Wie sollen Kinder schreiben lernen? Die Schreibschrift überfordert Schüler, sagen die Befürworter der neuen Grundschrift. Sie wollen vermeintlich unnütze Buchstabenverbindungen und Schnörkel streichen - und verkennen damit die Effektivität der Schreibschrift und die Kompetenz von Kindern.
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Lothar Müllermehr...
19.600 Lehrer mit Beamtenstatus schieden im vergangenen Jahr aus dem Dienst. Jeder Fünfte von ihnen wurde aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in den Ruhestand geschickt. Das mag nach viel klingen - ist aber sogar wenig.
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Südkorea hat ein außergewöhnlich forderndes Bildungsystem. Im letzten Schuljahr lernen die jungen Koreaner in der Regel bis tief in die Nacht hinein - auch am Wochenende. Im Pisa-Ranking liegt das Land dafür regelmäßig in der Spitzengruppe. Doch die koreanischen Schüler sind mit Abstand die unglücklichsten.
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Bastian Brinkmannmehr...
Ein Gymnasiast scheitert im Streit um muslimische Gebete: Der 18 Jahre alte Yunus M. darf nicht an seiner Schule in Berlin beten. Eine Einzelfallentscheidung, betonen die Bundesverwaltungsrichter. Nun bleibt dem Schüler nur noch der Weg ans Bundesverfassungsgericht - wenn er ihn denn gehen mag.
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Matthias Drobinskimehr...
Beten verboten: Ein 18 Jahre alter muslimischer Gymnasiast aus Berlin darf an seiner Schule nicht beten. Da dies den Schulfrieden gefährden könne. Die Richter des Bundesverwaltungsgerichts betonten allerdings: Es sei eine Einzelfallentscheidung.
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Das dicke Ende kommt erst noch: Verbeamtete Lehrer dürfen nicht streiken, lassen sich leichter an unattraktive Standorte versetzten - und kosten den Staat erst einmal weniger als ihre angestellten Kollegen. Denn Zahlungen für ihren Ruhestand werden erst Jahrzehnte nach ihrer Einstellung fällig. Doch dann wird es richtig teuer.
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Mike Szymanskimehr...
Falsche Klamotten oder zu gute Noten: Schüler werden oft aus den unbedeutendsten Anlässen heraus gemobbt. Berliner Wissenschaftler haben nun das Präventionsprogramm "Fairplay" entwickelt. Damit lernen Schüler der Klassen 7 bis 9, sich sozialer zu verhalten - und andere im Ernstfall zu schützen.
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Schlechtes Image? Was soll's! Angehende Lehrer lassen sich von stereotypen Vorstellungen über ihren Berufsstand nicht schrecken. Experten zufolge gibt es ohnehin einen guten Grund für die weitverbreiteten Negativ-Klischees über Pädagogen: das Heranwachsen der Schüler.
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Tanjev Schultzmehr...
Mit einer "Plagiatssoftware" wollen Schulbuchverlage illegale Kopien ihrer Werke auf Schulcomputern aufspüren. Lehrervertreter sprechen von einem "Skandal". Sie drohen mit "Dienst nach Vorschrift" - und umfangreichen Bestelllisten an die Schulbehörden.
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Tanjev Schultzmehr...
Eine Million Unterrichtsstunden fallen jede Woche an deutschen Schulen aus. In manchen Bundesländern bedeutet das - umgerechnet auf die gesamte Schullaufbahn - fast ein Jahr schulfrei. Das ergibt eine Untersuchung des Deutschen Philologenverbands. Manche Schulformen sind besonders betroffen.
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Der Suizid eines Mobbing-Opfers ist Auslöser für ein neues Gesetz im amerikanischen Bundesstaat New Jersey: Es soll Schikane an Schulen und Universitäten stoppen, gilt als das strengste der USA und nimmt vor allem Cyber-Mobbing ins Visier. Kritiker befürchten allerdings eine Anzeigen- und Prozesslawine.
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Monatelang haben die Christdemokraten um das künftige Schulsystem gestritten, nun haben sie einen Beschluss gefasst - allerdings einen vagen: Die Partei empfiehlt die Zusammenführung von Haupt- und Realschulen. Hauptschulen soll es weiter geben - "wo diese funktionieren und dem Elternwillen entsprechen".
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Hauptschule abschaffen - ja oder nein? Die CDU entscheidet heute über ihren künftigen Kurs in der Bildungspolitik. In Augsburg stemmen sich Lehrer derweil gegen das schlechte Image der sogenannten "Restschule" - und bemühen sich, auch die schwächsten Kinder bestmöglich zu fördern.
