell hergestellten Nahrung hat kaum eine Formulierung die Bedeutung, die der Laie sich vorstellt. Viele Ausdrücke sind mehr oder weniger ausgeprägte Mogeleien. Ein Etiketten-Dolmetscher.
Von Berit Uhlmannmehr...
Mehr Fett und Zucker als eine Schokotorte: Die Online-Abstimmung der Verbraucherschützer von Foodwatch hat ein klares Ergebnis. Die User kürten das Marketing für die Milchschnitte zur dreistesten Werbelüge. Foodwatch attackiert deswegen nun den Deutschen Fußball-Bund, der sich vom Hersteller Ferrero sponsern lässt.
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Umdenken in der Finanzbranche: Die Deka-Bank will sich aus dem Spekulationsgeschäft mit Grundnahrungsmitteln zurückziehen. Die Deutsche Bank hatte sich unlängst ähnlich geäußert.
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Banken zocken gerne mit Nahrungsmitteln. Sie wissen: Gegessen wird immer. Doch die Spekulanten treiben die Preise für Rohstoffe wie Weizen in die Höhe. Verbraucherschützer fordern deshalb, dass zumindest die Deutsche Bank aus dem Geschäft mit Nahrungsmitteln aussteigt. Institutschef Ackermann signalisierte zunächst Gesprächsbereitschaft - sein Nachfolger sieht das anders.
Von H. Freiberger, A. Hagelüken und C. Hulverscheidtmehr...
Vermeintlich fettarmes Hackfleisch, mit Wasser und Mehl gestreckt, ist nicht der einzige Fall von Verbrauchertäuschung. Wer sich gesund ernähren will, tappt leicht in Fallen der Lebensmittelindustrie. Über versteckte Fette, getarnte Zuckerbomben und Obst in winzigen Mengen.
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Fleischkonsum, "functional food", Geschmacksverstärker, Formfleisch und andere Grausamkeiten: Neue Bücher regen an zum Nachdenken über unsere ekelhafte Lebensmittelindustrie.
Von Petra Steinbergermehr...
Video
Foodwatch-Gründer Thilo Bode über Gefährdung durch Lebensmittel, Südtiroler Bauernbrot aus Hannover - und die Finanzierung seiner Organisation.
Interview: S. Liebrich u. H. v. d. Hagen; Video: I. Wagner u. M. Kammermayermehr...
Jedes fünfte Kind ist zu dick, weil es zu viel Süßes und Fastfood konsumiert - betroffen sind vor allem sozial schwache Familien.
Von Kristina Läskermehr...
Verbraucherminister will es den Herstellern aber freistellen, das britische Farbsystem zur Kennzeichnung des Nährwerts zu verwenden.
Von Silvia Liebrich und Daniela Kuhrmehr...
Die deutschen Landwirte wehren sich mit aller Macht gegen die von den Supermarktketten erzwungene Senkung der Milchpreise. Der Verbandspräsident der Landwirte, Gerd Sonnleitner, formuliert scharf - und wirft den Einzelhandelskonzernen Marktmissbrauch und "Raubtierkapitalismus" vor.
Von Claus Hulverscheidt und Michael Bauchmüllermehr...
Nach langem Widerstand will sich der Verbraucherschutz-Minister für eine farbliche Kennzeichnung von Lebensmitteln einsetzen. Ein "absurder Plan" sagen Kritiker.
Von Daniela Kuhrmehr...
Der Einzelhandel macht Druck auf die Landwirte: Weil Aldi den Milchpreis deutlich gesenkt hat, müssen andere Ketten nachziehen. Der Bauer ist sauer und antwortet mit Boykottandrohungen - ein Zeichen der Hilflosigkeit.
Von Daniela Kuhrmehr...
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