Die Commerzbank muss 5200 Arbeitsplätze abbauen. Dabei haben im ersten Sparprogramm ab 2008 bereits 9000 Mitarbeiter ihren Job verloren. Dass sich die zweitgrößte Bank Deutschlands von einer Sparrunde zur nächsten hangelt, ist nicht nur außerordentlichem Pech geschuldet - es gab auch dramatische Fehlentscheidungen.
Von Andrea Rexer, Frankfurtmehr...
Schlappe für Griechenlands Premier Samaras: Das oberste Verwaltungsgericht entschied, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht geschlossen werden darf. Vorerst. Der Krisengipfel der Regierung dauert an.
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Drohen Griechenland Neuwahlen? Die Schließung des staatlichen Rundfunks sorgt für Zwist in der Drei-Parteien-Regierung in Athen. Die kleineren Koalitionspartner wollen sich nicht mit dem eigenmächtigen Handeln von Ministerpräsident Samaras abfinden, doch der zeigt sich nur bedingt kompromissbereit. Ein Krisengipfel könnte heute die Entscheidung bringen.
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Exklusiv
Die Globalisierungskritiker von Attac erheben schwere Vorwürfe gegen Bundeskanzlerin Merkel und deren EU-Amtskollegen. Das Geld der Griechenland-Rettung floss überwiegend an Banken und Kapitalanleger, statt an die griechischen Bürger. Eine Frage lässt der Bericht allerdings offen.
Von Claus Hulverscheidt, Berlinmehr...
Den Finanzmärkten verspricht die EZB: Wir kaufen beliebig viele Staatsanleihen. Vor dem Verfassungsgericht lautet die Botschaft dagegen, es gebe eine Grenze. Ein Versehen? Nein, die Widersprüche sind volle Absicht.
Von Markus Zydra, Frankfurtmehr...
Griechenland hat den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abgeschaltet. Die Regierung behauptet, das sei Teil des Sparprogramms. Fassungslosigkeit, Tränen und Zweifel sind die Folge: Eindrücke der letzten Nacht im Sendezentrum von Athen.
Von Alex Rühle, Athenmehr...
Regierungschef Antonis Samaras hat die öffentlich-rechtliche Rundfunksanstalt ERT vorerst schließen lassen, 2600 Menschen sind arbeitslos. Wie geht es für die Mitarbeiter weiter? Wie reagieren die griechischen Privatsender? Und was hält die EU-Kommission davon? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
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Griechenlands Regierung schließt plötzlich die staatliche Rundfunkanstalt ERT, die Beschäftigten sind entsetzt. Die Entscheidung habe "doch nichts mehr mit Sparmaßnahmen zu tun", klagen die Mitarbeiter und gehen auf die Straße. Die Erschütterung sitzt tiefer als bei einer gewöhnlichen Demonstration.
Von Alex Rühle, Athenmehr...
Kurz nach 23 Uhr blieb das Bild schwarz: Der staatliche Rundfunk Griechenlands sendet nicht mehr, die Regierung in Athen muss sparen. Radio und Fernsehen mussten ihr eigenes Ende verkünden.
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Bei den ESM-Verhandlungen in Karlsruhe geht es den Klägern "um die Demokratie in Europa", den Richtern auch darum, was sie den Währungshütern überhaupt noch zu sagen haben. Hinter der Grenzziehung zwischen Geld- und Fiskalpolitik tut sich das eigentliche Oberthema des Verfahrens auf.
Von Wolfgang Janisch und Helmut Kerscher, Karlsruhemehr...
Es sieht nicht gut aus für die Euro-Gegner, die die Rettungspolitik der Zentralbanker vor dem Bundesverfassungsgericht scheitern lassen wollen. Am ersten Tag der Anhörung bezweifelt Finanzminister Schäuble in Karlsruhe, dass das höchste deutsche Gericht überhaupt für die entscheidende Frage zuständig ist. Auch Gerichtspräsident Voßkuhle ist vorsichtig, was seine Rolle angeht.
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Am ersten Tag der Anhörung bezweifelt Finanzminister Schäuble in Karlsruhe, dass das höchste deutsche Gericht überhaupt für die entscheidende Frage zuständig ist. Das Bundesverfassungsgericht soll entscheiden, ob der Beschluss der Europäischen Zentralbank zum unbegrenzten Ankauf von Staatsanleihen der deutschen Verfassung entspricht.
