Drei Firmen verkaufte der Karstadt-Konzern im Spätsommer 2005, heute stehen alle vor dem Aus. Nach Hertie und Wehmeyer muss nun offenbar auch Sinn-Leffers Insolvenz anmelden.
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Babcock, Wienerwald und Ihr Platz wurden so bereits gerettet - nun soll auch Sinn-Leffers durch ein Insolvenzplanverfahren am Leben gehalten werden. Doch noch immer wird das Verfahren zu selten genutzt.
Von Stefan Webermehr...
Hertie, Wehmeyer und Sinn-Leffers waren nur der Anfang: Experten glauben, dass es bald wieder mehr Insolvenzen geben könnte. Besonders gefährdet ist der Einzelhandel.
Von Stefan Webermehr...
Viele Mittelständler zögern zu lange mit dem Gang zum Amtsgericht - für eine Sanierung in Eigenregie ist es dann oft schon zu spät.
Von Stefan Webermehr...
Die Hälfte der Mitarbeiter muss gehen, ein Drittel der Filialen macht zu: Nach Hertie und Sinn-Leffers soll nun die Bekleidungskette Wehmeyer gesundgeschrumpft werden.
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Arcandor speckt ab: In der Essener Konzernzentrale bangen 450 Mitarbeiter um ihren Job. Wer bleiben will, muss wechseln - an die Kasse der Warenhäuser.
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Unternehmensberater Herrmann Simon über den Snobeffekt von Luxusautos, die Preistricks der Discounter und intelligente Spinner.
Interview: Catherine Hoffmannmehr...
Tiefrote Zahlen bei Karstadt: Arcandor reduziert die Prognose, Konzernchef Middelhoff zieht die Notbremse und will nun "richtig durchkehren" - Stellenabbau inklusive.
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Sie haben getanzt, als ob es kein morgen gäbe. Dann kam die Finanzkrise und der große Kater. Von Daimler bis Conti - wohin führt der Weg der Heuschrecken?
Von Tobias Dorfermehr...
Arcandor-Chef Middelhoff setzt beim Sorgenkind Karstadt an und will deutlich an der Kostenschraube drehen - doch das wird kaum reichen, um die Häuser profitabel zu machen. Es gibt einfach zu viele Warenhäuser.
Ein Kommentar von Stefan Webermehr...
Erstmals seit 2001 schrumpfen Frachttransporte zwischen Asien und Europa - für Experten ist das ein klares Zeichen, dass ein Konjunkturabschwung ansteht.
Von Meite Thiedemehr...
Um zu überleben, streicht die Textilkette SinnLeffers fast die Hälfte aller Arbeitsplätze und Filialen - Kündigungen werden nicht ausgeschlossen.
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Die Dienstleistungsgewerkschaft und die Betriebsräte wollen um jedes Warenhaus und jeden Arbeitsplatz kämpfen. Mehrere Karstadt-Häuser im ganzen Bundesgebiet sollen wegen Betriebsversammlungen erst einige Stunden später öffnen.
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Abseits der Haupteinkaufsstraßen will kaum jemand ein Geschäft aufmachen, teure Top-Lagen sind dagegen weiterhin begehrt. Bestes Beispiel: Die Kaufingerstraße in München.
Von Stefan Webermehr...
Die Zahl der Insolvenzen ist in diesem Jahr rasant angestiegen. Neben jungen Firmen erwischt es jetzt häufiger auch Unternehmen mit langer Historie.
Von Stefan Webermehr...
Hertie, Schiesser, Qimonda: Wenn sie kommen, ist das Desaster komplett. Wie Insolvenzverwalter zu Rettern, Sanierern oder Bestattern werden.
Von Markus Balser und Stefan Webermehr...
Geht Arcandor in die Insolvenz? Der Vorstand ringt mit den Eigentümern und Banken des Kaufhauskonzerns um ein neues Rettungskonzept - es bleibt nur wenig Zeit.
Von K.-H. Büschemann, M. Hesse u. S. Webermehr...
Pleite - und dann? Was die Insolvenz eines Unternehmens für Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner bedeutet.
Von S. Haas, M. Hesse, M. Völklein, S. Webermehr...
Vor zwei Jahren ging Märklin pleite, genau wie etliche andere Firmen. Doch Insolvenz bedeutet nicht den Untergang. Zwölf Beispiele, wie der Horror zu einem zweiten Leben führte. In Bildern.
Von Eugen Maiermehr...
Woolworth, Karmann, Egana-Goldpfeil, Holzmann: Ottmar Hermann ist ein Tausendsassa unter den deutschen Insolvenzverwaltern.
Von H. Schwarz, S. Weber und M. Balsermehr...
Shoppen gegen die Krise: Läuft das Weihnachtsgeschäft nicht so rund wie erhofft, könnte der Einzelhandel bald kräftig durchgeschüttelt werden - Pleiten inklusive.
Ein Kommentar von Stefan Webermehr...
Deutschlands Läden sind bisher von der Rezession verschont geblieben. Pleiten und Zusammenschlüsse werden das Geschäft einschneidend verändern.
Von S. Webermehr...
Der Warenhaus-Konzern zerschlägt große Teile seines Traditionsgeschäftes. KarstadtQuelle-Chef Achenbach bestätigte, dass es im Zuge der Radikalkur zu betriebsbedingten Kündigungen kommen werde.
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