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Johann Oselmehr...
Meinung
In der Schul- und Hochschulpolitik haben sich die Parteien angenähert - selten zuvor herrschte so viel Einigkeit darüber, was beim Thema Bildung in Deutschland geändert werden soll. Wie aber können Reformen angepackt werden? Und wer bezahlt sie? Eine Idee betrifft den Solidaritätszuschlag - was für den Aufbau Ost nicht mehr gebraucht wird, könnte zu einem Bildungs-Soli für alle umgewandelt werden.
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Andreas Pinkwartmehr...
Viele Eltern wünschen sich für ihr Kind einen Platz an einer Ganztagsschule. Doch in Bayern klaffen Wunsch und Wirklichkeit immer noch weit auseinander, kritisieren Lehrervertreter. Ihnen zufolge mangelt es vor allem an qualifizierten Betreuern - und damit Ganztagsschulen, die diesen Namen auch verdienen.
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Martina Scherfmehr...
Essen mit Messer und Gabel und Reden ohne Kaugummi: Weil Wirtschaft und Lehrer häufig über ungehobelte Schüler klagen, setzen Schulen auf Benimm-Kurse - mit überraschenden Resultaten.
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Markus Petersmehr...
Endlich ist es beschlossene Sache: Nordrhein-Westfalen bekommt eine neue weiterführende Schule, die Sekundarschule. Die rot-grüne Landesegierung hat zusammen mit der oppositionellen CDU das entsprechende Gesetz beschlossen. Schulministerin Löhrmann feierte den "großen Konsens der Zivilgesellschaft" - liberale und linke Opposition schlugen andere Töne an.
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Visionäre Worte - laue Realität: Vor drei Jahren rief Angela Merkel die "Bildungsrepublik" aus. Doch einer Studie zufolge wurden seitdem nur wenig greifbare Verbesserungen erzielt. Gewerkschafter und Opposition fordern nun, ein stärkeres Engagement des Bundes zu ermöglichen. Die Kanzlerin trifft heute die Kultusminister der Länder - in einer Schule im Berliner Problemviertel Wedding.
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Tanjev Schultzmehr...
Meinung
Im Kampf um den Studienplatz wird die bundesweite Vielfalt bei den Abiturprüfungen zum Problem. Experten schlagen daher ein Kernabitur vor, das für mehr Gerechtigkeit sorgen soll. Doch das neue System würde nur wenig verbessern, dafür aber gewaltigen Aufwand erfordern.
Ein Kommentar von
Tanjev Schultzmehr...
Wer schafft es bis zum Abitur? In Deutschland immer noch vor allem die Kinder, deren Eltern selbst einen höheren Schulabschluss aufweisen. Eine aktuelle Studie zeigt nun, was sich Eltern für die Zukunft ihrer Kinder wünschen - und wie enorm selbst diese Vorstellungen von der sozialen Herkunft abhängen.
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Brauchen Jungen einen anderen Unterricht als Mädchen, weil sie per se viel unruhiger sind? Taugt der traditionelle Unterricht nicht, um auch Mädchen an Naturwissenschaften heranzuführen? In Erziehungsfragen wird in jüngster Zeit verstärkt mit der biologischen Ausstattung argumentiert. Anders die Gewerkschaft GEW: Sie fordert von den Pädagogen eine individuelle Förderung der Schüler - unabhängig vom Geschlecht.
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Die Klassen sind voll, die Zeitpläne eng gesteckt und viele Eltern machen Druck: Die Arbeit von Lehrern ist häufig stressig und schwierig. Doch eine zum heutigen Weltlehrertag veröffentlichte Studie zeigt: Was ihr Einkommen angeht, stehen die deutschen Pädagogen ziemlich gut da.
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Schüler mit Migrationshintergrund sind in Deutschland immer noch benachteiligt. Schuld daran ist auch die mangelnde interkulturelle Kompetenz der Lehrer, kritisieren nun Bildungsforscher. Sie fordern von den Pädagogen, gerade Kindern mit muslimischem Hintergrund mehr Orientierung zu geben - durch klare Ansagen.
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Die Qualität des Banknachbarn beeinflusst die Qualität des Leben - ein paar Gedanken über den vielleicht wichtigsten Menschen deiner Schulzeit.
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Max Scharniggmehr...
"Koedukation macht Mädchen dumm", titelte die Zeitschrift "Emma" einst. Experten sind da heute ganz anderer Meinung: Getrennter Unterricht von Jungen und Mädchen verbessert die Leistung nicht, sagen sie. Im Gegenteil. Er hat Nachteile - für beide Geschlechter.
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Christian Webermehr...
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