Die Energiewende in Deutschland braucht Investitionen. Nun zeigt ein amerikanisches Unternehmen Interesse am größten Netzbetreiber Deutschlands, Tennet. Wirtschaftsminister Rösler ist für Gespräche offen.
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Zu wenig Strom durch die Energiewende? An den Weihnachstagen war das Gegenteil der Fall. Weil viel zu viel Energie im Netz übrig war, gab es den Strom nicht nur gratis: Wer etwas abnahm, bekam sogar noch Geld dafür.
Von Michael Bauchmüller, Berlinmehr...
Ungemütliche Tage für die Stromversorger: Weil in den kommenden Tagen ungewöhnlich viel Windenergie ins deutsche Netz strömt, befürchten die Betreiber der norddeutschen Leitungen eine Überlastung. Deshalb müssen erstmals in diesem Winter in Deutschland Reservekraftwerke ans Netz.
Von Michael Bauchmüllermehr...
Ein windiger Plan: Wo Atomkraft fehlt, soll vor allem Windkraft einspringen. Doch der Wind weht im Norden, Strom fehlt im Süden. Deutschland ist bisher schlecht vernetzt. Die Bundesregierung präsentiert nun, wie sich das ändern soll.
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Es ist ein Kampf. Ein Kampf der Philosophien. Nord gegen Süd, Bremen gegen Bayern: Hafenstädte wie Bremerhaven warten auf den Bau von Windparks auf hoher See. Doch ein Streit in der Bundesregierung bedroht den Plan - CSU-Ministerin Aigner reitet die Attacke.
Von Michael Bauchmüller, Berlinmehr...
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Die Bundesregierung will die Energiewende schnell umsetzen und Windparks ans Stromnetz anbinden. Wenn Seekabel zu spät fertig werden, sollen Stromkunden haften. Verbraucherministerin Aigner passt das nicht, sie hält das Gesetz auf. Hinter dem Streit könnte mehr stehen als nur Verbraucherschutz - nämlich die Interessen von Aigners Heimat.
Von Michael Bauchmüllermehr...
Die Kanzlerin fürchtet um ihr Prestigeprojekt: Der Netzausbau lahmt und droht, die Energiewende zum Fiasko werden zu lassen. Die Betreiber übergeben Merkel nun einen Plan. Darin rechnen sie mit Kosten von etwa 20 Milliarden Euro.
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Exklusiv
Der Strom ist sicher, sagt das Wirtschaftsministerium in einem internen Papier - und am gleichen Tag gehen in München die Lichter aus. Mit der Energiewende ist die Angst gewachsen, dass es zu einem bundesweiten Blackout kommen könnte, wenn an einem widrigen Wintertag zu wenig Ökostrom produziert wird. Doch noch mehr Sicherheit könnte für die Kunden teuer werden.
Von Michael Bauchmüller, Berlinmehr...
In 100 Tagen durch ganz Deutschland - das scheint offenbar das Ziel von Peter Altmaier bei seiner Ernennung als Umweltminister gewesen zu sein. Radelnd durch Berlin, strampelnd im Ruhrpott oder wandernd an der Nordsee: Kaum eine Foto-Gelegenheit, die der CDU-Politiker ungenutzt lässt.
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Der Bund Naturschutz gibt den Konzernen die Schuld an den zunehmenden Kosten für Elektrizität, die Stadtwerke der EEG-Umlage.
Von Robert Stockermehr...
Strom soll fließen: Die Regierung möchte notfalls per Gesetz Stilllegungen von Kraftwerken verhindern. Dafür könnten die Energiekonzerne eine "angemessene Entschädigung" bekommen. Verbraucherschützer sind wenig begeistert.
Von Michael Bauchmüller, Berlinmehr...
Die Energiewende macht's nötig: 3800 Kilometer neue Stromleitungen müssen in den kommenden Jahren gebaut werden. Nur wo? Die vier großen Netzbetreiber haben nun ihre Ausbaupläne vorgestellt.
Mit interaktiver Karte. Von Oliver Klasenmehr...
