Sprachlabor

Der einst Mächtigste

Es ist durchaus üblich, Superlative durch Adverbien der Zeit einzuschränken. Beispiele gibt es zuhauf.

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

Wirklich hinterfragen

Einem Leser ist aufgefallen, dass das Wort "hinterfragen" in jüngster Zeit eine zusätzliche Bedeutung bekommen hat: Nicht mehr nur "herausfinden, ob etwas glaubhaft ist", sondern auch "ablehnen". Unser Sprachlaborant kann ihm nur Recht geben.

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

Im Text unterwegs

Wofür man heutzutage den Begriff "Unterwegs sein" alles verwendet, lässt einem Leser den Kragen platzen. Ein anderer fragt nach der Verwendung des Pluralprädikats. Da zitiert unser Sprachlaborant dann Franz Kafka.

Sprachlabor

Schlag nach bei Goethe

Ein Leser meint, dass hinter der Modefloskel, jemand solle "liefern", das englische Wort "to deliver" steckt. Hermann Unterstöger führen seine Nachforschungen dazu auch zu einem Brief, den Johann Wolfgang von Goethe einst an Herzogin Amalia schrieb.

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

Goethe und die Rose

Ist "Heideröslein" tatsächlich ein "herzinniger" Gedichttitel, wie im Streiflicht behauptet wurde? Und heißt es eigentlich "Wenn das man gut geht"? Hermann Unterstöger klärt auf und gibt in einem Fall der Beschwerde eines Lesers statt.

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

Sag's mit Tucholsky

Ist das Wort "Zeitvertreib" ein übles, wie ein Leser meint, oder ein positives? Hermann Unterstöger sucht sich Hilfe bei einem berühmten Autor.

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

Laufen und gehen

Rokoko-haft oder rokokohaft? Auch rokokokokett? Und wann muss es laufen heißen und wann gehen? Hermann Unterstöger weiß wie immer Rat.

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

um ... zu

Vom richtigen Umgang mit "um ... zu", von mangelnder Fluchtgefahr und dem überflüssigen Reiten eines weißen Schimmels.

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

Poetische Würde

Könnte man das "Es" aus "Es steht ein Baum im Odenwald" weglassen? Diese und weitere Fragen werden hier geklärt.

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

Inflationäre Spannung

Über Schuld und Entschuldigung und warum das Wort "spannend" in einem Loch auf der Töginger Straße verschwinden sollte.

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

Gedanken zum Tod

Da der Tod das Grimmigste ist, was uns widerfährt, ist die Palette der beschönigenden Ausdrücke besonders reich. Aber ist es auch beschönigend, wenn man von Menschen schreibt, die im KZ "starben"? Eine Gewissenserforschung.

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

Es pest die Pest

Bei manchen Leser-Zuschriften möchte man zunächst fragen: Was will er/sie denn? Doch bei näherer Beschäftigung mit dem Problem erfährt man durchaus Neues. Zum Beispiel wenn man das Verb "pesen" nachschlägt. Oder die Sache mit der Pest...

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

Das Mädchen, sie

"Ein langes junges Mädchen (...) strich dicht an Hans Castorp vorbei, indem es ihn fast mit den Armen berührte. Und dabei pfiff sie", schrieb Thomas Mann im "Zauberberg". Ein gutes Beispiel zur Verdeutlichung der "Kongruenz".

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

Der Affe dankt

Was der Philosoph Ludwig Wittgenstein mit unantastbaren Zitaten in der Zeitung zu tun hat, warum Bußgeld für das Verb "erfolgen" eingeführt werden sollte und warum ein Affe zerknirscht für Zurufe kundiger Leser dankt.

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

Satzfalle

Wie leicht man in die Falle geraten kann: beim Finalsatz, aber auch beim verschränkten Relativsatz...

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

Was lernt uns das?

Die Fehler gehen uns bestimmt nicht aus. Das zeigen diese Beschwerden von Leserinnen und Lesern.

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

Verdichtet

Von okayen Witzen, plemplemmen Anbiederungen, von Expertisen und Verdichtungen: Hermann Unterstögers Kolumne ohne exekutive Befugnisse.

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

Chic Korea

Eine Leserin moniert Wortspiele mit Namen, zum Beispiel "Was Gerd nicht lernt" im Zusammenhang mit Gerhard Schröders Sprach-Ambitionen. Hermann Unterstöger klärt auf.

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

Orchideenhaft

Salamanderhaft, sternenhaft, Wehsal und heutigentags: Mit selten gebrauchten Wörtern spart Hermann Unterstöger heute nicht in dieser Kolumne.

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

Halb und halb

Kann es "zwei unterschiedliche Hälften" geben? Und ist der Ausdruck "aus eigenem Recht" nicht eigentlich falsch? Hermann Unterstöger widmet sich diesen, von Lesern eingereichten Fragen hier in der gewohnt humorvollen Genauigkeit.

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

Stickende Chimäre

Folgelogisch oder folgefolgerichtig? Chimäre oder Schimäre? Weben oder Sticken? Antworten in Hermann Unterstögers unterhaltsamer samstäglicher Kolumne.

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

Drittmeister ist auch was

Was hat der alte Witz vom Autorennen zwischen John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow mit Fußball zu tun? Hermann Unterstöger klärt auf.

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

An Stelle des Wetters

So manche Kapriolen schlägt das Wetter, aber auch dessen Vorhersage kann es in sich haben, so am 13. Januar in der SZ. Eine Leserin freut das. Hermann Unterstöger auch.

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

Gar is's und aus is's

Nicht nur das Bayerische stellt Autoren und Leser immer wieder vor Herausforderungen. Auch die Frage, ob man "von daher" eigentlich schreiben darf. Hermann Unterstöger klärt auf.

Von Hermann Unterstöger

Sprachlabor

Vage und raspelkurz

Wie kommt man als Zeitung eigentlich in den "Hohlspiegel"? Und was ist eine Enallage? Alles Fragen, die sich aus Beschwerden von Lesern über sprachliche Ungeschicklichkeiten ergeben. Hermann Unterstöger klärt auf.

Von Hermann Unterstöger