"Lasst uns dem Norden helfen, indem wir seine Produkte essen": Im März verspeiste der Moderator einer japanischen Morgensendung Lebensmittel aus Fukushima. Jetzt wurde bei ihm Blutkrebs diagnostiziert.
Spannende Mehrteiler, ein skandalträchtiger Rapper, dessen Auszeichnung für Aufruhr sorgt, ein peinlicher Versprecher und Thomas Gottschalk, der zum allerletzten Mal "Wetten,dass..?" moderiert. Was das Fernsehen den Zuschauern im vergangenen Jahr vorsetzte. Die TV-Highlights 2011.
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Carolin Gasteiger
Nun haben also auch "Joko und Klaas" ihre eigene Abendshow auf Pro 7. Was wurde aus den anderen Viva- und MTV-Moderatoren unserer Jugend: Mola, Milka, Heike, Charlotte und wie sie alle hießen? Wer machte Karriere, wer wurde abgesägt - und wer ist Ihr Favorit? Stimmen Sie ab!
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Nackte Tatsachen, handgreifliche Politiker und Witze von TV-Moderatoren, die den Dalai Lama verzweifeln lassen: Das Jahr 2011 hatte jede Menge Fernseh-Pannen zu bieten. Die besten Ausschnitte im Video.
"Der sitzt ja dauernd im Knast", sagte Moderator Günther Jauch in seiner Quizsendung "Wer wird Millionär" über Ex-Boxer René Weller. Dieser fühlte sich beleidigt und forderte Schmerzensgeld. Zu Unrecht, wie nun ein Gericht befand.
Thomas Gottschalk hat zugegeben, dass er noch nie seinen Namen gegoogelt hat - aus Angst, sich ärgern zu müssen. Eine Stichprobe ergibt etwa 444.000 Treffer. Eine Auswahl.
Ein brasilianischer TV-Moderator soll Morde in Auftrag gegeben haben: Die Polizei geht davon aus, dass er und seine Leute grausige Fakten für eine TV-Show geschaffen haben.
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S. Schoepp
Kompetent, populär, glaubwürdig? Fernsehmoderatoren wie Tom Buhrow sind keine Beamten. Trotzdem ist bei ihren Nebentätigkeiten mehr Transparenz nötig.
Von
Hans Leyendecker
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Jauch talkt bald wieder, Schmidt wechselt wieder - und Gottschalk macht's wieder alleine: Das Moderatorenkarussell ist abermals in voller Fahrt. Von wem lassen Sie sich am liebsten in den Schlaf befördern? Stimmen Sie ab über Deutschlands Schwafelgeschwader.
Die ARD-Intendanten kippen bei einem Treffen in München einen neuen Plan für Harald Schmidt - und mögen Günther Jauch.
Von
Hans-Jürgen Jakobs und Claudia Tieschky
Im Vergewaltigungs-Prozess gegen Andreas Türck wird ein Freispruch erwartet - gestraft sind der Moderator und das fragliche Opfer so oder so.
Von
Detlef Esslinger
Aus nach nur zwei Jahren: Johannes B. Kerner steigt Medienberichten zufolge bei seinem eigenen Sat1-Magazin aus. Die letzte Sendung soll im Dezember laufen.
Erst ein unwürdiger Intendanten-Abgang, dann ein Tanz für den tschetschenischen Präsidenten durch das Fernsehballett: Beim Mitteldeutschen Rundfunk folgt ein Skandal auf den nächsten. Nun ist schon wieder ein seltsamer Vertrag aufgetaucht.
Von
Christiane Kohl
Bald feiert Karl-Theodor zu Guttenberg seinen 40. Geburtstag. Ob er sich freut, dass er so jung zu filmischen Ehren kommt? Geplant ist ein Streifen über das Leben des gefallenen Politstars, der nach der Affäre um seinen nunmehr aberkannten Doktorgrad mittlerweile in den USA lebt. Doch Hollywood ist fern. Als Vorbild dienen die Satiren "Schtonk!" und "Kir Royal".