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Ein Pfeiler des schwarz-gelben Energiekonzepts wankt: Die Anbindung von Offshore-Windparks im Meer bringt Netzbetreiber an die Grenzen ihrer Ressourcen. Das erste Unternehmen hat einen Brandbrief an die Bundesregierung geschrieben und fleht um Hilfe.
Von Michael Bauchmüller, Berlinmehr...
Wenn wir die Energiewende schaffen wollen, müssen wir das Stromnetz ausbauen, sagen die Energieversorger. Und während die einen noch gegen eine Erweiterung protestieren, entwerfen die anderen bereits alternatives Design für Masten.
Von Georg Etscheitmehr...
Der neue Atomausstieg ist da: 2022 soll der letzte Meiler vom Netz. Doch der Beschluss der schwarz-gelben Koalition wirft neue Fragen auf: Wie könnte das Modell eines Reserve-Reaktors funktionieren? Was passiert mit der Brennelementesteuer? Und gibt es auch ohne Atomkraftwerke genug Strom? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
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Der europaweite Frost lässt den Bedarf an Gas sprunghaft steigen und stellt den Energiekonzern Gazprom vor ernste Probleme. Ende vergangener Woche kam in Deutschland ein Drittel weniger Gas aus Russland an als gewöhnlich. Die Engpässe spüren die Deutschen nicht - noch nicht.
Von Silvia Liebrich und Hans-Willy Beinmehr...
Nach Fukushima kam der Kurswechsel: Vor einem halben Jahr trat das novellierte Gesetz zum Atomausstieg in Kraft, den die Regierung nach der Atomkatastrophe in Japan beschloss. Doch was ist bisher passiert? Gibt es genug Strom oder importiert Deutschland? Drohen Blackouts? Was kostet die Energiewende? Steigen die Preise? Fragen und Antworten.
Von Hannah Beitzermehr...
Es könnte alles so gut laufen: Die Photovoltaikanlage ist installiert, der Herbst ist sonnig. Doch der umweltfreundliche Ökostrom will nicht fließen. Die Leitungen in einem Ort im Landkreis Ebersberg sind einfach zu schwach. Bis der Energiekonzern nachbessert, kann es jedoch noch eine Weile dauern.
Von Barbara Moosermehr...
Die Chinesin Yihe Zhang arbeitet in den nächsten Tagen durch, damit ihre deutschen Kollegen Weihnachten genießen können. Sie freut sich derweil auf ein anderes Fest.
Von Hans-Willy Beinmehr...
Erst Vattenfall, jetzt Eon: Zwei der vier großen Stromkonzerne trennen sich von ihren Netzen. Die "Deutsche Netz AG" rückt damit in weite Ferne.
Von M. Hesse u. M. Bauchmüllermehr...
In Deutschland bricht nach einem Jahrzehnt das Energiekartell des Quartetts RWE, Eon, Vattenfall und EnBW auseinander. Purzeln jetzt die Preise?
Ein Kommentar von Markus Balsermehr...
Der deutsche Ingenieur Gotthard Lerch soll an einer Urananreicherungsanlage für Libyen mitgearbeitet haben. Nun wird er rechtskräftig verurteilt.
Von Hans Holzhaidermehr...
Einigung nach zähen Verhandlungen: Der schwedische Vattenfall-Konzern verkauft seine deutschen Stromfernleitungen nach Angaben aus Verhandlungskreisen an den belgischen Netzbetreiber Elia.
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Die CSU peilt den Ausstieg aus der Kernkraft im Jahr 2022 an, auch Kanzlerin Merkel begrüßt diesen Zeitplan. Nur im Ausland regt sich Kritik: Nach Ansicht der internationalen Energieagentur könnte Deutschland damit die europäische Versorgungssicherheit aufs Spiel setzen.
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"Eine sichere Versorgung ist ernsthaft gefährdet": Die Stillegung älterer Kraftwerke versetzt die Betreiber der deutschen Stromnetze in Alarmbereitschaft - vor allem während der Wintermonate befürchten sie schwerwiegende Versorgungsengpässe.
Von Michael Bauchmüller und Mike Szymanskimehr...
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