Im erbitterten Machtkampf um den Suhrkamp-Verlag hat der Minderheitsgesellschafter Hans Barlach vor Gericht einen Sieg errungen. Ihm stehen laut Urteil knapp 2,2 Millionen Euro aus dem Gewinn des Jahres 2010 zu.
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Weihnachtsgeschichte mit Antrag auf Schriftsatznachlass: Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Rainald Goetz über den Suhrkamp-Verlag, den Anspruch auf Gewinn und die Aufgabe des Verlegers.
Von Thomas Steinfeldmehr...
Dem renommierten Suhrkamp Verlag droht drei Jahre nach dem Umzug von Frankfurt nach Berlin die Auflösung. Die Anteilseigner sind komplett zerstritten. Und verlangten an diesem Mittwoch vor dem Landgericht Frankfurt, sich gegenseitig als Gesellschafter auszuschließen.
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Suhrkamp-Chefin Ulla Unseld-Berkéwicz ist einem Gerichtsbeschluss zufolge als Geschäftsführerin abberufen worden. Im komplizierten Streit um den Verlag hatte Minderheitsgesellschafter Hans Barlach kurz zuvor bereits anderen Punktsieg errungen.
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Nach seinem großen Sieg vor Gericht hat der Minderheitseigner des Suhrkamp-Verlages, Hans Barlach, sich zur möglichen Auflösung des Unternehmens geäußert. Auch Philosoph Jürgen Habermas und Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger mischten sich in die Debatte ein - mit teils deutlichen Worten.
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Im komplizierten Streit um den Verlag hat sich Minderheitsgesellschafter Hans Barlach gegen Ulla Unseld-Berkéwicz, amtierende Chefin, durchgesetzt. Damit beweist er, dass er Suhrkamp in eine existenzielle Krise stürzen kann. Nur, um recht zu behalten.
Von Lothar Müllermehr...
Erneuter Schlagabtausch in der Öffentlichkeit: Die Familienstiftung von Suhrkamp-Chefin Ulla Unseld-Berkéwicz wirft dem Miteigentümer Hans Barlach vor, die finanzielle Situation des Verlags schlechter dargestellt zu haben, als sie sei.
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"Kein ehrbarer Hamburger Kaufmann" soll er sein, andere bezeichnen Hans Barlach gar als "skrupellosen Zocker". Der Miteigentümer des Suhrkamp Verlags schädigt das Unternehmen immer weiter. Der Aufschub des Frankfurter Gerichts gibt ihm nun die Chance zum Ausstieg.
Von Andreas Zielckemehr...
Ganze Geschichten in Nebensätzen erzählt: Michael Maars Romandebüt "Die Betrogenen" ist ein Kunstwerk der motivischen Feinstickerei. Es bleibt ein leichter Schmerz im Nacken des Lesers - vom Kopfwenden nach den unzähligen Details.
Von Joseph Hanimannmehr...
Die Läden von Zweitausendeins sind selten größer als eine Teeküche, bieten aber alles, was gut, aber hier billig ist. Jetzt will der Verlag all seine Filialen aufgeben. Ein Nachruf auf die hochprofessionellen Ramschläden fürs studentische Lesepublikum.
Von Willi Winklermehr...
Für seinen Comic "Maus" über den Genozid an Juden bekam er den Pulitzer Preis. Nun erinnert eine gelungene Restrospektive im Museum Ludwig daran, dass der Künstler Art Spiegelmann noch sehr viel mehr zu bieten hat. Unter anderem als glänzender Satiriker.
Von Christoph Haasmehr...
Martin Walser geht zum Rowohlt Verlag. Ein Abschied, ein Neubeginn. Doch nun kommt eine unerhörte Tat des verstorbenen Suhrkamp-Verlegers Siegfried Unseld zum Vorschein: Walser erhielt alle Rechte an seinem Werk. Und das nimmt er wohl mit ins neue Haus.
Von THOMAS STEINFELDmehr...
Der Dramatiker Franz Xaver Kroetz war schon früh sehr erfolgreich - und sehr links. Erst trat er in die DKP ein, dann fuhr er mit seinem Mercedes zu den Parteitagen. Er spielte Baby Schimmerlos in Kir Royal und wurde noch populärer. Ein Gespräch über Geld, Aufmerksamkeit und Porno-Drehbücher.
Interview: Alexander Hagelüken und Alexander Mühlauermehr...
Der Suhrkamp Verlag gilt seit der 68er-Ära als Legende. Die Frau an seiner Spitze hat ein großes Erbe zu verwalten und ist dabei alles andere als eine geborene Verlegerin. Heute feiert Ulla Unseld-Berkéwicz Geburtstag. Sie wird 60 - vielleicht.
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Seit dem Tod des Verlegers Unseld vor einem Jahr macht sein Suhrkamp-Verlag mehr durch Pannen als durch sein Programm auf sich aufmerksam. Nun soll Unselds Witwe in die Geschäftsführung aufrücken. Erwartet worden war eine solche Wendung, vorgesehen war sie nicht. Von Thomas Steinfeld
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Der Suhrkamp Verlag trennt sich von seinem Geschäftsführer Günter Berg - nicht ganz unerwartet, aber auch nicht ganz geplant.
Von THOMAS STEINFELDmehr...
Die Flanke offen und die Weichheit tollkühn ausgestellt: Ein Besuch bei Martin Walser, einem ewigen Verliebten, der zur Verschwendung neigt.
Von Ijoma Mangoldmehr...
Marcel Reich-Ranicki hat Ärger mit dem Suhrkamp Verlag. Dort erscheint der erste Band seiner Dichterporträts. Gegen seinen Wunsch. Er ärgere sich über die Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz.
Interview: Bernd Graffmehr...
Literarische Entzündungen und Verleger, die aus der Reihe tanzen: Wie die Kurt-Wolff-Stiftung und Suhrkamp in Berlin feiern.
Von Tobias Lehmkuhlmehr...
Jedes Wort ein brennendes Streichholz: Martin Walser schreibt von der Vernichtung und Wiederauferstehung des Autors - und gegen den mächtigen Kritiker Marcel Reich-Ranicki.
Von Helmut Böttigermehr...
Hinter den Spiegeln: Ein Rundgang mit Lutz Seiler, der fast den Buchpreis bekommen hätte, über die andere Seite der Leipziger Buchmesse.
Von Christopher Schmidtmehr...
Freitag-Verleger Jakob Augstein enthüllt: Sein leiblicher Vater ist nicht Spiegel-Gründer Rudolf Augstein, sondern Autor Martin Walser.
Von Christina Maria Berrmehr...
Freitag-Verleger Jakob Augstein enthüllt: Sein leiblicher Vater ist nicht Spiegel-Gründer Rudolf Augstein, sondern Autor Martin Walser.
Von Christina Maria Berrmehr...
Axel Springer schimpfte sie Flanellmännchen, und manche Betriebswirte glauben heute sogar, Journalist sei ein Beruf wie ihrer auch. Doch die Branche braucht kühne Kaufleute.
Von Michael Jürgsmehr...
Manche Autoren dichten Geschriebenes nachträglich um, Verlage feuern Schnellschüsse von Islamforschern ab - aber die große Umkehr ist nicht in Sicht
Von Herbert Riehl-Heysemehr...
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