Von
Katharina Riehl
Passende Ausbildung, großes Engagement, überzeugendes Auftreten - viele Faktoren beeinflussen das berufliche Fortkommen. Aber nicht alles lässt sich planen: Erfolgreiche Menschen haben auch ein gutes Gespür für Chancen, die ihnen das Leben bietet - und greifen im richtigen Moment zu. Doch wie macht man sich den Zufall zum Verbündeten?
Der deutsche Fernsehalltag sieht heute so aus: Wenn zwei Männer mit ihren Penissen Klavier spielen, sitzt jeder vierte Zuschauer davor, obwohl es ihm in aller Regel nicht wirklich gefällt. Stattdessen sieht er mit Angstlust zu, mit geneigter Abwehr und Freude am Ekel. Pauschale Fernsehkritik ist die pauschale Selbstbestrafung des Publikums für die geliebte Verblödung.
Ein Gastbeitrag
von Roger Willemsen
Noch drei Sendungen mit Gottschalk, dann geht "Wetten, dass..?" in eine Sonderpause: Der künftige ZDF-Intendant Thomas Bellut hat jetzt offiziell bestätigt, dass sein Nachfolger erst Mitte 2012 antreten soll - um nicht im Schatten des Übermoderators zu stehen. Wer es wird? Der baldige Senderchef spricht über zwei altbekannte Favoriten.
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Mysteriöser Auftritt mit Sonnenbrille: Erstmals seit dem Tod seines Sohnes war der libysche Machthaber Gaddafi wieder im Staatsfernsehen zu sehen - dem Anschein nach gesund und wild gestikulierend. Offen ist, ob die Aufnahmen aktuell sind.
Aufsehenerregender Schlagabtausch beim Prozess gegen den TV-Moderator: Die Verteidigung unterbricht nach wenigen Minuten barsch das Plädoyer der Staatsanwaltschaft - und beantragt den Ausschluss der Öffentlichkeit. Der Ankläger hatte einen intimen Chat mit dem mutmaßlichen Opfer öffentlich gemacht, "um Kachelmann bloßzustellen".
Von
Hans Holzhaider, Mannheim
Untersucht hat der psychiatrische Sachverständige den TV-Moderator nie, nun muss er dessen Schuldfähigkeit beurteilen - und stützt sich dabei auch auf die Angaben von Kachelmanns Geliebten.
Gesucht ist ein aussichtsreicher Kandidat der Republikaner bei der Präsidentschaftwahl 2012, doch Amerikas Rechte hadert mit ihrem Personal: Lau und lustlos wirkt der Aufmarsch der Konservativen, ein knappes Dutzend potentieller Obama-Herausforderer hat schon abgesagt - und die Verbliebenen kommen nicht mal bei den eigenen Leuten gut an.
Von
Christian Wernicke, Washington
Beim dritten Anlauf gewinnt Barbara Schöneberger im TV-Promi-Quiz "Wer wird Millionär?" Sie ist die dritte Prominente überhaupt, die alle Fragen bei Günther Jauch richtig beantworten kann. Ihr nächstes Kind möchte sie so nennen wie die Millionen-Antwort.
Das Mannheimer Landgericht urteilt "im Zweifel für den Angeklagten" und spricht Jörg Kachelmann vom Verdacht der Vergewaltigung frei. Im Gerichtssaal löst das spontane Beifallsstürme und Jubelschreie aus. In ihrem Urteil kritisieren die Richter jedoch Johann Schwenn, den Verteidiger des Wettermoderators. Der schießt zurück.
Wahrheit und Talk-Wahnsinn: Bei ARD-Moderatorin Maischberger hält Kachelmann-Kritikerin Alice Schwarzer ihr persönliches Schlussplädoyer - und treibt den anwesenden Richter in die Verzweiflung.
Eine Nachtkritik von
Johanna Bruckner