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Von Dienstag an geht es vor dem Verfassungsgericht um Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank. Die Kläger wollen erreichen, dass das umstrittene Programm zum Kauf von Staatsanleihen kriselnder Euro-Staaten zurückgenommen wird. EZB-Direktor Asmussen warnt vor "erheblichen Konsequenzen", sollte das passieren.
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Der umstrittene Polizeieinsatz während der kapitalismuskritischen Blockupy-Demonstration in Frankfurt beschäftigt den hessischen Landtag. Innenminister Boris Rhein wird von allen Seiten angegriffen - auch Bürgerrechtsorganisationen kritisieren das Vorgehen der Beamten scharf.
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Athen musste zu hart sparen: Der Internationale Währungsfonds hat die Folgen der harten Reformauflagen in Griechenland unterschätzt und nun Fehler bei der Hilfe für das Krisenland eingeräumt.
Von Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Griechenland soll 2000 Staatsbedienstete entlassen, um die nächste Tranche an EU-Hilfsgeldern zu erhalten. Doch das Land rechnet in diesem Jahr mit 17 Millionen Touristen. Jetzt will Athen die Troika um Aufschub bitten - bis nach der Sommerzeit.
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Ein wenig Hoffnung für den Krisenstaat: In Spanien haben sich viel mehr Arbeitslose beim Jobcenter abgemeldet als erwartet. Ministerpräsident Rajoy jubelt schon: "Das Schlimmste ist vorbei."
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Erweitern statt auseinanderbrechen: Die EU wird dem Antrag Lettlands auf Aufnahme in die Währungsunion wohl zustimmen. Damit übernimmt eines der ärmsten Länder Europas den Euro - auch als Signal an die globalen Finanzmärkte.
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Zeugnis für die EU-Länder: Wirtschaftskommissar Rehn legt die Bilanz für 2012 vor. Sie ist nicht gut. Frankreich, Spanien und vermutlich auch die Niederlande bekommen wohl mehr Zeit, ihre Defizite aufzuarbeiten. Für Deutschland reicht es nicht zum Musterschüler.
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Sie haben allen Grund, wütend zu sein: Junge Menschen leiden besonders unter der Wirtschaftskrise und laufen Gefahr, ihr Vertrauen in Europa zu verlieren. Nun wollen die Spitzenpolitiker der großen Euro-Länder gemeinsam eine Strategie gegen Jugendarbeitslosigkeit entwickeln.
Von Hannah Beitzermehr...
Die Jugendarbeitslosigkeit ist eine Bedrohung für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik: Es besteht die Gefahr, dass eine ganze Generation, die sich im Stich gelassen fühlt, den Sirenenklängen der Populisten und Extremisten erliegt. Gegen die Ausgrenzung ganzer Teile der Gesellschaft muss Europa etwas unternehmen, denn sie könnte die Demokratie in ihren Grundfesten erschüttern.
Ein Gastbeitrag von Ursula von der Leyen, Wolfgang Schäuble, Pierre Moscovici und Michel Sapinmehr...
In Griechenland und Spanien sind junge Menschen mit Job eine Minderheit und ihre Zahl nimmt immer noch dramatisch ab. Was tun? Die Europäische Investitionsbank will jetzt Milliarden lockermachen - unter einer Bedingung.
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Die Wirtschaftskrise spaltet die Europäer - und entfremdet Deutschland von seinen Nachbarn: Die Mehrheit der Bundesbürger beurteilt die Wirtschaftslage als positiv, in anderen EU-Ländern sind die Optimisten der Pew-Studie zufolge nur eine kleine Minderheit. Für Überraschung sorgt, welche Bevölkerungsgruppe sich nach einer nationalen Währung zurücksehnt.
Von Christian Wernicke, Washingtonmehr...
Der Weg für weitere Finanzhilfen der internationalen Geldgeber ist frei: Die Regierung in Portugal hat weitere Sparmaßnahmen beschlossen. Dazu gehören Stellenabbau im öffentlichen Dienst, längere Arbeitszeiten und die Rente mit 66.
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