Er thematisierte in seiner Show den Irrsinn des US-Wahlkampfs und wollte South Carolina als Senator vertreten: Stephen Colbert mischt sich gern ein. Nun macht der TV-Star Wahlkampf für seine Schwester Elizabeth. Ihr Gegner ist ein reuiger Ehebrecher.
Von Matthias Kolbmehr...US-Blog
In seiner Show kommentiert er den Polit-Irrsinn, mit einer eigenen Lobbygruppe hat der US-Satiriker die absurden Regeln der Wahlkampffinanzierung offengelegt. Nun will Stephen Colbert mit der Hilfe seiner Fans in die Politik einsteigen. Sein Argument: Der Senat braucht dringend noch mehr weiße Männer.
Von Matthias Kolb, Washingtonmehr...US-Wahlblog
Selten war Satire politisch so brisant. Lobbyisten in den USA sind seit einem heiklen Urteil kaum noch Grenzen gesetzt - der berüchtigte Comedian Stephen Colbert interpretiert den Ausverkauf der Demokratie bitterböse: "Geld ist Redefreiheit", verkündet er. "Ich akzeptiere Visa, Mastercard und American Express."
Von Moritz Kochmehr...
"Gottes Gnade hat mich gerettet": Mark Sanford war als Ehebrecher überführt und politisch am Ende. Nun ist dem Republikaner aus South Carolina die Rückkehr ins Repräsentantenhaus gelungen. Dabei half ihm neben den Vorurteilen gegen seine Herausforderin Elizabeth Colbert Busch auch eine Pappfigur.
Von Matthias Kolbmehr...US-Blog
Seiner Frau sagte der damalige Gouverneur von South Carolina, er gehe wandern. In Wahrheit traf sich Mark Sanford mit seiner Geliebten in Argentinien. Vier Jahre später ist er mit ihr verlobt und steht vor dem Einzug in den US-Kongress.
mehr...
Stephen Colbert mischt den US-Wahlkampf gerade mächtig auf. Der TV-Satiriker macht sich selbst zum Kandidaten, holt sich den bissigen Jon Stewart an seine Seite - und führt mit einer virtuos inzenierten Kampagne den Amerikanern vor, wie absurd viele Wahlkampfregelungen sind. Der lange ausgeschiedene Herman Cain spielt dabei eine wichtige Rolle.
Von Matthias Kolb, Washingtonmehr...
Mehr als hunderttausend Bürger unterstützen eine Petition auf der Internetseite des Weißen Hauses, Texas von den Vereinigten Staaten abzuspalten. Das ist Ausdruck der Frustration vieler Konservativer, die sich nicht mit dem wiedergewählten Präsidenten Barack Obama abfinden wollen. Auch in anderen Staaten laufen Sezessions-Anträge.
Von Matthias Kolb, Washingtonmehr...US-Wahlblog
Der konservative Lobbyist Grover Norquist ist einer der mächtigsten Männer in Washington: Er hat fast alle Republikaner zu dem Schwur gezwungen, niemals Steuern zu erhöhen. Angesichts der Schuldenkrise gehen zwar immer mehr Abgeordnete auf Distanz, doch der "schwarze Magier" gibt sich nicht geschlagen.
Von Matthias Kolb, Washingtonmehr...US-Wahlblog
CNN hat seine Abteilung für investigative Recherche im Ausland abgeschafft. Das war im vorigen März. Monate später empören sich plötzlich die Leute in den sozialen Netzwerken darüber - dank eines Filmchens aus den Satirenachrichten der "Daily Show".
Von Peter Richtermehr...
Isabella Rossellini hat uns in ihrem Regie-Debüt "Green Porno" bereits das kuriose Sexleben der Fauna präsentiert, nun legt sie nach. In einer neuen Serie behandelt die Schauspielerin das nicht minder spektakuläre Leben von Tiermuttis - etwa aus dem Reich der Spinnen.
Von Martin Wittmannmehr...
Duell der Gegensätze: TV-Satiriker Jon Stewart ist der Held des liberalen Amerikas, während die Konservativen Bill O'Reilly von Fox News verehren. In einem 90-minütigen Schlagabtausch streiten sie über die Zukunft der USA, Obama und die angebliche Gefahr des Sozialismus. Obwohl Stewart sein Gegenüber zum "Bürgermeister von Bullshit Mountain" kürt, sind sich beide einig, dass die Spaltung der Gesellschaft Amerikas größtes Problem ist.
Von Matthias Kolb, Washingtonmehr...US-Wahlblog
Noch gibt es kein TV-Duell der Ehefrauen, doch Michelle Obama und Ann Romney sind im Wahlkampf dauerpräsent. Hinter den Kulissen hat Ann dafür gekämpft, dass ihr Mann menschlicher präsentiert wird - das wirkt in Umfragen. Für den Wahlsieg backt die 63-Jährige sogar Süßes im Frühstücksfernsehen.
Von Matthias Kolb, Washingtonmehr...Wahlblog
Mit wüsten Attacken verurteilen Amerikas konservative Medien die Wandlung des einstigen republikanischen Posterboys Jonathan Krohn zum Liberalen. Im Gespräch mit "Süddeutsche.de" rechtfertigt sich der 17-Jährige. Denn eigentlich träumt er doch nur von etwas Ruhe, einem Ferienhaus und einer großbusigen Freundin.
