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Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen macht das Unternehmen von Fitness-Millionär Rainer Schaller für die Katastrophe in Duisburg verantwortlich. Der Sicherheitsaufwand sei völlig falsch eingeschätzt worden.
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Bernd Dörries, Duisburgmehr...
Wer war schuld an dem Loveparade-Desaster? Für viele Duisburger war die Antwort klar: Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Auch ranghohe Politiker bis hin zu Bundespräsident Christian Wulff haben dem Bürgermeister nach dem Unglück einen Rücktritt nahegelegt. Doch Sauerland blieb. An diesem Sonntag zwangen ihn die Bürger nun zur Aufgabe seines Amtes.
Was bisher geschah
- eine Chronologie.mehr...
Die Polizei protestierte vergeblich: Loveparade-Veranstalter Schaller hat die Überwachungsvideos im Internet veröffentlicht - obwohl Kritiker vor einer Beeinflussung der Zeugen warnen. Ein Sicherheitsmann berichtet indes von einer weiteren Panne am Katastrophentag.
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Rainer Schaller, Veranstalter der Loveparade in Duisburg, stellt Aufnahmen der Überwachungskameras ins Internet. Sie sollen beweisen, dass die Polizei Schuld an der Katastrophe trägt.
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Orange gekleidete Anhänger fallen in einen bayerischen Ort ein: In "Sommer in Orange" von Marcus H. Rosenmüller beäugen sich zwei Welten misstrauisch.
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Ein neuer Bericht der Staatsanwälte wirft der Duisburger Stadtverwaltung eklatante Fehler bei der Genehmigung der Loveparade vor. Einem Dezernenten der Stadt sollen sogar alle Gefahren bekannt gewesen sein - doch das Event war politisch gewollt.
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Bernd Dörriesmehr...
Yoga nackt im Garten, freie Liebe in der Wohngemeinschaft und misstrauische Blicke der Nachbarn: Ursula Gruber hat für das Drehbuch des neuen Rosenmüller-Films "Sommer in Orange" ihre eigene Lebensgeschichte verarbeitet.
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Lisa Sonnabendmehr...
Kirche und Kindesmissbrauch: Ein Kriminalfilm mit Christian Berkel greift ein brisantes Thema auf, geht dabei aber wenig subtil vor. Am Ende bleiben nur ein paar solide Klischees.
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Tanjev Schultzmehr...
Doku ist nicht gleich Doku: Mit den Programmen zum Jahrestag der Duisburger Loveparade offenbaren private und öffentlich-rechtliche Sender ihre Qualitätsunterschiede - und widerlegen deutlich Argumente angeblicher Konvergenz.
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Hans Hoffmehr...
Die Initiative "Neuanfang für Duisburg" macht Oberbürgermeister Sauerland für die Katastrophe auf der Loveparade verantwortlich und will ein Abwahlverfahren gegen ihn einleiten. Für einen Bürgerentscheid fehlen nur noch 5000 Unterschriften. Danach könnte es für die Gegner des CDU-Politikers allerdings schwer werden.
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In der Massenpanik von Duisburg sterben 21 Menschen, mehr als 500 werden verletzt - obwohl angeblich alles perfekt organisiert war. Die wichtigsten Fragen nach den Schuldigen, der Verantwortung und Fehlern in der Organisation im Überblick.
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Stephan Schaller fährt im VW-Bus mit Chauffeur vor. Der Chef der VW-Nutzfahrzeugsparte über Wachstumspläne in Brasilien und die hohen Energiepreise.
Interview:
M.Kuntzmehr...
Offenbar setzte der Veranstalter der Loveparade weniger Ordner als versprochen ein. Die Obduktionen zeigen unterdessen: Die Opfer starben nicht durch Stürze - sie wurden totgetrampelt.
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Dr. Motte, Gründer des weltbekannten Raves, erhebt schwere Vorwürfe gegen seinen Nachfolger. Der Veranstalter habe aus der Loveparade ein Werbeevent machen wollen. Die Stadt Duisburg sei überfordert gewesen.
Von
Thorsten Schmitzmehr...
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Nichts hören, nichts sehen, sich nicht bekennen: Der Zorn der Trauergemeinde auf die Organisatoren der Loveparade in Duisburg wächst.
Die Proteste
in Bilder.mehr...
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Am Tag fünf nach der Katastrophe in Duisburg schieben sich die öffentlich Beschuldigten gegenseitig die Verantwortung zu. NRW-Ministerpräsidentin Kraft legt Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland indirekt den Rücktritt nahe - der sieht dazu keinerlei Veranlassung.
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Nach dem tragischen Unglück auf der Loveparade will die Staatsanwaltschaft Duisburg die genauen Umstände und die Schuldfrage durch Ermittlungen klären. Ein Polizeisprecher teilte mit, keiner der Toten sei im Tunnel ums Leben gekommen.
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Nach der Trauerfeier für die Loveparade-Opfer geht die Diskussion um Schuld und Sühne weiter: Jetzt hat auch Bundespräsident Wulff Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland an seine politische Verantwortung erinnert.
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Veranstalter, Stadt und Polizei schieben sich lauthals gegenseitig die Schuld an der Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten zu. Dabei hätten alle Beteiligten Grund, sich zu entschuldigen. Und sollten dann einfach mal eines tun: schweigen.
Ein Kommentar von
Nicolas Richtermehr...
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