Geht die Bundeswehr, sieht's düster aus: Vor allem in den strukturschwachen Regionen fürchtet man die Folgen der Wehrreform. Zehn Standorte seien im Freistaat in Gefahr, glaubt die bayerische SPD. Doch die Genossen haben auch eine Idee, wie den ländlichen Regionen zu helfen ist.
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Mike Szymanski
Erding hat es hart getroffen. Der Bundeswehrstandort wird fast komplett aufgelöst. Doch von einem Treffen mit Ministerpräsident Seehofer kommt Erdings Bürgermeister Gotz mit guten Nachrichten zurück: Er hat eine Zusage für einen Kreuzungsbahnhof - und möglicherweise Neuigkeiten zur dritten Startbahn. Doch nicht alle Teilnehmer interpretieren die Aussagen Seehofers gleich.
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Antonia Steiger, Matthias Vogel und Florian Tempel
Tiefe Einschnitte bei der Bundeswehr: Verteidigungsminister de Maizière streicht alleine in Bayern 20.000 Dienstposten. Drei Standorte werden komplett aufgelöst, zahlreiche Stützpunkte drastisch zusammengeschrumpft. Die Staatsregierung fordert bereits Hilfen für betroffene Kommunen.
Mit Grafik.
Die Bundeswehrreform - ein Flickwerk ohne sicherheitspolitische Grundlage: Ministerpräsident Kurt Beck stänkert gegen die Pläne zum Umbau der Truppe und drängt den neuen Verteidigungsminister de Maizière zu Korrekturen.
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Nico Fried
Nach der Opposition attackiert ein Marineoffizier den Minister. Viele fragten sich, ob sie ihm noch vertrauen könnten. Indes sorgt ein Bericht über den neuen Kapitän der "Gorch Fock" für Wirbel.
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Lässig und selbstbewusst stellt sich Verteidigungsminister Guttenberg den Fragen - doch seine Antworten können die Zweifel nicht beseitigen
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Peter Blechschmidt
Altkanzler Helmut Schmidt greift Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg scharf an. Die Entlassung des Kapitäns sei verfrüht und "gegen die Regeln". Berichten zufolge könnte die Bundeswehr schon lange über Missstände auf dem Schiff Bescheid gewusst haben.
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Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses fordert den Rücktritt von Franz Josef Jung. Selbst die Union will den Minister in einem Untersuchungsausschuss sehen. Doch die Kanzlerin hat "unverändert Vertrauen" zu ihm.
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Gealbert und geschimpft wird immer - aber manche Sätze sind unvergessen: die denkwürdigsten Ausrutscher aus mehr als 60 Jahren Bundestag. In Bildern.
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Auch wenn Kanzlerin Merkel von "unverändertem Vertrauen" gegenüber Minister Jung spricht: Bis zu seiner erneuten Erklärung gehen die Spekulationen über seinen Rücktritt weiter.
Attacke gegen die Bundesregierung: In seiner Rede auf dem SPD-Parteitag geißelt Fraktionschef Steinmeier die "Klientelpolitik" von Schwarz-Gelb. Geschenke für Gutverdienende würden auf Pump finanziert.
Während viele Genossen Sigmar Gabriels Fundamentalkritik am Zustand der SPD teilen, widersprachen einige dem designierten SPD-Chef heftig.
Von
Susanne Höll, Berlin
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Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses fordert den Rücktritt von Franz Josef Jung. Selbst die Union will den Minister in einem Untersuchungsausschuss sehen.
Rohe Schweineleber und Rollmöpse mit Frischhefe: Die Bundeswehr will den Skandal um grausige Aufnahmerituale in der Mittenwalder Kaserne untersuchen.
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P. Blechschmidt und H. Effern
Herber personeller Umbruch in politisch schwierigen Zeiten: Bayern-SPD zieht ohne Renate Schmidt, Otto Schily, Ludwig Stiegler und Walter Kolbow in die Wahl.
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Andreas Roß
Der frühere Serbenführer Karadzic boykottiert seinen Prozess, Ypsilanti zieht sich aus dem SPD-Bundesvorstand zurück und Israel fliegt einen Angriff im Gaza-Streifen.
Der linke Flügel der SPD feiert die Öffnung zur Linken als "Quantensprung". Andere befürchten hingegen, dass die Partei damit langfristig ihren eigenen Abstieg zementiert.
Forderungen von allen Seiten an die neue Parteiführung: Vor allem beim Thema Linkspartei scheiden sich die Geister innerhalb der SPD. Fraktionsvize Poß will eine Zusammenarbeit in Hessen, der rechte Flügel hofft auf Steinmeier.
Die hessische SPD-Abgeordnete Dagmar Metzger will Andrea Ypsilanti bei einer Tolerierung durch die Linkspartei nicht zur Ministerpräsidentin wählen. Damit bringt sie die Landeschefin in eine schwere Bredouille.
Die Regierungsbildung in Hessen sorgt in der SPD weiter für erbitterten Streit, auch wenn die Parteilinke SPD-Chef Beck den Rücken stärkt und die hessischen Sozialdemokraten Andrea Ypsilanti stützen. Auch die Grünen sind in Hessen gegen ein Techtelmechtel mit der Linken.
Großbritanniens Konservative wollen die EU-Reform blockieren, Obamas Tibet-Politik wird kritisiert, und die Aufregung um Bundesbanker Sarrazin hält an.
Die Linkspartei hat es doch noch geschafft, einen Bundestags-Vizepräsidenten zu bekommen. Petra Pau heißt die erfolgreiche Kandidatin. Zuvor war Lothar Bisky viermal durchgefallen.
Der Rheinland-Pfälzer Bundestagsabgeordnete Gert Winkelmeier ist Mitbesitzer eines Hauses in Neuwied, in dem Prostituierte arbeiten. Das schlug hohe Wellen. Jetzt zog Winkelmeier die Konsequenz.
Von
Robert Roßmann