Von Matthias Kolbmehr...US-Wahlblog
Die Tuareg-Band und Grammy-Gewinner "Tinariwen", deren Musik in den Ausbildungslagern der libyschen Armee entstand, geht auf Welttournee - ohne ihren Frontmann. Ibrahim Ag Alhabib ist in seiner Heimat Mali verschollen.
Von Tim Neshitovmehr...
Es ist das Lieblingsspiel der Politik-Beobachter in Amerika: Sie spekulieren darüber, wen der Republikaner Mitt Romney als Vizepräsidenten nominiert, um in den Wahlkampf gegen Barack Obama zu ziehen. Jung oder erfahren, Mann oder Frau, Latino oder beliebt bei der Tea Party: Für jeden der möglichen Stellvertreter gibt es gute Argumente. Süddeutsche.de stellt die Bewerber und ihre Stärken und Schwächen vor.
Von Matthias Kolb, Washingtonmehr...
Einmal im Jahr muss der US-Präsident lustig sein. Richtig lustig. Nicht nur unfreiwillig komisch. Beim "White House Correspondents Dinner" hat Barack Obama versucht, die Nation zum Lachen zu bringen. Vielen seiner Vorgänger gelang das ganz gut. Ein paar Beispiele.
Von Sebastian Gierkemehr...US-Wahlblog
Mit ihren Millionen wirbeln die Wahlvereine Amerikas Politik mächtig durcheinander. Recherchen enthüllen jetzt, wie eng die Kandidaten mit den angeblich unabhängigen Super-Pacs verbunden sind. Und während Barack Obama Probleme hat, genug Geld für sein Super-Pac einsammeln zu lassen, taucht im Internet ein Musikvideo auf, das die Bürger wachrütteln will.
Von Matthias Kolb, Washingtonmehr...US-Wahlblog
Kein Kandidat verfügt über mehr Geld als Mitt Romney. Dennoch hat das Super-Pac des Ex-Gouverneurs von Massachusetts ein altes Video nochmal benutzt. Dahinter steckt jedoch keine neue Sparsamkeit, sondern der Wunsch, Romney als fürsorglichen Kollegen zu zeigen, dem ein verschwundenes Mädchen wichtiger ist als Millionen-Deals.
Von Matthias Kolb, Washingtonmehr...US-Wahlblog
2008 unterstützte sie Obama noch, nun fordert Roseanne Barr ihn heraus: Die Schauspielerin hat ihre Kandidatur für die Grünen angekündigt. Der frühere TV-Star möchte die Macht der Banken einschränken, Homosexuellenrechte stärken und den Speiseplan der Amerikaner ändern. Dass sie keine Chance hat, ist ihr bewusst - und egal.
Von Matthias Kolb, Washingtonmehr...
"Wir müssen ihn stoppen": Mit Pizza-König Herman Cain und dem Sohn Ronald Reagans präsentiert sich Newt Gingrich als einzig konservative Alternative zu US-Präsident Obama. Auch wenn die Vorwahl in Florida wohl verlorengeht, plant Stehaufmännchen Gingrich, noch lange weiterzukämpfen. Die Partei-Elite ist entsetzt, doch seine Anhänger feiern ihn für seine plumpen Slogans und seine scharfe Zunge.
Von Matthias Kolb, Tampamehr...
Das Rennen ist wieder offen: Newt Gingrich hat die Vorwahl im konservativen South Carolina gewonnen und dem bisherigen Favoriten Mitt Romney eine empfindliche Niederlage zugefügt. Dem früheren Sprecher des Repräsentantenhauses haben die Aussagen seiner Ex-Ehefrau über dessen Untreue und den Wunsch nach einer "offenen Ehe" nicht geschadet.
mehr...
Fox News gilt als Sprachrohr der konservativen Landbevölkerung in den USA und ist einer der wichtigsten Bausteine im Imperium von Medien-Mogul Rupert Murdoch. Jetzt beweist eine Studie: Wer den Unfug des Senders anschaut, der verblödet tatsächlich.
Von Cornelius Pollmermehr...
Im Geschwader zur Rettung besonders gefährdeter Einträge stößt man auf Pop-Tarts und Erdferkel. Doch deren Tod darf nicht kampflos hingenommen werden.
Von Nicholson Baker / Deutsch von Eva-Maria Trägermehr...
Warum hat die Welt so lange gebraucht, um das "ha" in "Dschihad" zu entdecken? Der britische Komiker Chris Morris macht sich in dem Film "Four Lions" über Terrorfurcht und Selbstmordattentäter lustig.
Von Jan Füchtjohannmehr...
Joseph Mitchell war der Wegbereiter des New Journalism und einer jener genialischen Autoren, die Großes schrieben, um dann zu verstummen: Seine Texte aus den ersten Jahren beim "New Yorker" gibt es nun endlich auf Deutsch.
Von Andrian Kreyemehr...
Hinweis: Die Angabe der E-Mail-Adresse dient nur zum Versenden sowie dazu,
den Empfänger zu informieren. Die Adressen werden nicht für Werbe- oder andere
Zwecke verwendet.