Das koreanische Wort Taekwondo steht für Fuß (Tae), Faust (Kwon) und Weg (Do). Die asiatische Kampfsportart dient ursprünglich dazu, sich ohne Waffen selbst zu verteidigen. Im Wettkampf geht es darum, den Gegner entweder durch K.O., durch Aufgabe oder nach Punkten zu besiegen. In drei Runden à zwei Minuten versuchen die Athleten und Athletinnen, den Gegner so oft wie möglich am Kopf oder Oberkörper mit Fuß oder Faust zu treffen. Als Kampfform blickt Taekwondo auf eine 2000 Jahre alte Geschichte zurück, ist aber erst seit Mitte des vorigen Jahrhunderts als Sportart anerkannt. Olympische Disziplin ist es seit 2000. Bei den Olympischen Spielen in London kämpfen Frauen und Männer in verschiedenen Gewichtsklassen um acht Goldmedaillen.